Ein Berufsboxer schlägt seiner Ex-Freundin nach einem Streit die Zähne aus. Der Prozess wegen gefährlicher Körperverletzung wird gegen eine Geldstrafe eingestellt. Schließlich hat die Ex-Freundin eine Teilschuld.
Irgendwie auch wieder typisch.
Boxen - Box-Profi brach seiner Ex den Kiefer: Geldstrafe statt Knast - Sport - SZ.de
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Thema: Straftaten
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10.11.2021, 14:45Inaktiver User
AW: Straftaten
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10.11.2021, 15:14
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Geändert von Wolfgang11 (10.11.2021 um 15:27 Uhr)
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10.11.2021, 19:24Inaktiver User
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Die Aussage des Richters "Der Schlag hätte anders ausgeführt werden können und müssen und als Profiboxer muss man in der Lage sein, das dosieren zu können.", mit der er Gewalt gegen Frauen in einem bestimmten Umfang rechtfertigt, macht mich fassungslos.
Man sollte ebenfalls nicht außer Acht lassen, dass der Boxer einen Kampfsport beherrscht, bei dem er seine Fäuste als Waffe einzusetzen weiß, was der Richter mit den Worten abtat „Er ist eben der Meister der fliegenden Fäuste und nicht der Meister des gesprochenen Wortes.“
Wie meisterlich, als Schwergewicht dem Opfer in einer angeblichen "Notwehrhandlung" den Kiefer zu zertrümmern, ohne selber nennenswerte Verletzungen davon getragen zu haben.
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10.11.2021, 19:49Inaktiver User
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In Deutschland wird jeden dritten Tag eine Frau von ihrem Partner oder Expartner getötet. Auch hier handelt es sich im weiteren Sinne um so eine Geschichte. Es gab anscheinend keine saubere, friedliche Trennung, sondern es soll "Stalking" gegeben haben.
Ein Mann, 35 cm größer und 70 kg schwerer, kann sich nur durch einen Aufwärtshaken wehren und fügt der Frau einen dreifachen Kieferbruch zu und das ist dann nicht mal fahrlässige Körperverletzung. Irgendwie zeigt sich, dass Gewalt gegen Frauen immer noch nicht richtig ernst genommen wird.
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10.11.2021, 20:12Inaktiver User
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Und vor Gericht kann der Täter nach diesem Urteil des BGH mit einer deutlich geringeren Strafe rechnen, wenn die Partnerin sich von ihm trennen wollte/getrennt hat: Der Umstand, dass eine Trennung vom Tatopfer ausgegangen ist, darf als gegen die Niedrigkeit des Beweggrundes sprechender Umstand beurteilt werden.
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10.11.2021, 21:17
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Sie hat ihn angegriffen. Genau das ist der rechtlich entscheidende Punkt.
Auch als Mann muss er nicht jeden Angriff gegen sich untätig über sich ergehen lassen.
Bitte nicht vergessen, dass er sich vom Ort des Streits entfernt und in sein Auto gesetzt hat. Sie ist ihm nachgegangen und hat ihn angegriffen.
Sie ist zunächst einmal Täter und nicht Opfer.
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10.11.2021, 22:19Inaktiver User
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Nach der Theorie ist also jemand, der mit einem Messerstich auf einen Rempler oder eine Ohrfeige reagiert, erst einmal Opfer und nicht Täter. Nicht nachvollziehbar für mich.
Und nein, es geht nicht darum, dass ein Mann sich etwas gefallen lassen muss, sondern um die Überlegenheit eines Kampfsportlers mit über 90 Kilogramm gegenüber einer normal gewichtigen Person ohne Box-Ausbildung und Kampf-Erfahrung.
Und es geht um eine Urteilsbegründung, für die der Richter jeden Monat eigentlich einen beachtlichen Teil seines Gehalts an Frauenhäuser spenden müsste.
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10.11.2021, 23:00
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Nochmals der Angriff ging von ihr aus. Mit Vorsatz. Und er wurde erst durch seine Gegenwehr beendet.
Du verdrehst die Tatsachen. Er hatte sich bereits zurück gezogen und saß im Auto. Sie hat ihm nachgesetzt und ihn attackiert. Nicht er sie.
Wer einen 2-Zentner-Mann mit Faustschlägen attackiert muss damit rechnen, dass etwas zurück kommt, das richtig weh tut.
Auch eine Frau hat nicht das Recht, gegen Andere gewalttätig zu werden.
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10.11.2021, 23:01
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Ach das wusste ich noch gar nicht. Weil sie weggeht darf er ihr eine reinhauen - ein bisschen wenigstens ?
Wenn es nicht so traurig wäre müsste ich grad lachen.
In einer Beziehung hat Gewalt überhaupt nichts zu suchen und müsste immer geahndet werden und immer gleich, finde ich.
Und danach noch 2 oder 3 Gespräche mit einem Mediator, damit die Beteiligten was Positives daraus mitnehmen.
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11.11.2021, 00:23Inaktiver User
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Woher hast du die Information, dass die Frau den Boxer mit Faustschlägen attackiert hat?
Und warum lässt du völlig außer Acht, dass sie ihn wohl nicht nennenswert verletzt, er ihr dagegen den Kiefer mehrfach gebrochen hat? Das kommt bei mir so an, als wenn eine Frau, die es wagt die Hand gegen einen Mann zu erheben, es verdient hat schwer verletzt zu werden, oder zumindest damit rechnen muss.


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