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    AW: Werbung für Schwangerschaftsabbrüche: Prozess gegen Kristina Hänel

    Zitat Zitat von Zwekke Beitrag anzeigen
    Grundsätzlich will bekanntlich eine deutliche Mehrheit der Bevölkerung, dass ein überflüssiges und fragwürdiges Gesetz, das seinen Ursprung bei den Nazis von 1933 hat, abgeschafft wird.

    Davon abgesehen, sehe ich einen erheblichen Unterschied zwischen dem Anzeigen von Straftaten, deren Opfer oder Zeuge man geworden ist, und hobbymäßiger Denunziation .
    Kannst du mir eine seriöse Quelle für das Votum der von dir genannten Mehrheit nennen?

    Darf ich deinen letzten Absatz so verstehen, dass die Motivation des Anzeigenden über die Strafbarkeit entscheidet? Oder zeigt er die nach deiner Meinung "falschen" Straftaten an und wird deswegen diskreditiert?
    Geändert von Wolfgang11 (17.01.2020 um 11:00 Uhr) Grund: Korrektur

  2. Avatar von Zwekke
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    AW: Werbung für Schwangerschaftsabbrüche: Prozess gegen Kristina Hänel

    Zitat Zitat von Wolfgang11 Beitrag anzeigen
    Statistische Daten sind nunmal einfache nüchterne und auch nachprüfbare Informationen zu Fakten (q.e.d.) und zu unterscheiden von Werbeinformationen, die der Kundengewinnung und damit auch mittelbar einem angestrebten Vermögensvorteil dienen.
    Wenn man allerdings nachprüfbare Informationen verfälscht, indem man einfach mal 15 Millionen Frauen pro Jahr verschwinden lässt, stellt sich die Frage, wessen Vorteil das dienen soll, bzw. wen du damit gewinnen willst. Allerdings sind deine zielgerichteten "Rechenkünste" hier OT, weshalb ich nicht weiter auf diese Art von Manipulationsversuchen eingehen werde.

  3. Avatar von Zwekke
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    AW: Werbung für Schwangerschaftsabbrüche: Prozess gegen Kristina Hänel

    Zitat Zitat von Wolfgang11 Beitrag anzeigen
    Kannst du mir eine seriöse Quelle für das Votum der von dir genannten Mehrheit nennen?
    Ich habe sie bereits gestern verlinkt.


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    AW: Werbung für Schwangerschaftsabbrüche: Prozess gegen Kristina Hänel

    Zitat Zitat von Zwekke Beitrag anzeigen
    Wenn man allerdings nachprüfbare Informationen verfälscht, indem man einfach mal 15 Millionen Frauen pro Jahr verschwinden lässt, stellt sich die Frage, wessen Vorteil das dienen soll, bzw. wen du damit gewinnen willst. Allerdings sind deine zielgerichteten "Rechenkünste" hier OT, weshalb ich nicht weiter auf diese Art von Manipulationsversuchen eingehen werde.
    Wo meinst du, hätte ich 15 Mio Frauen verschwinden lassen?

    Ich bin mir sicher, dass meine Zahlen korrekt sind. Insbesondere, weil sie mit deinen übereinstimmen.


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    AW: Werbung für Schwangerschaftsabbrüche: Prozess gegen Kristina Hänel

    Zitat Zitat von Zwekke Beitrag anzeigen
    Ich habe sie bereits gestern verlinkt.
    Kannst du mir auch eine Beitragsnummer oder eine Seite nennen?

  6. Avatar von Sprachlos
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    AW: Werbung für Schwangerschaftsabbrüche: Prozess gegen Kristina Hänel

    Zitat Zitat von Wolfgang11 Beitrag anzeigen
    Kannst du mir auch eine Beitragsnummer oder eine Seite nennen?
    #1041
    Kreativität kommt von der Freiheit zu scheitern. Und die Freiheit zu scheitern kommt vom Experiment. (Peter Gabriel)

  7. Avatar von Zwekke
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    AW: Werbung für Schwangerschaftsabbrüche: Prozess gegen Kristina Hänel

    Zitat Zitat von Sprachlos Beitrag anzeigen
    Danke, ich habe ganz sicher die Nummern meiner Beiträge nicht im Kopf. Komisch nur, dass Wolfgang sich nicht selber auf die Suche begeben wollte.


  8. Registriert seit
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    AW: Werbung für Schwangerschaftsabbrüche: Prozess gegen Kristina Hänel

    Auch wenn das nun OT wird:

    Während des Dritten Reiches waren Schwangerschaftsabbrüche verboten. Deswegen gab es einerseits die Lebensborn-Heime, in denen Frauen ihr ungewolltes Kind bekommen und da lassen konnten. Zum anderen wurden Frauen, die das Kind nicht bekommen wollten, so wieder in die Arme von "Engelmacherinnen" getrieben, die Gefahr liefen, wegen ihrer Handlungen verurteilt und hingerichtet zu werden. Die Frauen hatten das Risiko, dass sie den Eingriff nicht überlebten oder nie wieder schwanger werden konnten.
    Zeitgleich wurden aber Schwangerschaftsabbrüche bei so genannten lebensunwerten Leben durchgeführt. Da war es dann plötzlich keine Straftat, sondern ein "Übungsfeld" für angehende Mediziner.

    Alleina aufgrund dieser Geschichte und der Tatsache, dass jüdischen Ärzten grundsätzlich Vermögenvorteil unterstellt wurde, muss der 218 samt 219 aufgehoben werden.
    "beinhalten" wird wie "halten" konjugiert, als "beinhält", und gehört zur Kategorie schlechtes Deutsch. Warum nicht "enthalten", "umfassen" oder "bedeuten"?

    Sorge dich nicht, lebe!




    Bunny Maja Lukas (14.2.)
    Maxi (3.3.2017)
    Bella (27.8.2018)

  9. Avatar von Sprachlos
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    AW: Werbung für Schwangerschaftsabbrüche: Prozess gegen Kristina Hänel

    Zitat Zitat von Wolfgang11 Beitrag anzeigen
    Wo meinst du, hätte ich 15 Mio Frauen verschwinden lassen?

    Ich bin mir sicher, dass meine Zahlen korrekt sind. Insbesondere, weil sie mit deinen übereinstimmen.
    .
    Kreativität kommt von der Freiheit zu scheitern. Und die Freiheit zu scheitern kommt vom Experiment. (Peter Gabriel)
    Geändert von Sprachlos (17.01.2020 um 11:36 Uhr) Grund: Stimmt nicht.

  10. Avatar von mono17
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    AW: Werbung für Schwangerschaftsabbrüche: Prozess gegen Kristina Hänel

    Wer zaehlt denn hier Beiträge? Wenn,dann bitte bei allen. Viel Spaß.

    Hier wurde irgendwo geschrieben, dass bestimmte Personengruppen keinen Einfluss hätten,die Informationsfreiheit sicherzustellen (so ungefähr ).
    Aber das trifft maximal auf Minderjährige zu.
    Jeder Andere hat die Möglichkeit, auf Politik und damit auf Gesetze einzuwirken. Durch Wahlen zB.

    Hier gab es einige Spekulationen bezüglich religiöser Beheimatung (evangelikal/Zeugen Jehovas...). Allerdings halte ich das wirklich für Spekulation. Und es ist für den Faden auch nicht relevant.
    Im Zusammenhang mit einem meiner Posts kam die Bemerkung, dass irgendetwas passiere,wenn man religös motiviert sei.
    Nun ja. Die eigene vorhandene oder nicht vorhandene Religiosität hat natürlich Auswirkungen auf Haltungen,Wertvorstellungen und Meinungen. Aber bei allen. Hier im Strang hat sich,soweit ich mich erinnere, in der Argumentation niemand auf seine religiöse Ausrichtung bezogen.

    Hier wurde eine juristisch angelegte Frage gestellt und die sollte auch juristisch behandelt werden.

    Insgesamt ist zu bemerken, dass es eine gewisse Skepsis bezueglich er Qualität insbesondere kirchlicher Beratungsstellen gibt.
    Ich bin mir aber ziemlich sicher, dass es bezüglich dieser speziellen Beratung vorgegebene Standards gibt (und natürlich gibt es ganz allgemeine Beratungsstandards),die im Zuge von QM auch kontrolliert werden.

    Beratung an sich ist ergebnisoffen, egal, wer sie leistet.

    Bezüglich der "Werbung/Info"(hallo Strangthema,nice to meet you😉) und der Auslastung von Arztpraxen :
    Ich hatte schon mit einigen Arztpraxen zu tun. Sie alle strebten nach mehr Patienten, selbst wenn sie eher überlastet waren. Wartelisten oder Abweisungen galten quasi als Aushängeschild.
    Da gibt es wohl schon die Angst,dass die Patientenzahl wieder weniger wird (verständlich ,von den Patienten lebt die Praxis ja auch).
    Bekanntheit und Aufmerksamkeit führt außerdem auch dazu, dass Vorträge u.a.akquiriert werden können. Seit so ca10 Jahren iwürden vermutlich Viele (mediale ) Aufmerksamkeit auch als Wert an sich zu bezeichnen.
    Ein Arzt,der eine besondere Leistung anbietet,hebt sich natürlich ab. Zu weniger Auslastung führt es eher nicht. Soll heißen, wer sich überlastet fühlt, wird dies wohl eher nicht tun.

    Das ist jetzt ganz allgemein.

    Im besonderen Fall des Strangthemas ging es aber auch um eine Sache,die Frau Dr. Hänel offensichtlich wichtig ist. Sie wollte wahrscheinlich die mediale Aufmerksamkeit um auf die Sache aufmerksam zu machen.
    Ich bin mir ziemlich sicher, dass sie als akademisch gebildete Frau wusste,dass da auch juristisch "was auf sie zukommt".
    Das hat sie vermutlich bewusst in Kauf genommen.
    Und das Urteil ist schon zu ihren Gunsten ausgegangen.

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