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  1. Registriert seit
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    AW: Werbung für Schwangerschaftsabbrüche: Prozess gegen Kristina Hänel

    Zitat Zitat von Sortie_Echo Beitrag anzeigen
    Das hat was genau zu sagen....?
    Wenn der Gewinnanteil die Hälfte des Umsatzes ausmacht, ist es doch sehr unwahrscheinlich, dass gerade bei Schwangerschaftsabbrüchen der Abrechnungspreis unter den Selbstkosten liegen soll.


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    AW: Werbung für Schwangerschaftsabbrüche: Prozess gegen Kristina Hänel

    Zitat Zitat von Sortie_Echo Beitrag anzeigen
    Kostenlos darf sie also ES abtreiben? So ein Unfug?

    Ach ja , hier der Hobbyanzeiger:

    Kampf um 219a: Medien durfen Yannic Hendricks beim Namen nennen
    Das hast du geschrieben, nicht ich.

    Ich habe geschrieben, dass bei Wegfall des Vermögensvorteils das Werbeverbot gem. §219a nicht greift.

    Steht hier drin. Erste Zeile unter der Überschrift:

    https://www.gesetze-im-internet.de/stgb/__219a.html

  3. AW: Werbung für Schwangerschaftsabbrüche: Prozess gegen Kristina Hänel

    Zitat Zitat von Wolfgang11 Beitrag anzeigen
    Das hast du geschrieben, nicht ich.

    Ich habe geschrieben, dass bei Wegfall des Vermögensvorteils das Werbeverbot gem. §219a nicht greift.

    Steht hier drin. Erste Zeile unter der Überschrift:

    https://www.gesetze-im-internet.de/stgb/__219a.html
    Ich hab nicht geschrieben, ich hab gefragt.


  4. Registriert seit
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    AW: Werbung für Schwangerschaftsabbrüche: Prozess gegen Kristina Hänel

    Wolfgang argumentiert auf einem juristischen Niveau. Da geht es um innere Logik. xxx ist illegal /sittenwidrig/sonstwas, also darf für xxx keine Werbung gemacht werden. Definition von Werbung: blablabla.
    Dabei ist es völlig egal, was genau xxx ist: Abbrüche, Pornofilme, Drogen, "Mein Kampf", sonstwas.

    Die übrigen argumentieren auf einem Betroffenheitsniveau: Wir wollen das, wir brauchen das, wir lassen uns nicht bevormunden, wir sind mündige Bürger usw!!!!!

    Klar kommt ihr nicht auf einen Nenner.
    Tut mir leid.
    s12

  5. Avatar von Himiko
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    AW: Werbung für Schwangerschaftsabbrüche: Prozess gegen Kristina Hänel

    Kristina Hänel im Nachtcafé (ab ca. 27-41).
    Sie erhält Morddrohungen (ca. bei 37 erwähnt).
    Sie sagt, solange ihre Kinder noch klein waren, hätten sie solche Drohungen möglicherweise davon abgehalten, für ihre Überzeugungen einzutreten. Doch jetzt seien ihre Kinder erwachsen und kämen notfalls alleine klar, und deswegen würden die Drohungen sie nicht abschrecken.
    Diese mutige Frau hat meine Hochachtung. Es gibt nicht viele deutsche Menschen, die sich durch überragende Zivilcourage hervortun. Sie gehört dazu.

    Interessant fand ich die Bemerkung der Psychologin (ca. bei 36.30):
    "Die eine Seite ist sehr theoretisch, sehr ideologisch, sehr werteorientiert - und Sie [zu Frau Hänel gewandt] sehen den Menschen."
    Sowas Ähnliches habe ich bei Lektüre dieses Strangs auch gedacht.
    We are born to be happy, not perfect.


  6. Registriert seit
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    AW: Werbung für Schwangerschaftsabbrüche: Prozess gegen Kristina Hänel

    Zitat Zitat von Silvia12 Beitrag anzeigen
    Wolfgang argumentiert auf einem juristischen Niveau. Da geht es um innere Logik. xxx ist illegal /sittenwidrig/sonstwas, also darf für xxx keine Werbung gemacht werden. Definition von Werbung: blablabla.
    Dabei ist es völlig egal, was genau xxx ist: Abbrüche, Pornofilme, Drogen, "Mein Kampf", sonstwas.

    Die übrigen argumentieren auf einem Betroffenheitsniveau: Wir wollen das, wir brauchen das, wir lassen uns nicht bevormunden, wir sind mündige Bürger usw!!!!!

    Klar kommt ihr nicht auf einen Nenner.
    Tut mir leid.
    s12
    Es ist eine Diskussion um Werte, auch wenn das offizielle Thema des Strangs eine ziemlich banale juristische Frage ist. Die ist an sich einfach zu beantworten, wäre man Jurist. Gesetz ist Gesetz.
    Die Urteile bzgl. Frau Hänel sind bisher eindeutig. Nicht umsonst gab es aber danach große öffentliche Erregung. Weil nämlich das zugrunde liegende Wertesystem antiquiert ist. Wolfgang schrieb es irgendwann heute Vormittag sinngemäß: Das Bundesverfassungsgericht stellt den Schutz des ungeborenen Lebens ÜBER das Selbstbestimmungsrecht der Frau. In meinen Augen ein Skandal. Und vom GG gedeckelt. Noch mehr Skandal! Jede Frau sollte sich wehren gegen eine solche Bevormundung. Und man komme mir nicht mit dem scheinheiligen „Schutz des Ungeborenen“. Keine Frau beendet leichtfertig eine Schwangerschaft - KEINE! Die Diskussion hierüber ist kaum zu ertragen.

  7. AW: Werbung für Schwangerschaftsabbrüche: Prozess gegen Kristina Hänel

    Zitat Zitat von _ThirdThought Beitrag anzeigen
    Es ist eine Diskussion um Werte, auch wenn das offizielle Thema eine banale juristische Frage ist. Die ist an sich einfacher zu beantworten, wäre man Jurist. Die Urteile bzgl. Frau Hänel sind bisher eindeutig. Nicht umsonst gab es danach große öffentliche Erregung. Weil nämlich das zugrunde liegende Wertesystem antiquiert ist. Wolfgang schrieb es irgendwann heute Vormittag sinngemäß: Das Bundesverfassungsgericht stellt den Schutz des ungeborenen Lebens ÜBER das Selbstbestimmungsrecht der Frau. In meinen Augen ein Skandal. Und vom GG gedeckelt. Noch mehr Skandal! Jede Frau sollte sich wehren gegen eine Bevormundung. Und man komme mir nicht mit dem scheinheiligen „Schutz des Ungeborenen“. Keine Frau beendet leichtfertig eine Schwangerschaft - KEINE! Die Diskussion hierüber ist kaum zu ertragen.
    Volle Zustimmung. Ich kann es auch kaum ertragen. Hat was von Hexenverfolgung.


  8. Registriert seit
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    AW: Werbung für Schwangerschaftsabbrüche: Prozess gegen Kristina Hänel

    Zitat Zitat von Silvia12 Beitrag anzeigen
    Wolfgang argumentiert auf einem juristischen Niveau. Da geht es um innere Logik. xxx ist illegal /sittenwidrig/sonstwas, also darf für xxx keine Werbung gemacht werden. Definition von Werbung: blablabla.
    Dabei ist es völlig egal, was genau xxx ist: Abbrüche, Pornofilme, Drogen, "Mein Kampf", sonstwas.

    Die übrigen argumentieren auf einem Betroffenheitsniveau: Wir wollen das, wir brauchen das, wir lassen uns nicht bevormunden, wir sind mündige Bürger usw!!!!!

    Klar kommt ihr nicht auf einen Nenner.
    Tut mir leid.
    s12
    Ja, ich denke, das kommt im Großen und Ganzen schon hin.

    Hier geht es nunmal um Gesetze. Diese sind die Regeln, nach denen das Ganze funktionieren soll.

    Ich sehe durchaus, dass die Betroffenen sich in den Gesetzen wiederfinden sollen. Nur muss das eben für alle Betroffenen gelten. Sowohl für die Schwangere, als auch für das Ungeborene. Es widerstrebt meinem Gerechtigkeitsempfinden massiv, wenn eine Seite alle Rechte für sich beansprucht und die andere überhaupt keine mehr haben soll.

    Ein erwachsener Mensch kann für sich eintreten. Ein Ungeborenes nicht. Deswegen muss der Staat einen wirksamen Schutzmechanismus installieren, der beide Interessen so gut wie möglich und möglichst praxistauglich unter einen Hut bringt. Ich denke, das ist dem Staat mit der aktuellen Regelung in seiner Gesamtheit weitgehend gelungen.

  9. Moderation Avatar von Analuisa
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    AW: Werbung für Schwangerschaftsabbrüche: Prozess gegen Kristina Hänel

    Hinweis der Moderation

    Der Strang wird um 23.30 Uhr über Nacht geschlossen, da sonst mit der Moderationsarbeit nicht hinterherzukommen ist.

    Analuisa
    Ich weiß noch, wie wir in Auschwitz in der Baracke saßen und uns überlegt haben,was wir den Deutschen antun würden. [...] es waren die schlimmsten Dinge, über die wir nachdachten. Aber dann sagten wir uns: Wenn wir das täten, dann wären wir genauso schlimm wie sie.
    Ruth Webber, geb. Rut Muszkies, zum Zeitpunkt ihrer Befreiung 9 Jahre alt


    Moderation in der Religion, der Politik und im Glücklicher Leben.


  10. Registriert seit
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    AW: Werbung für Schwangerschaftsabbrüche: Prozess gegen Kristina Hänel

    Zitat Zitat von _ThirdThought Beitrag anzeigen
    Es ist eine Diskussion um Werte, auch wenn das offizielle Thema des Strangs eine ziemlich banale juristische Frage ist. Die ist an sich einfach zu beantworten, wäre man Jurist. Gesetz ist Gesetz.
    Die Urteile bzgl. Frau Hänel sind bisher eindeutig. Nicht umsonst gab es aber danach große öffentliche Erregung. Weil nämlich das zugrunde liegende Wertesystem antiquiert ist. Wolfgang schrieb es irgendwann heute Vormittag sinngemäß: Das Bundesverfassungsgericht stellt den Schutz des ungeborenen Lebens ÜBER das Selbstbestimmungsrecht der Frau. In meinen Augen ein Skandal. Und vom GG gedeckelt. Noch mehr Skandal! Jede Frau sollte sich wehren gegen eine solche Bevormundung. Und man komme mir nicht mit dem scheinheiligen „Schutz des Ungeborenen“. Keine Frau beendet leichtfertig eine Schwangerschaft - KEINE! Die Diskussion hierüber ist kaum zu ertragen.
    Ja, die Frage des Stranges ist einfach zu beantworten. Frau Hänel hat gegen geltendes Recht verstoßen und wurde verurteilt. So einfach ist es im Strafrecht. Der Verstoß gegen ein Gesetz zieht eine Strafe nach sich. Dabei könnte man es auch belassen.

    Warum hältst du das zugrunde liegende Wertesystem für antiquiert? Faktisch ist eine Abtreibung doch ohne große Probleme möglich. Hier geht es um menschliches Leben. Und dafür ist der Besuch eines Beratungsgespräches schon so viel Aufwand und das Verbot von Werbung ein so massiver Eingriff, dass es nicht mehr zu ertragen ist?

    Was ist deine Vorstellung? Den Schutz des Ungeborenen vollends komplett aufgeben?

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