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Thema: Straftaten

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    AW: Straftaten

    Jeden Tag gibt es mehr als 10 Messerdelikte in NRW

    Die Reaktion des Innenministers Reul finde ich leicht bizarr:

    Waffenverbot am Dortmunder HBF von Freitagabend 18 Uhr bis Samstagmorgen 7 Uhr und von Samstagabend 18 Uhr bis Sonntagmorgen 7 Uhr. In dieser Zeit dürfen keine Schuss- und Schreckschusswaffen, Messer aller Art sowie Hieb-, Stoß- und Stichwaffen getragen werden.

    Sonst ja?

    Probleme mit Waffen: Reul will Messer weitgehend verbieten lassen | Kolner Stadt-Anzeiger
    flying is the art of falling to the ground without touching

  2. Inaktiver User

    AW: Straftaten

    Der Artikel ist ebenso gruselig wie aufschlussreich:

    Ägypten ist deutlich konservativer geworden. In den 1960er Jahren waren Miniröcke im kosmopolitischen Kairo die übliche Bekleidung für viele Frauen, ebenso Bikinis als Badekleidung am Strand von Alexandria.

    Damals wären Belästiger auf den Straßen auch noch von Anwohnern, Geschäftsbesitzern und Passanten verprügelt worden. Belästigern schor die Polizei die Hälfte des Kopfes.

    Auf dem Land war man bei der Bekleidung rückständiger, aber die Verschleierung und Vollverschleierung setzten aus mehreren Gründen im ganzen Land erst in den 70ern ein. Zum einen brachten ägyptische Gastarbeiter aus dem wahhabitischen Saudi-Arabien rückwärtsgewandte Sitten mit, dann verstärkte der seit den Zeiten von Anwar as-Sadat wachsende Einfluss der Muslimbrüder diesen Trend.

    Frauen, die durch die Stadt gehen oder über eine der Nilbrücken laufen, werden durch ständige aggressive Bemerkungen belästigt und mehrfach berührt bis angefasst, das habe ich selbst gesehen und zudem von meinen ägyptischen Freunden bestätigt bekommen.

    Bei den Übergriffen geht es oft nicht wirklich um Sex. Die britisch-ägyptische Soziologin Shereen El Feki schreibt, dass die patriarchalische Haltung vieler Männer vor allem in der politischen und wirtschaftlichen Wirklichkeit am Nil fest verankert sei. Das gesellschaftliche Rollenbild fordere, dass Männer die Chefs sein müssen. Es geht allein um ein Sich-groß-Machen, ein Machtspiel.

    In meinen Kairoer Seminaren gegen sexuelle Belästigung höre ich oft von den Teilnehmerinnen, dass gerade verschleierte Frauen als schwache, leichte Opfer gesehen werden.
    Über 70 Prozent der belästigten Frauen waren verschleiert und in keiner Weise aufreizend gekleidet. Das beweist ganz klar: In Ägypten wird sexuelle Belästigung überhaupt nicht vom angeblich aufreizenden Erscheinungsbild und der Kleidung einer Frau beeinflusst. Gerade die verschleierten Frauen werden als schwach und als leichte Beute betrachtet.

    Von mir gefettet.
    In Indien und Südamerika soll es noch schlimmer sein...

    Was sagt uns das: Die einzige Möglichkeit, diesem Verhalten wirksam entgegen zu treten, wäre, es nicht ansatzweise zu dulden und sofort rigoros zu bestrafen. Statt dessen reagiert die Justiz weichgespült.....so ermutigt man die Machos.
    Dass es auch Frauen gibt, die dieses Phänomen klein reden, werde ich nie begreifen.

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    AW: Straftaten

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Zumal - dann hätte man viel mehr zu schreiben, denn der Anteil der "Bio-Deutschen" an in Deutschland begangenen Straftaten ist doch noch viel höher ;-)

    Sarolta
    Sarolta Wahtaboutism? Ach ja, auch deutsche Menschen begehen Straftaten? Und? Macht das irgend etwas daran besser, dass auch migrierte Menschen in Deutschland Straftaten begehen? Darf dann auch der Ausländer zulangen, wenn es ein Deutscher tut?

    Die Sache mit absoluten und relativen Zahlen wurde schon erklärt. Wenn noch nicht ausführlich genug, lies dich noch mal ein wenig rein. Statistik hieße das Fach. Kurz gesagt: Es macht einen Unterschied wenn von 100 Personen Grundgesamtheit 5 eine Straftat begehen oder wenn von 10 Personen 5 eine Straftat begehen. Dann liest du bei beiden Gruppen vielleicht: "Aha, 5 Straftäter. Beide Gruppen haben das gleiche Potential straffällig zu werden." Ist aber nicht so. 5 ist leider nicht immer gleich 5. Prozentzahlen sind der Schlüssel zur Deutung.

    Übrigens der Strang ist auch nicht mit "Straftaten von Menschen die in Deutschland geboren wurden und deren Eltern in Deutschland geboren und deren Großeltern in Deutschland geboren wurden" tituliert. Er heißt einfach "Straftaten".

    Zitat Zitat von Butterblume Beitrag anzeigen
    Schon am 8.5 geschehen, nun endlich fahndet die Polizei öffentlich mit einem Bild ... der Täter kann mittlerweile sonstwo sein.
    Ein 14jähriges Mädchen am hellichten Tag vergewaltigt.
    Das ist fast zwei Monate her! Halten sie die Migranten für komplett blöde, das sie eine schwere Straftat begehen und dann in aller seelenruhe montelang in der Nachbarschaft des Tatortes friedlich drauf warten bis die Polizei endlich kommt? Oder auch nicht kommt?

    Seit wenn wird erst Wochen nach Straftat/Anzeige begonnen nach dem Täter zu suchen?

    Müssen wir froh sein wenn sie überhaupt damit beginnen und den Frauen und Mädchen nicht schon auf der Wache klar machen das die Verfolgung keinen Sinn haben wird da kaum beweisbar, wahrscheinlich eh nicht auffindbar, falls doch die Aussagen und die Prozedur des Prozesses eine zu große Belastung sein wird, das es kaum Sinn macht das alles auf sich und den Verwaltungsapparat zu nehmen da wahrscheinlich Freispruch zu erwarten sein wird. Nach dem Motto "außer Spesen nichts gewesen" einfach gleich sein lassen und sich auf eigene Kosten ein paar Dutzend Therapiestunden zukaufen zur Bewältigung. Dann leben alle ruhiger. Die Gesellschaft insgesamt weil niemand was erfährt und beunruhigt werden könnte, der Täter weil ihm keiner nachstellt, das Opfer weil es nicht durch den Kakao gezogen wird, die damit zu beschäftigenden Behörden weil sie sich die viele sinnlose Arbeit sparen, letztlich der Steuerzahler weil es ihn nichts kostet.
    Durchsage:

    "Achtung, es wurde eine herrenlose Damenhandtasche gefunden ..."

  4. VIP

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    AW: Straftaten

    Zitat Zitat von Opelius Beitrag anzeigen

    Und etwas anderes: Nur die Älteren unter uns erinnern sich an die Angst und Aggression, die in den Garnisonsstädten der Besatzungsmächte herrschte. Straftäter unter den Besatzungsoldaten unterstanden natürlich nicht der deutschen Polizei und der deutschen Gerichte, das war Job der Militärpolizei und der Militärjustiz.
    Ich lebte damals in einer alten Garnisonsstadt in Westfalen. So gut wie jede Kneipe in der Altstadt hatte ein Verbotsschild "out of bounds" an der Tür. Es gab regelmäßig Schlägereien. Darüber stand nie etwas in der Zeitung.

    Wir als junge Leute hatten einen Jazzclub gegründet. Samstag traten immer wieder Bands aus den Kasernen auf, die hervorragenden Jazz spielten. Die örtlich Zeitung lehnte jede Berichterstattung darüber ab, um die Diskussion um Besatzungssoldaten nicht anzuheizen.

    Und ich habe in der Zeit einmal in Wiesbaden erlebt, wie brutal die amerikanische Militärpolizei gegen betrunkene Soldaten bei einer Tanzveranstaltung vorging. Sie ließen ihre Gummiknüppel wir Flugzeugpropeller kreisen und wer nicht schnell genug war, kriegte was an den Kopf. Und dann wurden die blutenden jungen Männer auf lastwagen verfrachtet.

    In keiner Garnisonsstadt gab es je Zeitungsinformationen darüber. Und das dürfte in der DDR nicht anders gewesen sein.
    Doch, es gab die Bericht sehr wohl in den Tageszeitungen. Vorallem aber wurde die Drogenszene benannt. Die deutsche Polizei hat der MP durchaus bei Ermittlungen geholfen.
    Angst gab es unterschwellig in der Bevölkerung der Garnisonsstädte eigentlich zu jeder Zeit.
    Grüßlis
    mkr

    ________________________________

  5. Inaktiver User

    AW: Straftaten

    Zitat Zitat von silberklar Beitrag anzeigen
    Seit wenn wird erst Wochen nach Straftat/Anzeige begonnen nach dem Täter zu suchen?
    soweit ich es weiß wird nicht erst nach Wochen angefangen zu suchen, sondern sofort.
    Ein Fahndungsfoto wird allerdings erst dann an die Öffentlichkeit gegeben, wenn alle anderen Möglichkeiten ausgeschöpft sind.

  6. gesperrt

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    AW: Straftaten

    Zitat Zitat von silberklar Beitrag anzeigen

    Seit wenn wird erst Wochen nach Straftat/Anzeige begonnen nach dem Täter zu suchen?

    Müssen wir froh sein wenn sie überhaupt damit beginnen und den Frauen und Mädchen nicht schon auf der Wache klar machen das die Verfolgung keinen Sinn haben wird da kaum beweisbar, wahrscheinlich eh nicht auffindbar, falls doch die Aussagen und die Prozedur des Prozesses eine zu große Belastung sein wird, das es kaum Sinn macht das alles auf sich und den Verwaltungsapparat zu nehmen da wahrscheinlich Freispruch zu erwarten sein wird.

    Es kann diverse Gründe haben, warum das Bild (es ist ja kein Foto, es wurde nach den Angaben des Opfers zusammengestellt) erst jetzt veröffentlicht wird. Ermittelt wurde ganz sicher bereits seit dem Zeitpunkt der Anzeige.

    Vielleicht konnte das Mädchen erst kürzlich dazu aussagen?
    Wir HIER wissen es schlicht nicht.

    Die Veröffentlichung bedarf im Übrigen einer richterlichen oder zumindest staatsanwaltschaftlichen Entscheidung und steht nicht in der Verantwortung der Polizei.

    Ich finde diese Vorwürfe gegen die Polizei wirklich unangemessen, gerade in der Vergewaltigung einer 14Jährigen wird ganz sicher mit Nachdruck ermittelt.

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    AW: Straftaten

    Zitat Zitat von silberklar Beitrag anzeigen
    Die Sache mit absoluten und relativen Zahlen wurde schon erklärt..
    Eben.
    Und wer so argumentiert, sollte eine Antwort darauf haben, ob er dann auch Übergriffe von Deutschen auf Migranten in einem, der Gesamtzahl prozentual angemessenen Verhältnis ok findet.

    Echt jetzt
    Das ist Futter für Rechts.
    flying is the art of falling to the ground without touching

  8. Inaktiver User

    AW: Straftaten

    Zitat Zitat von Opelius Beitrag anzeigen
    Nein dazu gibt es keine Veröffentlichungen .

    Ich habe damals als Bewährungshelfer gearbeitet und genau mit diesem Personenkreis zu tun gehabt. Es waren junge Männer, die wegen Sabotage und ähnlicher Delikte in Bautzen und anderen Haftanstalten einsaßen. Es wurden damals für 40.000 - 100.000 DM etwa 100.000 Menschen freigekauft. Darunter waren nun einmal auch junge Männer, die hier einfach nicht klar kamen.
    Bautzen war doch damals DDR. Und als sie dann freigekauft waren, im Westen waren? Haben sie dort Straftaten begangen? Es leugnet ja keiner, daß sie in der DDR einsaßen, das war es ja eben, sie wurden ja aus Gefängnissen freigekauft (als "Politische", und wie es in dem einen Artikel hieß, wurden von der SED auch Kriminelle "untergejubelt")
    Also Frage: Waren sie dann "im Westen" kriminell? Wenn ja, welche Straftaten waren das denn so bei denen, mit denen Du dann befaßt warst? Und waren das die "Politischen" oder die "untergejubelten Kriminellen"?

  9. Inaktiver User

    AW: Straftaten

    Zitat Zitat von Opelius Beitrag anzeigen
    Und etwas anderes: Nur die Älteren unter uns erinnern sich an die Angst und Aggression, die in den Garnisonsstädten der Besatzungsmächte herrschte.
    Ich habe das zwar nie erlebt, kann es mir aber gut vorstellen.
    Nur: Das waren Folgen eines Krieges, und es ging um Soldaten.
    Heute leben wir in einer jahrzehntelangen Friedenszeit, und die, die kommen, sind keine Besatzungssoldaten, die uns irgendjemand aufzwang, sondern Menschen, die hier als "Flüchtlinge" kamen und um Schutz baten.

    Dass einige von ihnen sowohl das Asyl- wie das Gastrecht auf schamloseste Weise ausnutzen und auch Terroristen eingeschleust wurden, ist leider nicht zu verleugnen. Die Reaktionen der (deutschen) Politik darauf sind allerdings kaum noch nachvollziehbar.

    In der dt. Verfassung steht: Das politische System der Bundesrepublik Deutschland wird vom Bundesverfassungsgericht als streitbare, wehrhafte Demokratie bezeichnet. In ihr wird die freiheitliche demokratische Grundordnung (FDGO) geschützt.

    Davon merkt man nicht viel. Heute scheint eine nicht näher definierte "Humanität" über allem zu stehen.

    Zitat Zitat von Unayza Beitrag anzeigen
    Wir bräuchten viel mehr Sozialarbeiter (nicht so luschige), die früh in diese Familien gehen und vor allem den Müttern beibringen, dass .......
    Was haben denn die Mütter in diesen Familien ihren Söhnen anzuschaffen, wenn der Vater nicht mitzieht?
    Und was für Sozialarbeiter sollen das sein? Schweinefleischfresser?
    Oder braucht diese Gruppe womöglich handverlesene muslimische Sozialarbeiter?

    PS: Ich hatte mal einen Kollegen, der aus Bautzen freigekauft wurde. Er war nicht kriminell und wurde es auch nie. Er hatte sich nur daneben benommen und war politisch nicht angepasst.

  10. Inaktiver User

    AW: Straftaten

    Zitat Zitat von Opelius Beitrag anzeigen
    Und etwas anderes: Nur die Ãlteren unter uns erinnern sich an die Angst und Aggression, die in den Garnisonsstädten der Besatzungsmächte herrschte. Straftäter unter den Besatzungsoldaten unterstanden natürlich nicht der deutschen Polizei und der deutschen Gerichte, das war Job der Militärpolizei und der Militärjustiz.
    Nein, Opelius, diese Straftäter gab es in der Masse nicht. Wir haben lange Jahre in MG-Rheindahlen (Hauptquartier der GB-Streitkräfte mit eigenem Gebiet) gewohnt; mein Ex 5 Jahre als techn. Angestellter im HQ tätig - und solche Auswüchse nie erlebt. Es gab die üblichen Schlägereien nach reichlich Bierkonsum mit den hiesigen Jugendlichen (Kirmes und ähnliche Veranstaltungen) - auch einige härtere Straftaten, die unter Verschluss gehalten wurden, allesamt Einzelfälle.

    Wenn es so schlimm gewesen wäre, wie Du schilderst, frage ich mich, weshalb viele Geschäftsleute und deutsche Zivilbeschäftigte, die ihrer Existenzgrundlage beraubt wurden, den Fortgang dieser GB-Soldaten tief bedauert und ihre jeweiligen Poltiker inkl. der örtlichen Presse um Hilfe gebeten haben. Auf die Schnelle diesen Artikel gefunden aus 2005 Abschied: USA ziehen Tausende Soldaten aus Bayern ab - SPIEGEL ONLINE

    Zu den 6100 Soldaten gehören 11.000 Angehörige. Von den Maßnahmen sind zudem 2000 Arbeitsplätze von deutschen und US-amerikanischen Zivilbeschäftigten betroffen. Wie viele Stellen verloren gingen, könne derzeit noch nicht gesagt werden.
    Geändert von Inaktiver User (29.06.2018 um 15:53 Uhr)

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