Bei Kriminellen muss man eben Aufklärungsarbeit leisten. Wenn Geldstrafen möglich sind aufgrund eines Einkommens, wird dieser zahlen müssen. Ansonsten zahlt die Gesellschaft den Gefängnisaufenthalt. Dann müssen sie halt aufgrund ihres Alters entsprechend lernen, wie man sich in der Gesellschaft verhält, welche bestimmte Regeln einhalten wollen. Kriminalität eindämmen geht halt nur über Strafen und Verurteilung.
Dass die Hemmschwellen sinken bei unkontrollierten Maßnahmen ist auch bekannt. Wie wird man kriminell? Und wodurch. Die Fakten sind immer die Gleichen - von Armut bis niedriger Bildungsstand und wenig Motivation sich selbst davon fern zu halten.
Prävention betreiben in Gefängnissen, in Schulen usw. Es ist nur gut, dass es noch viele Menschen gibt, die sich mit Kriminalität als ''Überlebensform" nicht beschäftigen wollen. (QAbgesehen vom großen Stil und korrupten Organisationen)
Was mir auffällt bislang, bei Sozial Schwächeren und Bildungsfernen dass sie allesamt den aggressiven Stil von Verteidigung übernehmen. Im Kreislauf dieser Elternstrukturen überträgt sich die Aggressivität der Kinder auf die Eltern. Also intern schon dieses Aggressive Verhalten. Die Tatsache, dass die Verteidigungstruktur nur begrenzt möglich ist, denn Gewalt macht Ende und ermöglicht keine richtige Auseinandersetzung. Und dann noch die Zusammensetzung verschiedener Kulturen in den Klassen macht es eben bei "Bildungsfernen" nicht leichter. Das ist ein Dilemma. Prävention kann man nur vor Ort jeweils erreichen. Ein Gesamtkonzept gibt es nicht dafür. Umso weniger hört man von wirklich guten Leuten die für sich und andere etwas tun. Und davon gibt es Gott sei DAnk genügend bei den jungen Menschen.
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13.01.2018, 10:12
AW: Prävention - wie man Terror und Gewalt verhindert/abstellt
- Der leichte Weg ist auch der richtige Weg -
von Bruce Lee
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13.01.2018, 10:33Inaktiver User
AW: Prävention - wie man Terror und Gewalt verhindert/abstellt
sehe ich auch so.
und beiden ansätzen ist eines gemeinsam: klare regeln, aber gleichzeitig auch immer das gespäch mit den menschen.
und ich glaube, das ist der entscheidende ansatz zur gewaltprävention: MIT menschen reden, statt über sie.
es gibt, wahrschielich europaweit, viele, viele ansätze in diese richtung.
mechelen ist deshalb so besonders, weil es ein klares bekenntnis von oben ist, diese integration und das gespräch aller miteinander zu leisten.
regeln akzeptieren kann nur, wer sich als teil der gemeinschaft sieht und diese regeln anerkennt.
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13.01.2018, 11:16
AW: Prävention - wie man Terror und Gewalt verhindert/abstellt
Das hat dir deine Tochter vielleicht so erzählt, war aber ganz sicher nicht so.
Einmaliges Schwarzfahren wird gar nicht geahndet (das erhöhte Beförderungsentgelt wird ja von der BVG erhoben und ist keine Strafe).
Erst beim dritten Mal oder bei Vorliegen einer Fälschung oder Manipulation wird überhaupt ermittelt.
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13.01.2018, 11:24
AW: Prävention - wie man Terror und Gewalt verhindert/abstellt
Nein, das war damals - Tochter ist 26- tatsächlich so. Das hat mir nicht die Tochter erzählt, das stammt aus einem Schreiben der BVG, was hier vorliegt.
Nachdem Tochter hier "gebeichtet' hatte, haben wir das erhöhte Entgelt sofort überwiesen und per Anwalt um Rücknahme des Strafantrags bitten lassen.
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13.01.2018, 11:31
AW: Prävention - wie man Terror und Gewalt verhindert/abstellt
Sasapi, sie muss doch auch rechtliches Gehör bekommen haben, per schriftlicher Äußerung oder Vorladung.
Ohne das geht es doch gar nicht vor ein Strafgericht.
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13.01.2018, 11:41Inaktiver User
AW: Prävention - wie man Terror und Gewalt verhindert/abstellt
@Charlotte03
Es ist nur gerade so, mein Beraterstab ist im Wochenende, ich kann daher nur die Richtung weisen.
Hihi, kleiner Scherz.
Also ich verweise nochmal auf den bereits verlinkten Strang zum Thema. Da haben andere schon einiges zusammengetragen, was in Deutschland beim Thema Abtreibung für Frauen (und Mädchen) verbesserungswürdig wäre.Geändert von Inaktiver User (13.01.2018 um 11:54 Uhr)
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13.01.2018, 11:45
AW: Prävention - wie man Terror und Gewalt verhindert/abstellt
Hatte sie doch auch. Es gab den ganz normalen Verlauf...
Es herrschte durchaus Verwunderung, dass es nicht bei einer Ermahnung durch den Jugendrichter blieb, hat auch den Anwalt gewundert ( der ein sehr guter Freund aus meinen Ausbildungszeiten war, sonst wären wir wohl ohne Anwalt geblieben)...dass die Geschichte nicht gleich wegen Geringfügigkeit/mangelendes öffentliches Interesse eingestellt wurde regte ihn schon auf.
Aber nun- soo falsch fand ich das alles nicht. Zum einen war es unnötig, sie hätte gleich anrufen können, als das Geld ausging, es war ihr erster oder zweiter Monat "allein mit Wohnung und Geld", da kommt zu solchen Fehlplanungen...es hätte weder Ärger noch Vorträge gegeben.
Geschadet hat es nicht- beruflich nicht, persönlich schon dreimal nicht. Es ist für ein Gelerntes Landei nicht verkehrt, wenn es merkt- nicht überall ist Bullerbü.
Aber, wenn du noch etwas dazu wissen möchtest, schreib mir doch eine PN, wir müssen ja den Strang nicht zerschiessen...
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13.01.2018, 12:07
AW: Prävention - wie man Terror und Gewalt verhindert/abstellt
Ich habe viel über Mechelen gelesen- da hat vieles über eine Art "soziale Kontrolle" geklappt, was in kleineren Orten einfacher zu bewerkstelligen ist. Da ist die Welt etwas kleiner, man kennt sich, die Wege sind kurz...
Ähnlich erlebe ich es hier auch- man bekommt schon mit, dass Petersens Enno, eigentlich ein netter Junge, jetzt mit 18 plötzlich freidreht und nur bunte Knete im Kopf hat. Da ist es für die Eltern leichter, zum Fussballtrainer/ Vereinsleiter zu sagen: kannst du nicht mal mit ihm reden? Du hast doch eigentlich einen guten Draht zu ihm, wir kommen nicht mehr mit ihm zurecht...weil man sich halt kennt. Wenn dann zwei oder drei Parteien ( Eltern, Verein, Schule) sich einig sind und am gleichen Strang ziehen, bekommt man Enno mit seinen Eskapaden meist einigermaßen in den Griff.
Hier ist es 2015 wie folgt gelaufen: unserer Samtgemeinde wurde eine bestimmte "Menge" Flüchtlingen, Familien und Einzelpersonen, zugewiesen. Insgesamt sollen sie derzeit einen Anteil von 15 Prozent der Gesamtbewohnerschaft ausmachen. Der Ortsbürgermeister trommelte im Vorfeld Vertreter von allem was es im Dorf gibt, zusammen ( Kiga, Grundschule, Kirche, Landfrauen, Sportverein, Feuerwehr, Seniorentreff) und man überlegte, wie man die Neuzugänge integrieren könnte.
Am Jahresende 2017 zog man Bilanz- und war zufrieden. Es meckern ein paar, Deutsche wie Migranten, aber im Großen und Ganzen waren alle zufrieden.
Ich kann mir aber nicht vorstellen, dass das in Grossstädten genauso funktioniert... habe aber nie länger als ein Jahr in einer als Großstadt zu bezeichnenden Stadt gewohnt, daher fehlt mir die Erfahrung. Vielleicht gibt's hier gelernte Großstadtbewohner, die das besser einschätzen können?
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13.01.2018, 12:13Inaktiver User
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13.01.2018, 12:17


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