Was nichts daran ändert, dass die Gewalttaten, anders als von going-to behauptet, gesunken sind. Auch die Zahlen aus den Vorjahren geben ihre Mutmaßung nicht her. Zum Beispiel die erfassten Fälle von Mord- und Totschlag, die im Jahr 2012 ihren Höchststand mit 147 Fällen hatten, und in den Jahren zwischen 2015 und 2020 zwischen 112 und 91 lagen.
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Thema: Straftaten
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23.11.2021, 09:59Inaktiver User
AW: Straftaten
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23.11.2021, 10:30Inaktiver User
AW: Straftaten
Ich finde die hohe Zahl an Messerattacken deshalb so erschreckend, weil Messer leider auch ein Mordwerkzeug sein können. Ein gezielter Stich und ein Mensch kann binnen Sekunden getötet sein. Und ich halte das für besonders gefährlich, weil zu viele Menschen damit herumlaufen, die teils sehr kurze Zündschnüre haben, bis sie ausrasten.
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23.11.2021, 10:32Inaktiver User
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23.11.2021, 10:46Inaktiver User
AW: Straftaten
Warum findesst du sie erst jetzt erschreckend, nachdem erstmals Zahlen bekannt geworden sind? Woher willst du wissen, dass die in der Vergangenheit nicht vielleicht ähnlich hoch waren. Und kannst du, faktisch begründet, ausschließen, dass sie nicht möglicherweise sogar noch höher waren?
Natürlich sind Messerattackenn ein nicht hinzunehmendes Problem. Aber das gilt für Erwürgen, Erschießen oder Erschlagen doch genauso.
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23.11.2021, 11:13Inaktiver User
AW: Straftaten
Hier steht etwas Anderes.
Mehr Straftaten, trotz leicht verbesserter Aufklärungsquote weiter Schlusslicht, weniger Diebstahl, mehr Gewalt, Sexualdelikte, Kinderpornografie und Internetkriminalität – das sind die Eckpunkte der polizeilichen Kriminalstatistik für das Jahr 2019. Berlins Innensenator Andreas Geisel (SPD) und Polizeipräsidentin Barbara Slowik haben am Montag das Zahlenwerk vorgestellt. Ein Überblick.
Gewalt und Totschlag
In Berlin hat es 2019 mehr Gewalt gegen Leib und Leben gegeben. 41 Menschen wurden umgebracht, 65 Mal gab es den Versuch. Die Gesamtzahl der Fälle stieg damit von 94 auf 106. Das ist der höchste Stand seit 2015 mit 112 Fällen. Die Polizei ermittelte im vergangenen Jahr 173 Tatverdächtige, darunter waren 80 Nichtdeutsche. ...
Vor allem auf offener Straße gab es mehr Gewalt – ein Anstieg um fünf Prozent. Von 47.760 Opfern wurden 33.460 verletzt, 924 wurden schwer verletzt, drei kamen ums Leben.
Drogen, Gewalt, Sexualdelikte : Was die Kriminalstatistik uber Berlin sagt - Berlin - Tagesspiegel
2020 waren 4 Monate Lockdown.Aber auch allein schon die Zahlen der dauernd verletzten Polizisten ...
2021 war Berlin 5 Monate mehr oder weniger im Lockdown und die Zahlen werden wir dann noch sehen.
Zahlen von mir gefettet.Geändert von Inaktiver User (23.11.2021 um 11:21 Uhr)
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23.11.2021, 11:37Inaktiver User
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23.11.2021, 12:18
AW: Straftaten
Ich fand schon dass du oben den Eindruck erweckst, man kann nichts machen und muss sich mehr oder weniger mit 20.000 Messerattacken abfinden.
Wir haben eine Pandemie und die Krankenhäuser sind schon voll. Die meisten Opfer, die durch ein Messer verletzten werden, kommen ins Krankenhaus und binden damit Pflegepersonal.
Es ist mir egal, wo die Täter herkommen. Es geht um die schreckliche Tat und es geht mir darum, dass Menschen mehr Verantwortung für ihr Sozialverhalten übernehmen müssen.
Der Orange-day ist eine gute Idee und da sollte sich unsere Presse zu Wort melden. Denn Demonstrationen sind zur Zeit schwierig (Pandemie).
Ich persönlich habe in fast 50 Jahren mit Führerschein nicht einen einzigen Punkt in Flensburg. Will damit sagen, dass ich mich an die Regeln halte. Unser Rechtsstaat macht das möglich. Man kann sich auf ihn verlassen und muss nicht selbst gewalttätig werden.
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23.11.2021, 12:55Inaktiver User
AW: Straftaten
Wenn du dich mal näher mit dem Aktionstag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen befasst, wirst du sehr schnell erkennen, dass niemand an einer Demonstration teilnehmen muss, um am Orange Day ein Zeichen zu setzen. Das geht auch am Arbeitsplatz und/oder beim Einkaufen.
Das dürfte die misshandelten Opfer häuslicher Gewalt, die vergeblich auf der Suche nach Schutz in einem Frauenhaus sind, weil unser Rechtsstaat die Istanbul-Konvention nicht erfüllt, auch nicht trösten.Will damit sagen, dass ich mich an die Regeln halte. Unser Rechtsstaat macht das möglich. Man kann sich auf ihn verlassen und muss nicht selbst gewalttätig werden.
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23.11.2021, 13:01Inaktiver User
AW: Straftaten
Im Gegensatz zu Dir weiss ich aber auch ,dass derzeit wahrscheinlich nur ein Drittel an Menschen hier anwesend ist im Vergleich zu vor Corona.
Das wird tatsächlich noch wesentlich offensichtlicher wenn man das dann noch zu den Tagen rechnet ,die hier frei beweglich waren.Gewaltaten in puncto Messerstechereien und Raubdelikte sind sicher nach wie vor verhältnisgerecht nicht weniger geworden, nur die Relationen sind Andere, nämlich die Opferdichte und die Zeitmöglichkeiten war draussen signifikant anders .
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23.11.2021, 23:58
AW: Straftaten
Was meinst du, aus welchem Grund sich darauf besonnen wurde, Messerstechereien als Extrapunkt in der Statistik aufzunehmen? Da muss es doch Beobachtungen gegeben haben, die dies rechtfertigen?
Weil du andere Tötungsmöglichkeiten aufzählst: Keine Tötung geht so schnell vonstatten wie ein Angriff mit dem Messer.
(Ich komme mir äußerst makaber vor bei den nächsten Sätzen...)
Erwürgen: geht nicht schnell, minutenlange Kraftanstrengung. Erschießen: nicht jeder kommt an eine Waffe ran.
Aber ein Messer kann im Prinzip jeder mit sich führen und es braucht nur eine Wut für den Moment und gezielt zugestochen, hat das Opfer keine Chance.


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