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    AW: Werbung für Schwangerschaftsabbrüche: Prozess gegen Kristina Hänel

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Wenn zum Beispiel Frauen ein Gesetz fordern würden, dass sich alle Männer einer Zirkumzision unterziehen müssen, um allgemein das Risiko von Gebärmutterhalskrebs zu senken, würdest du in dieser Sache der Meinung der Befürworterinnen genauso viel Relevanz zusprechen, wie der von (potentiell) Betroffenen, die dagegen sind? Und wie würdest du reagieren, wenn in dem Zusammenhang ein gesetzliches Verbot für Ärzte erlassen werden sollte, ihre Patienten vorab im Netz oder in Broschüren genau über den Ablauf und mögliche Folgen des Eingriffs zu informieren?
    Hier hinkt ein Vergleich... Und zwar massiv.

    Relevant für den Thread ist,wenn überhaupt, nur die letzte Frage.
    Wobei es ja um die Information gar nicht geht, sondern um Werbung.
    Also so wie" Ich betreue Sie am Besten bei der Zirkumsion"

    Über den Ablauf des Eingriffes sollte der Arzt den Patienten im direkten Gespräch informieren, genauso über Risiken. Es gibt bei Zirkumsion durchaus unterschiedliche Formen ,auch hier: Info im Arzt-Patienten Gespräch.

    Neugierhalber werde ich Mal den von dir postulierten Zusammenhang nachlesen,ist aber hier OT. Edit: Das ging schnell, es ist umstritten. Und immer noch OT.
    Sorry an die Moderation.

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    AW: Werbung für Schwangerschaftsabbrüche: Prozess gegen Kristina Hänel

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Wenn zum Beispiel Frauen ein Gesetz fordern würden, dass sich alle Männer einer Zirkumzision unterziehen müssen, um allgemein das Risiko von Gebärmutterhalskrebs zu senken, würdest du in dieser Sache der Meinung der Befürworterinnen genauso viel Relevanz zusprechen, wie der von (potentiell) Betroffenen, die dagegen sind? Und wie würdest du reagieren, wenn in dem Zusammenhang ein gesetzliches Verbot für Ärzte erlassen werden sollte, ihre Patienten vorab im Netz oder in Broschüren genau über den Ablauf und mögliche Folgen des Eingriffs zu informieren?
    Zunächst einmal sind die Ansteckungsraten mit HPV bei beschnittenen Männern nur unbedeutend geringer, als bei unbeschnittenen.

    Sehr viel mehr Schutz bietet eine Impfung bzw. die Verwendung von Kondomen.

    Ausserdem kann die Frau jederzeit darauf verweisen, dass sie ohne ganz einfach keinen Sex haben wird.

    Damit erübrigt sich die Forderung nach einer grundsätzlichen Beschneidung.

  3. Inaktiver User

    AW: Werbung für Schwangerschaftsabbrüche: Prozess gegen Kristina Hänel

    Zitat Zitat von Wolfgang11 Beitrag anzeigen
    Zunächst einmal ...
    Damit erübrigt sich die Forderung nach einer grundsätzlichen Beschneidung.
    Der Grund, warum ich ein fiktives Beispiel im Konjunktiv geschrieben habe, war, dass es mir nicht um die Sachdiskussion über das Phantasie-Konstrukts ging, sondern um die Frage nach der Relevanz von Meinungen von (eventuell) Betroffenen und denen, die lediglich theoretisch befasst sein können. Dass ich den Beitrag, auf den ich mich dabei bezog, als Zitat vorangestellt habe, sollte das deutlich machen.

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    AW: Werbung für Schwangerschaftsabbrüche: Prozess gegen Kristina Hänel

    In deinem Beispiel wären beide Parteien betroffen, daher wären beide Seiten relevant.

    Welche Seite war bei der Diskussion um Information\ Werbung nicht relevant?
    Gib dem Leben Farbe, bring dich ein mit einem Wort, einem Lächeln.

  5. Inaktiver User

    AW: Werbung für Schwangerschaftsabbrüche: Prozess gegen Kristina Hänel

    Zitat Zitat von mono17 Beitrag anzeigen
    In deinem Beispiel wären beide Parteien betroffen, daher wären beide Seiten relevant.

    Welche Seite war bei der Diskussion um Information\ Werbung nicht relevant?
    Nach meinen Anatomie-Kenntnissen kann eine Frau ebensowenig von einer Vorhautbeschneidung betroffen sein, wie ein Mann von einer Schwangerschaft, egal ob die erwünscht oder ungewollt ist.

    Generell ist die Meinung von Frauen immer dann weniger relevant, wenn Männer in der Überzahl sind.

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    AW: Werbung für Schwangerschaftsabbrüche: Prozess gegen Kristina Hänel

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Der Grund, warum ich ein fiktives Beispiel im Konjunktiv geschrieben habe, war, dass es mir nicht um die Sachdiskussion über das Phantasie-Konstrukts ging, sondern um die Frage nach der Relevanz von Meinungen von (eventuell) Betroffenen und denen, die lediglich theoretisch befasst sein können. Dass ich den Beitrag, auf den ich mich dabei bezog, als Zitat vorangestellt habe, sollte das deutlich machen.
    Demokratie bedeutet nunmal, dass jeder abstimmen darf.

    Nach deiner Lesart dürften nur Eltern übers Kindergeld, nur Führerscheinbesitzer über Straßenbau und nur Mieter und Vermieter zum Thema Miete etwas sagen.

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    AW: Werbung für Schwangerschaftsabbrüche: Prozess gegen Kristina Hänel

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Nach meinen Anatomie-Kenntnissen kann eine Frau ebensowenig von einer Vorhautbeschneidung betroffen sein, wie ein Mann von einer Schwangerschaft, egal ob die erwünscht oder ungewollt ist.

    Generell ist die Meinung von Frauen immer dann weniger relevant, wenn Männer in der Überzahl sind.
    Von der postulierten Infektionsgefahr( die in realitas umstritten ist) wäre sie betroffen.
    Nochmal, wie hängt das mit der Diskussion um Info und Werbung zusammen?

    Dein letzter Satz: Das muss nicht zutreffen und wäre sonst auch umgekehrt zutreffend.
    Männer und Frauen sind aber fähig, aufeinander Rücksicht zu nehmen und sich in andere Menschen hineinzuversetzen. Darüber hinaus ist das Maenner\ Frauenverhältnis unter deutschen Wählern ziemlich ausgeglichen,daher besteht da keine Gefahr.

    Gibt es "die Meinung von Frauen" überhaupt? Ich bin eine Frau,aber bin ich deswegen der gleichen Meinung wie eine andere Frau?
    Da habe ich schon oft das Gegenteil erlebt.
    Geändert von mono17 (18.01.2020 um 21:33 Uhr)

  8. Inaktiver User

    AW: Werbung für Schwangerschaftsabbrüche: Prozess gegen Kristina Hänel

    Zitat Zitat von Wolfgang11 Beitrag anzeigen
    Demokratie bedeutet nunmal, dass jeder abstimmen darf.

    Nach deiner Lesart dürften nur Eltern übers Kindergeld, nur Führerscheinbesitzer über Straßenbau und nur Mieter und Vermieter zum Thema Miete etwas sagen.
    Das muss am Leseverständnis liegen. Ich habe keinerlei Forderungen gestellt, wer was darf oder nicht, sondern es ging um unterschiedliche Relevanz von Meinungen direkt Betroffener und nicht nicht Betroffener.

    Leider gehst du darauf nicht ein, sondern versuchst dich hartnäckig an Ausweichmanövern.

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    AW: Werbung für Schwangerschaftsabbrüche: Prozess gegen Kristina Hänel

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Das muss am Leseverständnis liegen. Ich habe keinerlei Forderungen gestellt, wer was darf oder nicht, sondern es ging um unterschiedliche Relevanz von Meinungen direkt Betroffener und nicht nicht Betroffener.

    Leider gehst du darauf nicht ein, sondern versuchst dich hartnäckig an Ausweichmanövern.
    Ich habe dich durchaus verstanden.

    Eine Meinung gewinnt durch persönliche Betroffenheit nicht an Relevanz.

    Ich würde sogar soweit gehen, dass persönliche Betroffenheit eher problematisch ist, da diese die Neutralität beeinträchtigt.

  10. Inaktiver User

    AW: Werbung für Schwangerschaftsabbrüche: Prozess gegen Kristina Hänel

    Zitat Zitat von Wolfgang11 Beitrag anzeigen
    Ich habe dich durchaus verstanden.

    Eine Meinung gewinnt durch persönliche Betroffenheit nicht an Relevanz.

    Ich würde sogar soweit gehen, dass persönliche Betroffenheit eher problematisch ist, da diese die Neutralität beeinträchtigt.
    Das Sprichwort von der Ahnung eines Blinden von der Farbe erklärt ganz gut den Einfluss von Betroffenheit auf die Relevanz von Meinungen.

    Diese sind etwas ganz Persönliches und entziehen sich daher in der Regel der Neutralität. Wer keine eindeutige Meinung, egal ob pro oder contra, zu einem Sachverhalt hat, ist nicht unbedingt neutral, sondern m. E. meistens eher unentschlossen.

    Und das ist jetzt an dieser Stelle mein letzter Beitrag zur Relevanz - vorsichtshalber der Hinweis: nicht zur Zulässigkeit! - der Meinung von Männern zum Informationsbedarf und Informationsrecht von Frauen, zum Thema Abtreibung, bevor das hier völlig ins OT abdriftet.

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