Thema geschlossen
Seite 117 von 123 ErsteErste ... 1767107115116117118119 ... LetzteLetzte
Ergebnis 1.161 bis 1.170 von 1228

  1. Registriert seit
    02.04.2017
    Beiträge
    6.662

    AW: Werbung für Schwangerschaftsabbrüche: Prozess gegen Kristina Hänel

    Zitat Zitat von Zwekke Beitrag anzeigen
    Sorry Analuisa, aber das sollte nicht einfach so stehen bleiben können.

    Was bitte willst du mit so einer grundfalschen Behauptung denn bezwecken? In Deutschland leben schätzungsweise 15,8 Millionen Frauen im gebärfähigen Anteil. Das bedeutet, dass rein rechnerisch der Anteil der Frauen, die eine Schwangerschaft haben abbrechen lassen rechnerisch bei gut 0,6 Prozent liegt, wenn man die Frauen, die nicht nur einmal abgetrieben haben, nicht mit einbezieht.

    Meine gestrige Frage nach deinen Kenntnissen zum Thema sehe ich jedenfalls hinreichend beantwortet. Oder geht es dir um Manipulation statt Argumentation?
    Ich hatte das ausdrücklich auf das ganze Leben bezogen.

    Die von dir genannten Zahlen sind korrekt und decken sich mit meiner Aussage weitgehend.

    Das gebärfähige Alter liegt zwischen 15 und 46 Jahren. Teilen wir die von dir genannten 15,8 Millionen durch 31 Jahre kommen wir auf eine durchschnittliche Jahrgangsstärke von gut 509.000 Frauen pro Jahrgang.

    Stellen wir dieser Zahl die 101.000 Abtreibungen gegenüber, ergibt das eine statische Größe von 19,8%

    Wohlgemerkt, nicht pro Jahr, sondern bezogen auf das ganze Leben.

    Mach die Gegenprobe. Bezogen auf alle Frauen sind die von dir genannten 0,6% pro Jahr aus dem gebärfahigen Alter, ein Prozentsatz von 0,23%. Multipliziert mit der durchschnittlichen Lebenserwartung von 83,3 Jahren ergibt das 19,16%.

    Die Differenz ergibt sich aus Rundungsdifferenzen.


  2. Registriert seit
    02.04.2017
    Beiträge
    6.662

    AW: Werbung für Schwangerschaftsabbrüche: Prozess gegen Kristina Hänel

    Zitat Zitat von Zwekke Beitrag anzeigen
    Magst du mal erklären, wie das praktisch aussehen sollte, also wie man Kenntnis von sexuellen Übergriffen bekommt, die von den Opfern nicht angezeigt wurden?
    Nun, er könnte beispielsweise Mitarbeiter bei einer Beratungsstelle sein.

    Das ist doch aber gar nicht wichtig.

    Entscheidend ist doch ob wir grundsätzlich wollen, dass Straftaten angezeigt werden oder eben nicht.

    Oder unterscheiden wir, was unserer persönlichen Meinung entspricht bzw. nicht entspricht?
    Geändert von Wolfgang11 (17.01.2020 um 09:27 Uhr) Grund: Korrektur


  3. Registriert seit
    08.09.2011
    Beiträge
    13.204

    AW: Werbung für Schwangerschaftsabbrüche: Prozess gegen Kristina Hänel

    Zitat Zitat von mono17 Beitrag anzeigen
    Die Entscheidung und die "Deutungshoheit" über ihre EINE konkrete Abtreibung,ja,wobei der Vater da auch ein Wort mitzureden hat..
    Der Vater, der das Kind mit gezeugt hat, hat mittlerweile kein Wort mehr mitzureden. Das ist abgeschafft, weil bis 1974 der Kindsvater entschieden hat, ob das Kind auszutragen war.

    Wenn es nämlich hart auf hart kommt und die Mutter samt Kind Hilfe braucht, ist ein Vater weder finanziell noch zeitlich greifbar. Oder wie erklärst du den Umstand, dass dreiviertel der unterhaltspflichtigen Väter keinen Unterhalt zahlen und ihnen gesetzlich nicht beizukommen ist?
    "beinhalten" wird wie "halten" konjugiert, als "beinhält", und gehört zur Kategorie schlechtes Deutsch. Warum nicht "enthalten", "umfassen" oder "bedeuten"?

    Sorge dich nicht, lebe!




    Bunny Maja Lukas (14.2.)
    Maxi (3.3.2017)
    Bella (27.8.2018)

  4. Moderation Avatar von Analuisa
    Registriert seit
    30.01.2004
    Beiträge
    15.575

    AW: Werbung für Schwangerschaftsabbrüche: Prozess gegen Kristina Hänel

    Bitte unterlasst die Diskussion um die Zahl der Schwangerschaftsabbrüche. Das ist hier nicht das Thema.

    Analuisa, Moderation
    Ich weiß noch, wie wir in Auschwitz in der Baracke saßen und uns überlegt haben,was wir den Deutschen antun würden. [...] es waren die schlimmsten Dinge, über die wir nachdachten. Aber dann sagten wir uns: Wenn wir das täten, dann wären wir genauso schlimm wie sie.
    Ruth Webber, geb. Rut Muszkies, zum Zeitpunkt ihrer Befreiung 9 Jahre alt


    Moderation in der Religion, der Politik und im Glücklicher Leben.

  5. Avatar von Zwekke
    Registriert seit
    12.12.2019
    Beiträge
    260

    AW: Werbung für Schwangerschaftsabbrüche: Prozess gegen Kristina Hänel

    Zitat Zitat von Wolfgang11 Beitrag anzeigen
    ...

    Das gebärfähige Alter liegt zwischen 15 und 46 Jahren. Teilen wir die von dir genannten 15,8 Millionen durch 31 Jahre kommen wir auf eine durchschnittliche Jahrgangsstärke von gut 509.000 Frauen pro Jahrgang.

    ...
    Du stellst hier gerade eindrucksvoll unter Beweis, wie wichtig es ist, dass umfassende Informationen (auch wenn sie aus ideologischen Gründen unzutreffend als Werbung diffamiert werden) leicht zugänglich zur Verfügung stehen, und was passiert, wenn sie nicht genutzt werden, weil sie die eigene Sichtweise stören.
    Geändert von Zwekke (17.01.2020 um 10:05 Uhr) Grund: Strangthema

  6. Moderation Avatar von Analuisa
    Registriert seit
    30.01.2004
    Beiträge
    15.575

    AW: Werbung für Schwangerschaftsabbrüche: Prozess gegen Kristina Hänel

    Mach bitte den 1. Absatz raus, Zwekke, der 2. ist ja zum Thema.

    Analuisa, Moderation
    Ich weiß noch, wie wir in Auschwitz in der Baracke saßen und uns überlegt haben,was wir den Deutschen antun würden. [...] es waren die schlimmsten Dinge, über die wir nachdachten. Aber dann sagten wir uns: Wenn wir das täten, dann wären wir genauso schlimm wie sie.
    Ruth Webber, geb. Rut Muszkies, zum Zeitpunkt ihrer Befreiung 9 Jahre alt


    Moderation in der Religion, der Politik und im Glücklicher Leben.

  7. Avatar von Zwekke
    Registriert seit
    12.12.2019
    Beiträge
    260

    AW: Werbung für Schwangerschaftsabbrüche: Prozess gegen Kristina Hänel

    Zitat Zitat von Wolfgang11 Beitrag anzeigen
    Nun, er könnte beispielsweise Mitarbeiter bei einer Beratungsstelle sein.

    Das ist doch aber gar nicht wichtig.

    Entscheidend ist doch ob wir grundsätzlich wollen, dass Straftaten angezeigt werden oder eben nicht.

    Oder unterscheiden wir, was unserer persönlichen Meinung entspricht bzw. nicht entspricht?
    Grundsätzlich will bekanntlich eine deutliche Mehrheit der Bevölkerung, dass ein überflüssiges und fragwürdiges Gesetz, das seinen Ursprung bei den Nazis von 1933 hat, abgeschafft wird.

    Davon abgesehen, sehe ich einen erheblichen Unterschied zwischen dem Anzeigen von Straftaten, deren Opfer oder Zeuge man geworden ist, und hobbymäßiger Denunziation .


  8. Registriert seit
    02.04.2017
    Beiträge
    6.662

    AW: Werbung für Schwangerschaftsabbrüche: Prozess gegen Kristina Hänel

    Zitat Zitat von Zwekke Beitrag anzeigen
    Du stellst hier gerade eindrucksvoll unter Beweis, wie wichtig es ist, dass umfassende Informationen (auch wenn sie aus ideologischen Gründen unzutreffend als Werbung diffamiert werden) leicht zugänglich zur Verfügung stehen, und was passiert, wenn sie nicht genutzt werden, weil sie die eigene Sichtweise stören.
    Statistische Daten sind nunmal einfache nüchterne und auch nachprüfbare Informationen zu Fakten (q.e.d.) und zu unterscheiden von Werbeinformationen, die der Kundengewinnung und damit auch mittelbar einem angestrebten Vermögensvorteil dienen.

  9. Avatar von Sprachlos
    Registriert seit
    20.05.2005
    Beiträge
    8.521

    AW: Werbung für Schwangerschaftsabbrüche: Prozess gegen Kristina Hänel

    @Wolfgang, du hast tatsächlich seit dem 14.1. bis jetzt ca. 150 Beiträge in diesem Thread geschrieben?!
    Was dich hier triggert kannst nur du allein wissen.

    Ich habe noch einen sehr schönen Beitrag zum Thema gefunden.
    Der letzte, der es wagt, abzutreiben

    Interessant ist ja immer, dass die Gegner wesentlich "lauter" als die Befürworter zu sein scheinen, denn obwohl eigentlich eine Mehrheit für die Werbung votiert, lt. dieser Statistik, sind die Gegner in den Kommentaren doch übermäßig stark vertreten, wie halt hier auch.
    Kreativität kommt von der Freiheit zu scheitern. Und die Freiheit zu scheitern kommt vom Experiment. (Peter Gabriel)


  10. Registriert seit
    02.04.2017
    Beiträge
    6.662

    AW: Werbung für Schwangerschaftsabbrüche: Prozess gegen Kristina Hänel

    Zitat Zitat von Zwekke Beitrag anzeigen
    Grundsätzlich will bekanntlich eine deutliche Mehrheit der Bevölkerung, dass ein überflüssiges und fragwürdiges Gesetz, das seinen Ursprung bei den Nazis von 1933 hat, abgeschafft wird.

    Davon abgesehen, sehe ich einen erheblichen Unterschied zwischen dem Anzeigen von Straftaten, deren Opfer oder Zeuge man geworden ist, und hobbymäßiger Denunziation .
    Einen ähnlichen Paragraphen enthielt das Strafgesetzbuch in der Zeit von 1872 - 1926.

    Der Ursprung liegt damit in der Kaiserzeit und er wurde in der NS-Zeit wieder neu aufgelegt.

    Die Aussage, dass dieser Paragraph seinen Ursprung im Nationalsozialismus habe und damit eine Nazi-Erfindung sei, ist nachweislich falsch.

    Richtig ist, dass die Nationalsozialisten den zwischenzeitlich ausser Kraft gesetzten Paragraphen wieder aktivierten.

Thema geschlossen

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •