Umso erstaunlicher, dass sie einhellig die "allermeisten" Straftaten in ihren unterschiedlichen Zuständigkeisbereichen nicht öffentlich machen.
Was denn jetzt, manche oder die meisten?Manche (die meisten Straftaten) erhalten einfach keine Öffentlichkeit. Punkt.
Da kann ich im Blut des Opfers gewatet sein, wenn es keine Meldung gibt, erfährt es keiner.
Sorry, aber "Punkt." belegt ja nun nicht gerade die Glaubwürdigkeit deiner Behauptung, und verhindert auch nicht ein mögliches Aufkeimen des Verdachts, dass es gar keine Belege dafür geben und es sich nur um Stimmungsmache handeln könnte.
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Thema: Straftaten
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31.08.2018, 16:30
AW: Straftaten
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31.08.2018, 17:06
AW: Straftaten
Ich sprach nicht von "unter den Teppich kehren" und nicht von schamhaftem Schweigen.
Die Polizei, vermutlich auch die Staatsanwaltschaften und ich weiß nicht, welche staatlichen Institutionen noch, führen Statistiken über Verbrechen. Diese Statistiken gilt es, auszuwerten und auf Basis dieser Erkenntnisse Präventionsangebote zu erarbeiten.
Es spricht auch überhaupt nichts dagegen, dass Medien über Kriminalitätsstatistiken berichten. Meinetwegen auch exemplarisch über einzelne Fälle. Super wäre, wenn bei einem Bericht über Kinder- und Jugendkriminalität gleich Adressen von Einrichtungen, die Eltern, Kinder und Jugendliche beraten, mitgeliefert würden.
Die isolierte Berichterstattung über einzelne Fälle insbesondere in Medien, die dies sensationsheischend tun, führt ja eher zu dem Effekt, dass Menschen darüber bestürzt sind,
- einordnen und bewerten kann der einzelne Leser die Informationen kaum, solange keine Vergleiche gezogen und die Fakten statistisch exakt analysiert werden. Subjektiv wird der Effekt beim Leser, der über einzelne Kriminalfälle liest, immer der sein, dass er vermutet, es wäre "alles schlimmer geworden". Ob dem wirklich so ist, sei dahingestellt.
Nein.Moderation in der Religion, der Politik und im Glücklicher Leben.
... und seit dem 16.11. unter demselben Nick bei Be Friends Online unterwegs
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31.08.2018, 17:17Inaktiver User
AW: Straftaten
Das mag für jemand der 20 Jahre alt ist schon so sein ,was das Bewerten angeht ,jeder der älter ist ,hat Vergleichsmöglichkeiten.
So wie ich sehe ,dass es heute mehr Plastik am Strand gibt als noch vor 30 Jahren in bestimmten Ecken ,dass sich die Anzahl der Menschen auch dort verdreifacht hat ,sehe ich auch Entwicklungen und davon sind die Medien nur ein Teil der mein Bild zusammensetzt.
Statistiken ändern was?
Die werden doch gar nicht so detailliert geführt als das man da manche Besonderheit ablesen könnte?
Ich habe durchaus im Kopf ,dass in den USA ständig Kinder durch falschen Waffengebrauch selbst zu Tode kommen oder durch sie Andere. Hier in Deutschland lese ich das kaum(ich kann mich gerade gar nicht erinnern).
Scheint also schon so zu sein ,dass es etwas mit dem Umgang von Waffen zu tun hat.
Ich lese auch seit 2,3 Jahren dauernd Messer im Einsatz....bei fast jeder Straftat. Wurde in Berlin überigens schon verboten (ich bin mir jetzt nicht sicher ,ob nur in den öffentlichen Verkehrsmitteln ?)Jedenfalls scheint es doch ein reales Problem zu geben.
Ich finde das wichtig ,das zu wissen und auch einschätzen zu können. Danach würde sic dann auch mein Handeln bemessen falls ich selbst mal in eine ähnliche Situation kommen sollte.
Wenn man das nicht mehr berichten würde ,was wäre es dann als unter den Teppich zu kehren? Ich lese nie Polizeistatistiken ,wahrscheinlich die wenigsten tun das.
und eigentlich nur eine Seite weitergegangen und schon wieder eine Messergeschichte:
Polizeieinsatz in Koln-Deutz: Mann sticht mit Messer auf Kolner Online-Verkauferin ein | Kolner Stadt-AnzeigerGeändert von Inaktiver User (31.08.2018 um 18:04 Uhr)
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31.08.2018, 18:23Inaktiver User
AW: Straftaten
Das hinterfrage ich. Ich finde viele Berichte mit Suiziden, zusammen mit einem Hinweis, wo man bei Selbstmordgedanken Hilfe finden kann.Davon ab, schadet ein Selbstmörder allgemein niemandem außer sich selbst, sodass auch niemand gewarnt werden muss.
Was die Messerstecher betrifft, halte ich den Nachahmereffekt für sehr überschaubar, weil die Bevölkerungsgruppe, die vorrangig solche Taten begeht, mehrheitlich keine deutschen Medien konsumiert.
Bei publik gemachten Messerstechermeldungen besteht natürlich die Gefahr, unnötige Ängste zu schüren und gleichzeitig der Vorteil, notwendige Vorsichtsmaßnahmen zu aktivieren. Würde nun derartige Berichterstattung unterbleiben, gäbe es eine ganze Menge mehr gemesserte Frauen, aber immerhin weniger Angst. Außer man kriegt das direkt mit und wundert sich, dass es am nächsten Tag nicht in der Zeitung steht. Sozusagen ein Köln-Effekt light.Ob das auf die Dauer hilft ...
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31.08.2018, 18:41
AW: Straftaten
Das sehen die traumatisierten und arbeitsunfähigen Lokführer sicher anders. Rein rechnerisch gibt es in Deutschland täglich mehr als zwei Schienensuizide.
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31.08.2018, 18:47Inaktiver User
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31.08.2018, 18:59Inaktiver User
AW: Straftaten
Welche Prävention wäre denn gegenüber extrem patiarchaler und gewalttätiger Erziehung deiner Meinung nach geeignet?
Ich finde schon, dass eine Gesellschaft bestürzt darüber sein darf, wenn kleine Jungs so konditioniert werden, dass sie sich zu Richtern über die Frauen in der Familie aufschwingen oder wenn Ausländer, die überhaupt kein Aufenthaltsrecht in einem Land haben, Bürger dieses Landes ohne nachvollziehbaren Grund umbringen.
Im übrigen verstehe ich noch immer nicht, wo du einen Nachahmungseffekt befürchtest: Nimmst du an, dass deutsche Jungs durch die Veröffentlichung eines solchen Falles auch anfangen, ihre Schwestern zu bedrohen oder mit Messern zu verletzen?
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31.08.2018, 19:26
AW: Straftaten
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31.08.2018, 19:30Inaktiver User
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31.08.2018, 19:32



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