Nun, die Wirkung und die Folgen sind manchmal ein schlechter Indikator.
Ein Kollege von mir hat sich im Frühsommer eine komplizierte Fraktur des Sprunggelenks zugezogen.
Beim Schieben eines Kinderwagens auf befestigtem Weg im Schritttempo.
Ich will darauf hinaus, dass bei ungünstigen Bedingungen schon geringe Gewalteinwirkung zu Brüchen führen kann und die Folgen nicht zwingend auf die Intensität des Ereignisses schließen lassen.
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Thema: Straftaten
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11.11.2021, 14:19
AW: Straftaten
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11.11.2021, 14:20Inaktiver User
AW: Straftaten
Hätte er sie weiterhin auf ihn einschlagen lassen sollen?
Hätte er sie einfach packen und in die nächste papiertonne stecken sollen?
Die Frau hat sich wie ne furie aufgeführt, hat über den durst intus gehabt, hat sich im Lokal aufgeführt und Leute beleidigt.
Ist ihm gefolgt usw.
Wäre es nun andersrum, daß er die Frau gewesen wäre, dann wäre aber die Zustimmung groß.
Stalkender ex, der alkoholisiert im Lokal verbal um sich schlägt und anwesende beleidigt.
Dann versucht die Dame das Lokal zu verlassen und schubst den ex weg (dieser fällt, wahrscheinlich wegen zuviel Alkohol) und verfolgt die Frau zum Auto. Diese will nur weg und der ex geht nun körperlich auf sie los. Und diese gibt ihm eine mit.
..........
Wo ist also die Gleichberechtigung?
Ich sehe hier 2 Erwachsene Menschen die sich nicht wirklich was nehmen.
Der eine hat sich nicht unter Kontrolle und bricht der ex den Kiefer und die ex weiß nicht wo ihr Alkohol Limit ist und pöbelt menschen im Restaurant an. Zudem verfolgt sie den ex und geht körperlich auf ihn los.
Beide gleich schlimm.
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11.11.2021, 14:28Inaktiver User
AW: Straftaten
Auch wenn beide sich möglicherweise in Sachen Intelligenz und Sozialkompetenz nichts nehmen, brachiale Gewalt und Rumgepöbel sind ganz sicher nicht "gleich schlimm".
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11.11.2021, 14:36Inaktiver User
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11.11.2021, 14:37
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11.11.2021, 14:46
AW: Straftaten
Von "immer" war in meinem Beitrag keine Rede.
Ich habe die Möglichkeit angesprochen, dass auch eine relativ geringe Krafteinwirkung zu einem Bruch führen kann und somit der Bruch kein zuverlässiger Indikator für die tatsächliche oder gar für die beabsichtigte Krafteinwirkung ist.
Die Möglichkeit, dass er sie nicht schwer verletzten wollte und es eben unglücklich zugegangen ist, schliesst du kategorisch aus.
Warum?
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11.11.2021, 15:29Inaktiver User
AW: Straftaten
Die Situation ist auch schon körperlich eskaliert als er sie umgerempelt hat, wovon sie Schürfwunden und Prellungen davon getragen hat. Worauf sie dann ihn attackiert hat.
Woher die Annahme, dass er irgendwie Rücksicht auf ihre Gesundheit genommen hätte? Er hat sie ausgeknockt und er hat genau gewusst, was er da macht. Sie kann froh sein, dass sie noch lebt.
Ich weiß nicht, welche Strafe angemessen wäre Aber so gar keine?
Und da verstehe ich denn Amtsrichter nicht. Bei Gewalt gegen Frauen wird viel zu wenig getan.
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11.11.2021, 15:49
AW: Straftaten
Die Staatsanwaltschaft hat der Einstellung des Verfahrens zugestimmt.
Demnach ist der Richter mit seiner Sicht der Dinge nicht alleine und es müssen während der Verhandlung Sachen ans Licht gekommen sein, die auch die Staatsanwältin zu einer komplett neuen Bewertung der Sache bewegt haben. Das geht in der Berichterstattung weitgehend unter.
Ich persönlich teile deine Meinung insoweit, dass Gewalttaten konsequenter geahndet werden sollten. Allerdings grundsätzlich, ungeachtet des Geschlechts von Täter und Opfer.
Dieses Klischee der Geschlechterrollen, dass Frau Gewalt ausüben darf, während ein Mann auf jegliche Gegenwehr zu verzichten hat, gefällt mir nicht. Das führt uns in eine ungute Richtung.
Und ja, würde jemand meine Partnerin beschimpfen und beleidigen, würde ich dazwischen gehen. Ich glaube, auf diese Art und Weise würde so ziemlich jeder Mann seiner Partnerin beistehen.Geändert von Wolfgang11 (11.11.2021 um 16:03 Uhr)
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11.11.2021, 19:43Inaktiver User
AW: Straftaten
Weil ich es für lächerlich halte, wenn mir jemand weismachen will, dass ein Boxer 26 von 27 Profikämpfe gewinnen kann, ohne zu wissen, wie er seine Kraft gezielt einsetzen kann, und wo er welche Schläge für bestimmte Wirkungen platzieren muss.
Du bist es doch, der dieses Klischee ins Spiel bringt. Ich habe von niemandem hier gelesen, das sie/er das Opfer hätte ungestraft davon kommen lassen wollen, wenn es den Mann ernsthaft verletzt hätte.
Wie kommt es bei soviel selbst verordneter beistehender "Ritterlichkeit" denn dazu, dass mindestens jede dritte Frau in Deutschland schon einmal Opfer von körperlicher und/oder sexualisierter Gewalt geworden ist, die fast immer von Männern ausgeübt wird?Und ja, würde jemand meine Partnerin beschimpfen und beleidigen, würde ich dazwischen gehen. Ich glaube, auf diese Art und Weise würde so ziemlich jeder Mann seiner Partnerin beistehen.
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11.11.2021, 21:13
AW: Straftaten
Grundsätzlich muss Notwehr verhältnismäßig erfolgen. Das sehe ich hier einfach nicht gegeben.
Ich weiß von einer Haftstrafe, die nur deswegen erfolgte, weil der Angeklagte nicht nachweisen konnte, dass er nichts von der Straftat wusste.Immer nur zu meckern auf das blöde Scheißsystem, das ist schön bequem, du bist nicht Teil der Lösung, du bist selber das Problem und feige außerdem, sei nicht so unsportlich, es geht nicht ohne dich, so funktioniert das nicht, es geht nicht ohne dich
Die Ärzte



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