Nee Leute- so funktioniert das nicht.
Es gibt wirklich noch eine ganz andere Geschichte und andere "Ahnen" als stets und staendig nur die Nazi Zeit.
Oder die Verknüpfung damit.Wie im Reflex.
Das ICH so etwas überhaupt jemals schreiben würde , sagen würde haette ich mir vor vielen Jahren nicht vorstellen koennen.
Weil: Ich tatsaechlich zu denen gehoere, die immer das Erinnern und Mahnen an die deutsche Geschichte diesbezüglich für sehr hoch gehalten habe- Aufklaerung, Besuch von historischen Staetten , Geschichte dazu, Psychologie dazu , Soziologische Betrachtungen dazu usw.
Wo ich von etlichen in den letzten Jahren dazu schon viel Überdruss gehoert habe ( ganz unabhaengig von der Migrationssituation etc).Man wolle endlich- einen Strich drunter ziehen.
Dagegen verwehre ich mich immer.
Zudem meine Ahnen bzw ein Teil dazu noch eine besondere Geschichte haben- weil Juden gewesen.
Mein Großvater hat meine jüdische Großmutter ziemlich heldenhaft vor ggf ganz anderem Ausgang bewahrt- dann waere sie womoeglich nicht weit über 80 Jahre alt geworden.Ihre Verwandtschaft nahezu ausgeloescht.Ich bin schon als Kind mit sehr vielen Geschichten und Input dazu aufgewachsen.Hat mich alles nie gestoert und ich konnte nie genug bekommen.Das Unfassbare irgendwie zu begreifen zu versuchen.
ABER: Nie im Leben würde ich in so reflexartige Modi verfallen, nie im Leben geradezu zwanghaft immer nur an eines bei Geschichte, auch deutscher Geschichte denken.
Ich habe dabei auch jede Menge Skepsis, ob solch ein verhaftet - sein zutraeglich ist.Das schraenkt uU Blickwinkel sehr ein.
Aus ggf sogar krassen "Schuldgefühlen" ( selbst überliefert, "vererbt") oder "Minderwertigkeitskomplexen" und aehnlichem keonnen eines Tages - wenn auch gar nicht beabsichtigt- bei aller "guter Absicht"- ganz verquere und nicht besonders zutraegliche Vorstellungen werden. Aus denen andere , wenig erfreuliche Taten folgen.
Da sollte man mE wirklich mal mehr und intensiver drüber nachdenken.
Nina
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Thema: Straftaten
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18.06.2018, 09:19
AW: Straftaten
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18.06.2018, 09:24Inaktiver User
AW: Straftaten
Ja, das glaube ich auch.
Und die "moralisch überlegene" Open Border Fraktion, die überall Rassismus wittert, wo man sich nur die friedliche Demokratie erhalten möchte, agiert so selbstgerecht, gnadenlos und ohne jegliche Selbstkritik und Nuancen, dass sie mich fatal an die Nazis erinnert.
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18.06.2018, 09:32
AW: Straftaten
Oder anders ausgedrückt als ich es versucht habe- so.
Zum Glueck ist Deutschland natürlich nicht auf irgendeinem Weg derat unterwegs.Kann mir auch nicht vorstellen, das sich etwas derat genau gleiches wiederholen wird.Aber wachsam zu aehnlichen Entwicklungen sollte man mE immer sein.
Heute hat es - wenn auch an einem anderem Ort- so etwas wie den IS und Ableger gegeben bzw gibt es noch.Was für ein Horror dabei abgelaufen ist und ablaeuft....
Nina
P.S.
Dachte ich waere im Migrations- thread.Egal, ich lasse das jetzt hier dennoch so stehen.Geändert von Xarin (18.06.2018 um 09:37 Uhr) Grund: edit
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18.06.2018, 09:33Inaktiver User
AW: Straftaten
Aus ungerechter Behandlung nach WW 1, nationaler Demütigung und daraus folgenden Minderwertigkeitskomplexen wurde der Boden für das 3. Reich geschaffen.
Wie geschichtsblind kann man eigentlich sein, nicht zu sehen, wie kontraproduktiv und gefährlich das ist ?
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18.06.2018, 09:38Inaktiver User
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18.06.2018, 09:58
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18.06.2018, 09:59Inaktiver User
AW: Straftaten
Danke Nina für deinen Post
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18.06.2018, 10:05
AW: Straftaten
Strukturen- das ist ein gutes Stichwort.Ideologie natürlich auch.Ich seh das auch mehr als kritisch, wie oft beschrieben.
Um es nur kurz damit abzurunden sehe ich auch andere , derzeitige Entwicklungen kritisch.
Ich frage mich zBsp was damit gewonnen werden will, wenn man so in dieser extremen Welle von "Nation", "Nationalitaet" aufloesen schwimmen will und wofür.In dem angeblichem Glauben, Ideologie, man würde so ggf "Feindbilder, Ausgrenzung" und dergleichen vermeiden.Nie und nimmer - mM nach.Darum geht es gar nicht.Egal wo auf dieser Welt- Menschen fühlen sich immer einer bestimmten Gruppe, Nation und dergleichen zugehoerig und das ist mE auch gut und wichtig so.Auch Identitaetsstiftend. Damit einher geht per se NICHT ein abwerten oder herabwürdigen anderer "Gruppen", "Nationen" usw.
Wieso sollte es auch ?
Das liegt dann an ganz anderen Faktoren.
Und die sind ggf viel schwerer zu erreichen.
Wenn ich alleine an diese rumgekrebse mit Sprache denke: Die "neuen Deutschen", die , "die schon laenger hier leben" usw usw usf- die gruseligen Wortschoepfungen mag ich gar nicht alle hervorholen.Sprache ist ja soooo wichtig.Ja- ist sie durchaus.Aber sie ersetzt beim besten Willen nicht innere Befindlichkeiten, nur weil "korrekt" formuliert, noch loest sich rein auf sprachlicher Ebene Probleme, noch verhindert sie Taten.
Man steuert aktuell doch auf ganz andere Zukunftsvisonen zu- eine Gesellschaft wie zBsp in D ist unterdessen laengst real multikulutrell existierend.D ist ein multikulturelles Land mit einem sehr hohem Anteil an Bürgern , deren Ursprung in anderen europaeischen und nicht-europaeischen Laendern liegt.
Das wird auch zweifelsohne die Zukunft sein.Diese Gesellschaftsstruktur.Da werden entsprechend gesellschaftliche Problematiken an ganz anderen, neuen Linien verlaufen.
Die "globalisierte Gesellschaft" hat jetzt andere, neue Aufgaben zu bewerkstelligen.
Ob und wofür das alles so sinnvoll ist- für wen, wer davon profitiert und eher verliert usw-
sind interessante Betrachtungsweisen.
Um den Bogen zu Straftaten zurückzubekommen- das aendert sich im Zuge dessen eben auch.
Wie man seit geraumer Zeit feststellen kann.
Globalisierte Welt- nichts, absolut gar nichts hat nur positive Seiten- es gehoeren auch immer die negativen dazu.
Nina
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18.06.2018, 10:13Inaktiver User
AW: Straftaten
@Nina,
Danke.
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18.06.2018, 10:24Inaktiver User
AW: Straftaten
Das Absurde daran ist, dass das genauso nationalistisch ist - die neuen DEUTSCHEN. Damit sind wir wieder bei der Nation gelandet.
Ich stimme dir zu, dass die Mitteleuropäer längst multikulturell sind. Das ist an sich kein Problem, wenn man sich auf gemeinsame Regeln einigen kann. Schwierig wird es dann, wenn bestimmte Einwanderergruppen der Meinung sind, "Freiheit" bedeute, dass jeder so leben kann, wie er will und deswegen eine Extrawurst für sich reklamiert.
Klar ist, dass eine Multi-Kulti-Gesellschaft schärferer Regeln bedarf als einer homogene, in der die soziale Kontrolle manches ausgleicht. Die Entwicklung in den USA ist allerdings nicht gerade Mut machend, wenn man sich die Kriminalitätsraten dort ansieht. In wenigen Jahrzehnten werden die Weissen dort in der Minderheit sein. Eine Folge davon ist, dass die Konservativen immer extremer werden (Tea Party, Trump). Kein nachahmenswertes Beispiel.
Die Zugehörigkeit kann übrigens auch eine regionale sein. In der Gegend, in der ich wohne, stoßen vier Nationalstaaten zusammen - zwei davon gehören nicht zur EU. Trotzdem ist ein Zugehörigkeitsgefühl da. Es findet vor allem über Sprache statt.



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