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  1. Inaktiver User

    AW: Werbung für Schwangerschaftsabbrüche: Prozess gegen Kristina Hänel

    Solange man die Studie nicht im Original gelesenund mit der deutschen Übersetzung verglichen hat, halte ich es für problematisch, sich an sprachlichen Begrifflichkeiten abzuarbeiten.

    Abgesehen davon, ist die Studie wahrlich nicht neu, bereits im Jahr 2015 hat pro familia darüber berichtet
    Die 667 Teilnehmerinnen wurden halbjährlich uber einen Zeitraum von drei Jahren daruber interviewt, ob die Entscheidung zum Schwangerschaftsabbruch fur sie die richtige war (Antwortmoglichkeiten: „ja“, „nein“, „weis nicht“) und ob beziehungsweise in welcher Starke (gar nicht, ein wenig, kaum, deutlich, sehr stark) positive Gefuhle wie „Erleichterung“ und „Freude“, sowie negative Emotionen wie „Bedauern“, „Wut“, „Traurigkeit“ und „Schuldgefühle“ wahrend der vorangegangenen Woche erlebt wurden. Gefragt wurde auch, wie oft die Frauen an den Schwangerschaftsabbruch gedacht haben.

    Das auf "schwierig" zu reduzieren, ist schon sehr vereinfachend.

    Diese und andere Studien mit ähnlichen bis gleichen Ergebnissen lagen bereits vor, bevor der Gesundheitsminister sich entschloss viel Geld aus dem Fenster zu werfen für eine Studie, die (lasst mich unken) voraussichtlich das von Spahn gewünschte Ergebnis aufzeigen wird. Alles eine Frage von Fragestellung und Sprachgebrauch und ein deutliches Indiz, dass immer noch Männer festlegen wollen, wie Frauen zu fühlen und zu entscheiden haben.

  2. Inaktiver User

    AW: Werbung für Schwangerschaftsabbrüche: Prozess gegen Kristina Hänel

    Zitat Zitat von Wolfgang11 Beitrag anzeigen
    Das Problem daran ist, dass derjenige, der sich auf die verkaufsfördernde Werbung konzentriert, es mit der Objektivität und dem Wahrheitsgehalt seiner Aussagen oft nicht mehr ganz so genau nimmt.
    Diesen Vergleich im Zusammenhang mit der notwendigen Zugänglichkeit zu Informationen über Abtreibungen, die für die betroffenen Frauen wichtig sind, halte ich schlicht für unverschämt und für eine Beleidigung für Ärztinnen wie Kristina Hänel.

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    AW: Werbung für Schwangerschaftsabbrüche: Prozess gegen Kristina Hänel

    ...für alle Frauen

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    AW: Werbung für Schwangerschaftsabbrüche: Prozess gegen Kristina Hänel

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Diesen Vergleich im Zusammenhang mit der notwendigen Zugänglichkeit zu Informationen über Abtreibungen, die für die betroffenen Frauen wichtig sind, halte ich schlicht für unverschämt und für eine Beleidigung für Ärztinnen wie Kristina Hänel.
    Darfst du gerne so sehen.

    Faktisch ist es aber so, dass ihre Intention zur Bekanntmachung, dass sie Schwangerschaftsabbrüche durchführt, durchaus profitorientierte Hintergründe hat.

    Sie verdient damit Geld.

    Für die reine Information gibt es genügend Anlaufstellen, die wirklich neutral und unvoreingenommen Informationen herausgeben und beraten.
    Geändert von Wolfgang11 (14.01.2020 um 10:42 Uhr) Grund: Korrektur

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    AW: Werbung für Schwangerschaftsabbrüche: Prozess gegen Kristina Hänel

    Dein Zahnarzt verdient Geld und du vermutlich auch. wobei ich mir im letzten Punkt nicht ganz sicher bin bei jemandem, der offenkundig nicht in der Lage ist, den Unterschied zwischen Information und Werbung zu erfassen

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    AW: Werbung für Schwangerschaftsabbrüche: Prozess gegen Kristina Hänel

    Zitat Zitat von Wolfgang11 Beitrag anzeigen

    Für die reine Information gibt es genügend Anlaufstellen, die wirklich neutral und unvoreingenommen Informationen herausgeben und beraten.
    Allgemeine Informationen, nicht über die Methoden und Vorgehensweisen eines bestimmten Arztes.
    Bei jeder medizinisch planbaren Aktion informiere ich mich nicht nur darüber, sondern auch ob es einigermaßen passt zwischen dem doc und mir

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    AW: Werbung für Schwangerschaftsabbrüche: Prozess gegen Kristina Hänel

    Zitat Zitat von Blila1 Beitrag anzeigen
    Dein Zahnarzt verdient Geld und du vermutlich auch. wobei ich mir im letzten Punkt nicht ganz sicher bin bei jemandem, der offenkundig nicht in der Lage ist, den Unterschied zwischen Information und Werbung zu erfassen
    Meine Zahnarztbehandlung ist weder rechtswidrig, noch wird dabei menschliches Leben getötet.

    Natürlich ist die Empfehlung meines Zahnarztes zu einem Implantat auch von seinem Streben nach Profit getragen.

    Und das ist bei der "Information" von Frau Hänel kein bisschen anders.

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    AW: Werbung für Schwangerschaftsabbrüche: Prozess gegen Kristina Hänel

    Zitat Zitat von Wolfgang11 Beitrag anzeigen
    Darfst du gerne so sehen.

    Faktisch ist es aber so, dass ihre Intention zur Bekanntmachung, dass sie Schwangerschaftsabbrüche durchführt, durchaus profitorientierte Hintergründe hat.

    Sie verdient damit Geld.

    Für die reine Information gibt es genügend Anlaufstellen, die wirklich neutral und unvoreingenommen Informationen herausgeben und beraten.
    Für reine Information sollte jedoch im heutigen Zeitalter niemand mehr gezwungen sein, eine Beratungsstelle aufsuchen zu müssen, ohne adäquate Alternativen!

    Wenn das in diesem Bereich aus den von dir genannten Gründen (Werbung, Profit) in deinem Verständnis unumgänglich ist, muss auch jegliche andere Information einzig über Beratungsstellen zugänglich sein.
    Denk mal darüber nach, was das für dein Leben, für deine Entscheidungsmöglichkeiten und -freiheit, bedeuten würde.

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    AW: Werbung für Schwangerschaftsabbrüche: Prozess gegen Kristina Hänel

    Zitat Zitat von Lizzy1234 Beitrag anzeigen
    Für reine Information sollte jedoch im heutigen Zeitalter niemand mehr gezwungen sein, eine Beratungsstelle aufsuchen zu müssen, ohne adäquate Alternativen!

    Wenn das in diesem Bereich aus den von dir genannten Gründen (Werbung, Profit) in deinem Verständnis unumgänglich ist, muss auch jegliche andere Information einzig über Beratungsstellen zugänglich sein.
    Denk mal darüber nach, was das für dein Leben, für deine Entscheidungsmöglichkeiten und -freiheit, bedeuten würde.
    Nochmal zum Verständnis.

    In Deutschland sind Schwangerschaftsabbrüche nach aktueller Gesetzeslage rechtswidrig.

    Und Werbung für rechtswidrige Dienstleistungen ist damit nunmal verboten.

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    AW: Werbung für Schwangerschaftsabbrüche: Prozess gegen Kristina Hänel

    Zitat Zitat von Wolfgang11 Beitrag anzeigen
    Meine Zahnarztbehandlung ist weder rechtswidrig, noch wird dabei menschliches Leben getötet.

    Natürlich ist die Empfehlung meines Zahnarztes zu einem Implantat auch von seinem Streben nach Profit getragen.

    Und das ist bei der "Information" von Frau Hänel kein bisschen anders.

    Die Rechtswidrigkeit steht gerade nicht zur Debatte, ist für mich auch kein Argument, weil wir ja von Abbrüchen nach erfolgter Beratung sprechen.

    Zudem ist die Rechtswidrigkeit für mich sowieso unangebracht. Aber das wäre eine andere Diskussion.

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