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15.01.2020, 13:29Inaktiver User
AW: Werbung für Schwangerschaftsabbrüche: Prozess gegen Kristina Hänel
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15.01.2020, 13:40
AW: Werbung für Schwangerschaftsabbrüche: Prozess gegen Kristina Hänel
Das ist vollkommen falsch (und ich kann mir ehrlich gesagt nicht vorstellen, dass du das überhaupt ernst meinst), weil sie es mindestens nach dem 1.Prozess ganz bestimmt nicht "nötig" hat, sie ist bekannt genug, ihre Praxis ist überrannt. Es erfordert ja heutzutage eher Mut sich zu einem polarisierenden Thema derart eindeutig zu positionieren. Sie hat ein eindeutig politisches Anliegen.
Kreativität kommt von der Freiheit zu scheitern. Und die Freiheit zu scheitern kommt vom Experiment. (Peter Gabriel)
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15.01.2020, 13:41
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15.01.2020, 13:42
AW: Werbung für Schwangerschaftsabbrüche: Prozess gegen Kristina Hänel
Klar kann jeder seine Meinung vertreten , ich schrei nicht, ich schreibe ganz leise aber ganz bestimmt vor mich! Du tust das hier, ebenso. Ich steh halt auf der anderen Seite und für mich gibt es bei dem Thema keinen Kompromiß, das sage ich ganz ehrlich!
Ich nenne ganz konkret ein paar Dinge und dann bin ich hier raus, weil es mMn nichts mehr hinzuzufügen gibt:
- Ich durfte in einem Land schon etliche Jahre ganz selbstbestimmt über mich verfügen, ohne Gesetz
- für eine ganze Generation von Frauen hatte dies eine hohe Stellenwert
- Dass es Beratungsstellen geben muss ist unstrittig - pro familia ist eine wunderbare Anlaufstelle
- wenn ich Beratung möchte, dann nehme ich sie gern in Anspruch
- aber ich möchte mich nicht dazu zwingen lassen, schon gar nicht per Gesetz
- und erst recht nicht, wenn ich nur durch Beratung eine Erlaubnis bekomme, etwas durchführen zu lassen, zu dem ich mich bereits zuvor aus eigenem Willen entschieden habe
- ich finde es unsäglich, wie Ärzte in die Ecke gedrängt und kriminalisiert werden
- und auch unsäglich, wie die Angabe einer Leistungs - Information auf einer Website als Werbung definiert wird, nur weil diese Leistung so manchem Hardliner nicht passt.
Ich bin ganz bei denen, die alle Gestze rund um einen Schwangerschaftsabbruch historisch überholt finden und sich nicht von Männern in roten weißen oder andersfarbigen Kitteln bevormunden lassen möchten.
Und wenn ich das TAZ Interview mit dem Herrn lese, der diese Anzeige aus Jux und Dallerei angestrengt hat, dann wird mir im Nachhinein noch übel, dass das durch alle Instanzen gegangen ist....
Solcher Rechtssprechung möchte ich widersprechen und hoffe sehr, dass ich dazu irgendwann eine juristisch greifbare Gelegenheit bekomme!
Auch wenn das Thema schon lange nicht mehr meins ist, geht es mich immer noch etwas an, weil es so fundamental ist.
-Geändert von rotlilie (15.01.2020 um 13:47 Uhr)
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15.01.2020, 13:48
AW: Werbung für Schwangerschaftsabbrüche: Prozess gegen Kristina Hänel
@rotlilie
Es ist dein gutes Recht, deine Meinung zu vertreten.
Aber findest du nicht, dass das Leben des Ungeborenen in deiner Betrachtung auch irgendwo vorkommen sollte?
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15.01.2020, 13:50Inaktiver User
AW: Werbung für Schwangerschaftsabbrüche: Prozess gegen Kristina Hänel
Das ist eine Diskussion um Begriffe und Definitionen, die nullkommagarnix bringt. Da hat jeder seine Werte und Vorstellungen, wann „Leben“ beginnt. Und das ist in Ordnung so.
Das Recht auf körperliche Unversehrtheit und Selbstbestimmung einer Frau sehen eben viele als höher an als das Recht eines potentiellen Lebens.
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15.01.2020, 13:52
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15.01.2020, 13:52
AW: Werbung für Schwangerschaftsabbrüche: Prozess gegen Kristina Hänel
Rotlilie,ich empfand dich und ullala (und ein paar andere) schon als sehr laut.
Vor allem gegenüber Andesdenkenden als unfair. Laut an sich ist ja nicht schlimm.
Ich weiss nicht mehr, wer saetien so angemacht hat,dabei war die wirklich ruhig. Das war nicht okay.
Akzeptiert, dass es Andersdenkende gibt.
Bezüglich Kompromissen sind wolfgang und ich fir anscheinend voraus.
Denn wir akzeptieren ihn.
Gefällt uns auch nicht so ganz, das hat ein Kompromiss nun mal so an sich.
Ich darf in diesem Land übrigens auch frei über mich verfügen. Im Rahmen von Gesetzen,die in einem Staat aber nun mal nötig sind. Das "Land ohne Gesetz" will ich sehen... (Ich weiß, was du meinst,aber die Formulierung ist so ein SCNR).
Es gibt übrigens nicht nur für Abtreibung Voraussetzungen, zu denen auch Beratung gehört.
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15.01.2020, 13:56Inaktiver User
AW: Werbung für Schwangerschaftsabbrüche: Prozess gegen Kristina Hänel
Meines Erachtens wird das Leben des Ungeborenen heute nicht ignoriert und schon gar nicht komplett. Ich möchte jetzt hier keine pro und contra 218 Diskussion führen.
Ich sehe es so, dass durch den Hinweis auf einer Homepage einer Fachärztin, dass sie Schwangerschaftsabbrüche in dieser und/oder jener Form vornimmt, für Informtion und nicht für Werbung.
Jeder Arzt hat einen hippokratischen Eid geschworen und weiß, dass die Frau, die sich 3 Tage zuvor beraten ließ (und ja, ich bin für eine kompetente, aber ergebnisoffene Beratung) zu ihm kommt, um einen Abbruch vornehmen zu lassen, dies nicht aus Jux und Dollerei macht.
Sie hat Gründe. Und der Arzt muss auch für die Frau sorgen.
Durch die Information im Netz.... um wieder auf das Thema zurückzukommen.... unterstützt er nicht die Frau in ihrer Entscheidung, ob es einen Abbruch gibt, sondern ihr Ergebnis medizinisch einwandfrei umzusetzen.
Du, Wolfgang, schreibst selbst, dass beratende und umsetzende Person nicht die gleiche sein soll.
Insofern.... in der heutigen Zeit ist das Netz die Informationsquelle schlechthin.
Nein, ich habe nicht abgetrieben.... aber ich war auch nie nie in einer Notlage, wie die eine oder andere Frau, die ich kenne. Warum soll ich sie noch mehr in die Bredouille schicken? Warum?
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15.01.2020, 14:12
AW: Werbung für Schwangerschaftsabbrüche: Prozess gegen Kristina Hänel
Wobei ja die (hoffentlich) medizinisch einwandfreie Umsetzung die Abtreibung als Solche ist.
Dadurch, dass unter "Leistungen" steht: "Abtreibung ",ist diese ja noch nicht durchgeführt.Gib dem Leben Farbe, bring dich ein mit einem Wort, einem Lächeln.



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