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Thema: Straftaten

  1. Inaktiver User

    AW: Straftaten

    Petra-Silie, Du fragtest, wo die Rede von Hämatom und Hirnblutung war, das habe ich Dir verlinkt. Daß der junge Mann Verletzungen hatte, steht ja wohl fest. Und darunter war halt offenbar ein "starkes Hämatom" am Kopf.
    Warten wir jetzt halt die weiteren Ermittlungen in allen Bereichen (medizinische Untersuchung, Zeugenbefragung etc.) ab sowie das Gerichtsverfahren. Ich denke mal, darüber wird dann schon berichtet werden. Vielleicht haben die sich auch nur miteinander unterhalten, und der junge Mann ist aus eigener Unachtsamkeit auf diesem Spielplatz schwer gestürzt und hat sich dabei so verletzt, und vor Schreck darüber bekam er einen Herzinfarkt, da vorbelastet? Die vorher Streitenden, weswegen er da überhaupt hinging, wollten ihm dann helfen und haben versucht ihn wiederzubeleben? - Vielleicht war es ja so? Ist aber alles reine Spekulation.
    Es gibt allerdings Aussagen, er sei an den Kopf getreten worden. Und von Helfenwollen ist auch nicht die Rede:

    Markus B. verließ das Hoffest. Er wollte den Streit schlichten, erzählen Freunde. Das war sein Todesurteil. Es kommt zum Streit mit den Afghanen. Augenzeugen sagen, Markus B. sei gegen den Kopf getreten worden. Immer wieder. Er soll gerufen haben: "Hört auf, ich kriege keine Luft mehr." Als ihm Hofgäste zu Hilfe kommen wollen, ergreifen die Afghanen die Flucht.
    Opfer in Köthen starb an Herzversagen

    Und wie gesagt, es wurde ein Hämatom am Kopf festgestellt. Das muß dennoch nicht die Todesursache gewesen sein. Warten wir einfach die letztendlichen Erkenntnisse und Ermittlungen dazu ab (und das Urteil).

    Falls jemand übrigens diese Zeitung nicht kennt (mir war es jetzt auch nicht gerade geläufig):

    Die 1890 gegründete, damals sozialdemokratisch orientierte Tageszeitung Volksstimme erreichte vor dem Ersten Weltkrieg eine Auflage von 34.000 Exemplaren und wurde 1933 von den Nationalsozialisten verboten. Ab August 1947 als Zeitung der SED für Magdeburg herausgegeben, war sie seit 1952 Organ der SED-Bezirksleitung Magdeburg. Nachdem sich die Redaktion am 19. Januar 1990 von ihrem Herausgeber lossagte, wird sie in Eigenregie geschrieben. Eine Übereignung an die Belegschaft erfolgte nicht. Die SPD als früherer Eigentümer gab ihren Eigentumsanspruch auf, stattdessen nahm sie eine Beteiligung an der Dresdner Sächsischen Zeitung an.

    Der Treuhandanstalt lagen im Jahr 1991 13 Gebote zur Privatisierung und Übernahme für die im früheren Magdeburger Pressehaus von Fritz Faber residierende Volksstimme vor, wo bis 1944 die Magdeburgische Zeitung, die im 17. Jahrhundert gegründete älteste fortlaufend erschienene Zeitung Deutschlands, produziert worden war. Die Volksstimme erscheint seitdem bei der Magdeburger Verlags- und Druckhaus GmbH, einer hundertprozentigen Tochter der für ihre Programm- und Yellowpress-Blätter bekannten Bauer Verlagsgruppe Hamburg, der heutigen Bauer Media Group. Die Druckerei befindet sich seit Mitte der 1990er Jahre und die Mantelredaktion seit 1998 wenige Kilometer nördlich von Magdeburg in Barleben im Landkreis Börde.

    Volksstimme – Wikipedia

    Also trotz des Namens unverdächtig.

  2. Inaktiver User

    AW: Straftaten

    Ein Hämatom am Kopf (von dem die Polizei m.W. auch nichts gesagt hat) hat man, wenn man stürzt und mit dem Kopf aufschlägt. Z.B. nach einem Faustschlag, z.B. nach einem plötzlichen Infarkt.

    Dass der Mann geschlagen wurde, steht wohl fest.

    Ich bin ja auch fürs Abwarten und insbesondere nicht fürs Spekulieren über Verletzungen, zu denen die Ermittlungsbehörden gerade nichts sagen.

  3. Inaktiver User

    AW: Straftaten

    Hier ist noch was zu einer Zeugenaussage:

    Mit der Einschätzung "brutale Attacke" bezieht er sich auf eine im Internet kursierende Audiodatei, in der eine mutmaßliche Augenzeugin ihre Beobachtungen schildert. Darin erzählt sie, dass drei Männer den 22-Jährigen festgehalten und geschlagen haben sollen. Als er umgefallen sei, "haben sie ausgeholt wie so beim Fußballspielen, (...) haben ihn dann halt alle an den Kopf getreten und im Bauch noch mal rein".

    Die Frau, die in der Aufnahme zu hören ist, sei inzwischen ermittelt und befragt worden, sagte Nopens. Und ergänzte: "In ihrer Aussage bei den Ermittlern hat sie ihre Aussage massiv relativiert." In welchen Punkten sich die Frau korrigierte, ließ er offen und sagte lediglich, dass die Schilderungen jetzt besser mit anderen Erkenntnissen in Einklang zu bringen seien. Mehr könne er nicht sagen, da es sich um eine der zentraleren Aussagen im Verfahren handeln könnte.

    "Versagensbereites Herz": Opfer von Kothen starb nicht an Tritten - n-tv.de

    Daraus wird man allerdings nicht schlau, weil nichts Genaues gesagt werden kann, wie es heißt.

  4. Inaktiver User

    AW: Straftaten

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    I]
    "Versagensbereites Herz": Opfer von Kothen starb nicht an Tritten - n-tv.de

    Daraus wird man allerdings nicht schlau, weil nichts Genaues gesagt werden kann, wie es heißt.
    Genau das hatte ich auch schon verlinkt. Und für mich ist sehr gut nachvollziehbar, dass die Ermittlungsbehörden jetzt nicht jede Zeugenaussage und den Obduktionsbericht im Wortlaut veröffentlichen.

  5. Inaktiver User

    AW: Straftaten

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ein Hämatom am Kopf (von dem die Polizei m.W. auch nichts gesagt hat) hat man, wenn man stürzt und mit dem Kopf aufschlägt. Z.B. nach einem Faustschlag, z.B. nach einem plötzlichen Infarkt.

    Petra-Silie, das war Deine Frage gewesen:

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Wo war die Rede von Hirnblutung und Hämatom am Kopf? Alles was ich an Angaben der Ermittlungsbehörden finde, ist "Todesursache ist eindeutig Herzinfarkt, der Verstorbene ist nicht zu Tode geschlagen oder getreten worden, er wurde allerdings ins Gesicht geschlagen,
    Das Hämatom steht fest, (verstehe ich so), bei der Hirnblutung kann es eine Annahme gewesen sein (keine Ahnung).

    Dass der Mann geschlagen wurde, steht wohl fest.
    Und nach den Zeugenaussagen, von denen in den Links oben die Rede ist, nicht nur ins Gesicht, sondern er wurde auch an den Kopf getreten.
    Ich bin ja auch fürs Abwarten und insbesondere nicht fürs Spekulieren über Verletzungen, zu denen die Ermittlungsbehörden gerade nichts sagen.
    Das gilt aber für "Hirnblutung" wie für "nur ins Gesicht geschlagen". Oder?

    Ein Hämatom am Kopf (von dem die Polizei m.W. auch nichts gesagt hat) hat man, wenn man stürzt und mit dem Kopf aufschlägt. Z.B. nach einem Faustschlag, z.B. nach einem plötzlichen Infarkt.
    Ich gehe mal davon aus, daß man übrigens gerichtsmedizinisch schon feststellen kann, ob ein bestimmtes Hämatom am Kopf durch einen bloßen Aufschlag auf den Boden durch Hinfallen entstanden sein kann. Oder z.B. mit etwas ein Schlag auf den Kopf ausgeführt wurde. Das werden die Gerichtsmediziner also vermutlich schon feststellen. So wird es jedenfalls im Fernsehen mitunter vermittelt, daß es da ganz ausgebuffte Möglichkeiten gibt, das alles immer voneinander abzugrenzen.

  6. Inaktiver User

    AW: Straftaten

    Ich habe nicht "nur ins Gesicht geschlagen" geschrieben, sondern "ins Gesicht geschlagen" - Du siehst den Unterschied?

    Und ja, ich bin allgemein fürs Abwarten - der Aufklärung der Öffentlichkeit dient nämlich die Hauptverhandlung.

  7. Inaktiver User

    AW: Straftaten

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Genau das hatte ich auch schon verlinkt. Und für mich ist sehr gut nachvollziehbar, dass die Ermittlungsbehörden jetzt nicht jede Zeugenaussage und den Obduktionsbericht im Wortlaut veröffentlichen.
    Klar ist das verständlich. Daher müssen wir jetzt abwarten.

  8. User Info Menu

    AW: Straftaten

    Meine Güte, da ist ein junger Mann zu Tode gekommen und jeden Tag müssen die Angehörigen neue Spekulationen ertragen.

    Dass „die Presse“ dieser mutmaßlichen Augenzeugin direkt nach der Tat so einem breiten Raum gab, noch bevor sie von der Polizei befragt wurde ist schon erschütternd.

    Lasst doch alle die Polizei ihre Ermittlungsarbeit machen, die Staatsanwaltschaft wird aufgrund dieser Ergebnisse eine Anklage erheben und ein Gericht wird entscheiden.

    Da braucht es doch nicht noch uns Laien, die aufgrund von schlampiger Pressearbeit Ermittler, Richter und Henker zugleich spielt.

  9. Inaktiver User

    AW: Straftaten

    Noch was Neues von Heute:

    Nach dem tödlichen Streit zwischen zwei Männergruppen in Köthen schließen die Ermittler Tritte oder Schläge gegen den Kopf als Todesursache aus. Derartige Verletzungen hätten nicht festgestellt werden können, sagte Sachsen-Anhalts Justizministerin Anne-Marie Keding (CDU)
    Kothen muss sich auf neue rechte Demo einstellen - AfD-Mann ruft zu Unterstutzung auf | Politik

    Schläge und Tritte müssen sich die Augenzeugen dennoch nicht eingebildet haben, oder gar erlogen haben. Denn das:

    Schläge und Tritte als Todesfolge können nicht bestätigt werden, so die Ministerin.

    heißt zunächst nur, daß sie nicht als Todesursache gelten (ich verstehe die Ministerin so, daß sie das aussagen wollte mit diesem Satz), nicht, daß es keine gegeben habe. Und für einen Beobachter sah es vielleicht wie eine unmittelbare Folge aus. Oder? Je nachdem, wie man Derartige Verletzungen hätten nicht festgestellt werden können liest. Als: "Es hat keine Verletzungen durch Schläge und Tritte gegeben", oder "Es hat keine Verletzungen durch Schläge und Tritte gegeben, die zum Tod geführt haben". Wie die Aussage gemeint ist, ist mir jedenfalls unklar, und Verletzungen gab es ja offenbar.

  10. User Info Menu

    AW: Straftaten

    LEBE LIEBER UNGEWÖHNLICH

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