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    AW: Werbung für Schwangerschaftsabbrüche: Prozess gegen Kristina Hänel

    218 spielt hier keine Rolle.
    Und die Meinungen dazu haben hier ganz schön dominiert,auf feindselige Weise.
    [editiert]

    Und insgesamt weniger Feindseligkeit könnte auch nicht schaden.
    Geändert von Analuisa (15.01.2020 um 20:53 Uhr) Grund: Missverständnis/ Unterstellung (?) gelöscht
    Gib dem Leben Farbe, bring dich ein mit einem Wort, einem Lächeln.

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    AW: Werbung für Schwangerschaftsabbrüche: Prozess gegen Kristina Hänel

    Zitat Zitat von avester Beitrag anzeigen
    Bei einer Frau die einen Abbruch vornehmen will, ist der Gedanke doch gegenstandslos. Sie hat ihre Entscheidung bereits getroffen und sucht nur noch eine ausführende Stelle. Werbung heisst ja jemand letztlich Unentschlossenen zum "Konsum" zu verführen. Insoweit ist der "Vorwurf" Werbung fehl am Platz, da die Entscheidung bereits feststand; nur noch nicht, wer den Eingriff ausführt.
    Und dass ein(e) Arzt / Ärztin für diese Leistung ein Honorar sehen will liegt in der Natur der Sache.
    Mit dieser Argumentation führst du die Beratung ad absurdum.

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    AW: Werbung für Schwangerschaftsabbrüche: Prozess gegen Kristina Hänel

    Zitat Zitat von Wolfgang11 Beitrag anzeigen

    Wir sind in Deutschland und hier gilt deutsches Recht.
    Die Möglichkeit, dass auch "deutsches Recht" nicht korrekt ist bzw. die - historischen - Hintergründe dieses unsäglichen Paragraphen negierst Du weiterhin?

    Dann möchte ich wiederum aus dem Text der Petition von Kristina Hänel auf campact.org zitieren:
    Ich bin für das Recht von Frauen, sich im Internet über angebotene Leistungen von Ärzten und Ärztinnen zum Schwangerschaftsabbruch zu informieren. Informationsrecht ist ein Menschenrecht. Der §219a behindert dieses Recht.


    Wie gesagt: ich habe bereits unterschrieben und täte das genauso wieder.
    Maxïmo Park: "The reason I am here".

  4. Inaktiver User

    AW: Werbung für Schwangerschaftsabbrüche: Prozess gegen Kristina Hänel

    Zitat Zitat von Wolfgang11 Beitrag anzeigen
    Wir sind in Deutschland und hier gilt deutsches Recht.
    Gilt doch auch! Unter bestimmten Bedingungen darf angetrieben werden. Jetzt sag doch endlich mal, was du willst.

    Ich tippe auf "keine Abtreibung"

  5. Inaktiver User

    AW: Werbung für Schwangerschaftsabbrüche: Prozess gegen Kristina Hänel

    Wenn es um Profit geht, dürfte wohl keine Ärztin und kein Arzt einen Schwangerschaftsabbruch vornehmen, denn die monatelange Betreuung einer Schwangeren ist für sie finanziell erheblich lukrativer.
    Daher ist die Behauptung hinfällig, dass Gynäkologinnen Informationen über Abtreibungen zu Werbezwecken verbreiten.

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    AW: Werbung für Schwangerschaftsabbrüche: Prozess gegen Kristina Hänel

    Zitat Zitat von indiegrandma Beitrag anzeigen
    Die Möglichkeit, dass auch "deutsches Recht" nicht korrekt ist bzw. die - historischen - Hintergründe dieses unsäglichen Paragraphen negierst Du weiterhin?

    Dann möchte ich wiederum aus dem Text der Petition von Kristina Hänel auf campact.org zitieren:
    Ich bin für das Recht von Frauen, sich im Internet über angebotene Leistungen von Ärzten und Ärztinnen zum Schwangerschaftsabbruch zu informieren. Informationsrecht ist ein Menschenrecht. Der §219a behindert dieses Recht.


    Wie gesagt: ich habe bereits unterschrieben und täte das genauso wieder.
    Vielleicht ist dieser Paragraph ja auch wohldurchdacht, weil die Informationen der Ärzte eben unvollständig sind und einen rechtswidrigen Eingriff betreffen.

    Mit einem Informationsrecht über Stellen zur Beschaffung von Cannabis im Internet wirst du scheitern. Und das aus gutem Grund.

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    AW: Werbung für Schwangerschaftsabbrüche: Prozess gegen Kristina Hänel

    Zitat Zitat von Wolfgang11 Beitrag anzeigen
    Mit dieser Argumentation führst du die Beratung ad absurdum.
    Nein.
    Wie gelernt wird bei diesen Beratungen -zumindest nicht durchgehend- ja keine Liste von durchfuehrenden Praxen ausgehaendigt. Wie sonst sollen sich Frauen dann informieren, wenn nicht durch Informationen der Praxen selbst?

  8. VIP

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    AW: Werbung für Schwangerschaftsabbrüche: Prozess gegen Kristina Hänel

    Zitat Zitat von Wolfgang11 Beitrag anzeigen
    Leistung gegen Geld ist eindeutig Profitstreben. Dein Argument ist in etwa so stichhaltig, als wenn ein Friseur sagt, mit seinem Angebot auch Männern die Haare zu schneiden verfolge er keine Profitabsicht, weil mit Frauen sehr viel mehr zu verdienen wäre..
    Die Profitabsicht des Frisörs erstreckt sich darin, dass er mehr Geld dafür verlangt Frauen die Haare zu schneiden.

    Dein Vergleich eines Schwangerschaftsabbruches mit einem Haarschnitt im Zuge des Profitgedankens hinkt. Denn das Einsetzen einer Spirale hat einen ähnlichen Preis wie ein Schwangerschaftsabbruch und wird wesentlich häufiger durchgeführt. Die Kosten für Verhütungsmittel für Frauen sind ungleich höher, als die Kosten für Verhütungsmittel für Männer. Während eine Frau spätestens alle 5 Jahre eine neue Spirale benötigt, ist die Vasektomie einmalig. D. H. Die Ärzte verdienen an der Spirale mehr, als an einer Vasektomie. Folgt man deiner Argumentation, bräuchte man keine Vasektomie anbieten, denn Profit bringt diese nicht ein.
    Immer nur zu meckern auf das blöde Scheißsystem, das ist schön bequem, du bist nicht Teil der Lösung, du bist selber das Problem und feige außerdem, sei nicht so unsportlich, es geht nicht ohne dich, so funktioniert das nicht, es geht nicht ohne dich
    Die Ärzte

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    AW: Werbung für Schwangerschaftsabbrüche: Prozess gegen Kristina Hänel

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Gilt doch auch! Unter bestimmten Bedingungen darf angetrieben werden. Jetzt sag doch endlich mal, was du willst.

    Ich tippe auf "keine Abtreibung"
    Einhaltung der gesetzlichen Regelungen wäre doch mal was.

    Was man verbessern könnte, wäre die Einführung einer bundesweiten Liste und deren Herausgabe bei der Beratung.

    Hatten wir aber alles schon durchgekaut.

  10. Inaktiver User

    AW: Werbung für Schwangerschaftsabbrüche: Prozess gegen Kristina Hänel

    Zitat Zitat von rotlilie Beitrag anzeigen
    Der Schlagabtausch ist wenig zielführend - uns trennen hier Welten von Wolfgang und anderen, die in diesem Gesetz eine praktikable Lösung für alle Fälle und Frauen sehen.
    Da nutzen leider auch keinerlei Argumentationen.
    Stimmt.
    Leider.

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