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Thema: Straftaten

  1. Inaktiver User

    AW: Straftaten

    Nach meiner Ansicht erfordert Prophylaxe auch Analysen.

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    AW: Straftaten

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Nach meiner Ansicht erfordert Prophylaxe auch Analysen.
    Damit hilfst du aber nicht dem Opfer in einer akuten Situation. ZUERST muss dem Opfer geholfen werden. Während du noch analysierst, kann das Opfer schon tot sein.

  3. Inaktiver User

    AW: Straftaten

    Zitat Zitat von Malaita Beitrag anzeigen
    Damit hilfst du aber nicht dem Opfer in einer akuten Situation. ZUERST muss dem Opfer geholfen werden. Während du noch analysierst, kann das Opfer schon tot sein.
    Das Eine schließt das Andere doch nicht aus. Nur mit einer, natürlich überaus wichtigen und dringend zu verbessernden Akuthilfe wird sich m. E. wenig an den seit ewigen Zeiten viel zu hohen Fallzahlen ändern.

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    AW: Straftaten

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich unterstell Dir gar nichts, aber Dein Ton macht einfach sehr lustlos überhaupt etwas diskutieren zu wollen insofern schliesse ich mich mal den Anderen an...
    ja, ich hab mal nachgelesen und bin nicht in der Laune.
    ich habe ehrenamtlich sehr viel mit den Opfern und ihren Kindern zu tun.

    Was hier teilweise an Unsinn geschrieben wird, geht auf keine Kuhhaut.

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    AW: Straftaten

    Zitat Zitat von DieUnsichtbare Beitrag anzeigen
    Als Beispiel konkret gesagt, mich stört es immens, wenn Frauen bei der Polizei anrufen und um Hilfe bitten und dann 2 Tage später die Anzeige zurückziehen, obwohl sie einen Platz im Frauenhaus haben.
    Das ist leider bei häuslicher Gewalt die Regel.
    Ich bearbeite genau diesen Bereich und in grob geschätzt 80 % der Fälle läuft es wie folgt ab:
    Es gibt eine akute Auseinandersetzung und irgendjemand ruft die Polizei (das Opfer - in der Regel die Frau - , manchmal sogar der Täter, häufig Nachbarn).
    Das Opfer schildert das Geschehen, Vorwurf Körperverletzung, Polizei spricht 10-tägigen Wohnungsverweis gegen den Täter aus, klärt über Hilfsmöglichkeiten auf, meldet den Fall an eine Beratungsstelle u.ä.
    Es wird ein Strafverfahren eingeleitete, das Opfer meldet sich entweder und zieht die Anzeige zurück oder erscheint nicht zum Zeugenvernehmungstermin und reagiert gar nicht auf die Ladung und auf nicht auf ein weiteres Anschreiben mit Nachfrage von uns (Staatsanwaltschaft).
    Die Akte hat am Ende ca. 20 Seiten und ich stelle das Verfahren ein.
    Wie gesagt, so sind etwa 80 % dieser Fälle letztlich für den Papierkorb.
    Es hat sicher die unterschiedlichsten Gründe, warum sich diese Frauen so verhalten, aber es ist schon frustrierend (und sehr viel Arbeit für viele Beschäftigte, die eh alle zu viel zu tun haben, auch).

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    AW: Straftaten

    Wenn die Nachbarn die Polizei rufen, ist das Paar zu gar nichts verpflichtet.
    Manche Leute streiten halt lauter, und das ist dann leider Ruhestörung, und die Nachbarn rufen die Polizei.
    Es ist aber nicht so, daß zwingend der Eine das Opfer und der Andere die Täter*in ist,
    sondern ein Beziehungsstreit eskaliert auch einfach mal so.
    Deswegen würde ich meine Beziehung nicht beenden, sondern vielleicht mal an meinen Konfliktstrategien arbeiten, und das dauert länger und führt öfter mal zu Rückfällen.

    Daher würde ich nicht sagen, daß 80%, die zu keinem Strafverfahren führen, "für den Papierkorb" wären, im Gegenteil.
    Es wurde Schlimmeres verhindert, und irgendwer zieht seine/ihre Konsequenzen. Wenn es "der Täter" war, der die Polizei gerufen hat, bedeutet das ja immerhin, daß "er" das Problem sieht. Vielleicht trennen sie sich, oder machen eine Paarberatung, oder sonstwas,
    wovon Du nie erfahren wirst, aber ohne Euch es schlimmer geworden wäre.
    Gruß, s12
    Geändert von Silvia12 (28.11.2021 um 18:28 Uhr)

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    AW: Straftaten

    Zitat Zitat von Silvia12 Beitrag anzeigen
    ....
    Es wurde Schlimmeres verhindert, und irgendwer zieht seine/ihre Konsequenzen. Wenn es "der Täter" war, der die Polizei gerufen hat, bedeutet das ja immerhin, daß "er" das Problem sieht. .....
    Auch wenn der Täter (du brauchst die Bezeichnung gar nicht in Anführungszeichen zu setzen. Wendet man Gewalt an, ist man ein Täter.) es grundsätzlich einsieht. Das schützt aber nicht davor, dass er das nächste Mal wieder zuschlägt, weil er sich nicht im Griff hat.

    Und: um einen lediglich lauten Beziehungsstreit geht es hier gar nicht. Es geht darum, dass ein Partner gegenüber dem anderen körperliche Gewalt ausübt.

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    AW: Straftaten

    Zitat Zitat von allymcbeal31 Beitrag anzeigen
    ....aber es ist schon frustrierend (und sehr viel Arbeit für viele Beschäftigte, die eh alle zu viel zu tun haben, auch).
    Dass das frustrierend ist, kann ich mir sehr gut vorstellen !!!!

  9. Inaktiver User

    AW: Straftaten

    Zitat Zitat von Malaita Beitrag anzeigen
    Dass das frustrierend ist, kann ich mir sehr gut vorstellen !!!!
    Und das würde nach meinem Dafürhalten nicht so häufig vorkommen, wenn die Opfer keine Angst und keine Scham mehr haben müssten, in ihrem Umfeld schräg angeguckt zu werden und sich Vorwürfe wie "Wie konntest du dir das nur gefallen lassen? Ich wäre sofort gegangen/hätte sofort Anzeige erstattet/hätte sofort zurückgeschlagen." anhören zu müssen, sobald die Misshandlungen "offiziell" bekannt werden.

    Erst wennn die Opfer sich einigermaßen sicher sein können, dass es Vorteile für sie bringen wird, ihr Schweigen zu durchbrechen, sind sie m. E. in der Lage Hilfsangebote anzunehmen.

  10. Inaktiver User

    AW: Straftaten

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Erst wennn die Opfer sich einigermaßen sicher sein können, dass es Vorteile für sie bringen wird, ihr Schweigen zu durchbrechen, sind sie m. E. in der Lage Hilfsangebote anzunehmen.
    Nicht mehr geschlagen und misshandelt zu werden, indem man den Täter verlässt, ist definitiv immer ein "Vorteil".

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