Ist Pfefferspray jetzt eigentlich "offiziell erlaubt"?
Vor Jahren unterhielt ich mich mit einer Anwältin, die sagte, es wäre "besser" ein kleines Haarspray mit zu nehmen, da dies als ein "übliches Utensil" in einer Handtasche gelte, und so als unbedenklich gelte, wenn eingesetzt.
Wogegen ein Pfefferspray Probleme bereiten könne, da der Täter einen dann anzeigen könnte, wegen Körperverletzung.
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Thema: metoo - Ihr nicht?
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04.11.2017, 10:25
AW: metoo - Ihr nicht?
Wissen beginnt mit der Erkenntnis der Unzuverlässigkeit der Wahrnehmungen, mit der Zerstörung von Täuschungen, mit der "Ent-täuschung"
Erich Fromm
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04.11.2017, 10:34Inaktiver User
AW: metoo - Ihr nicht?
In Deinem Post schriebst Du allgemein von Gewalterfahrungen von Frauen.
Aber ich vergaß dass ich seit Deinem letzten Post zum Thema alleinstehender Frauen, dass natürlich als Beleidigung mir gegenüber gemeint war, da ich gerade ein Post zuvor geschrieben hatte dass ich eine alleinstehende Frau bin die gerne flirtet, nicht mehr auf Deine Posts eingehen möchte.
Was Du schriebst war in meiner Wahrnehmung übrigens extrem unter der Gürtellinie, in Deinen Worten dann wohl extrem sexistisch. Ich habe auch die Moderation darauf aufmerksam gemacht bzw. das Post gemeldet.
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04.11.2017, 10:34Inaktiver User
AW: metoo - Ihr nicht?
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04.11.2017, 10:34Inaktiver User
AW: metoo - Ihr nicht?
Bei Pfefferspray kommt es drauf an, ob es in Deutschland als Tierabwehrspray zugelassen ist. Das erkennt man am entsprechenden Prüfsiegel auf der Dose.
Wenn man dann nicht erzählt, dass man das dabei hat als Abwehr gegen Menschen, sondern nur gegen Tiere, und der Einsatz in der konkreten Notwehrlage verhältnismäßig ist, darf es auch gegen Menschen eingesetzt werden. Man darf in einer Notwehrlage - unter Abwägung wegen der Verhältnismäßigkeit - alles einsetzen, was man bei sich führt und in der Umgebung greifbar ist.
Ich habe oft Pfefferspray dabei und deshalb noch nie Probleme bekommen. Auch nicht in Diskotheken. Die Türsteher sind ja auch nicht doof und als Gast muss man auch wieder sicher nach Hause kommen (in meinem Fall ist das auf dem Fußweg). Beim Joggen finde ich das auch praktisch. Da wäre nur ein Messer noch besser für mich. Aber damit wird es schwierig(er) im legalen Bereich zu bleiben. Andererseits hält sich ein Angreifer auch nicht daran, was legal ist, und ich bin auf mich allein gestellt, wenn ich unterwegs bin. Da weiß ich, wie meine Abwägung ausfällt, wenn die Gegend hier für meinesgleichen gefährlicher wird.Geändert von Inaktiver User (04.11.2017 um 10:47 Uhr)
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04.11.2017, 10:40Inaktiver User
AW: metoo - Ihr nicht?
Sie beruft sich auf eine Studie, an der auch Prof. Dr. rer. nat. Julia Becker beteiligt war .
Dass Frauen ihre Treffen als "Mädelsabend" bezeichnen, zeigt doch nur auf, wie selbstverständlich auch Frauen selbst sich auf die Ebene der ewig Kleinen begeben.
Ja, Sprache ist verräterrisch ...
Aber wir kommen ot, es soll hier um den Aspekt der sexualisierten Gewalt gehen
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04.11.2017, 10:51Inaktiver User
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04.11.2017, 10:59
AW: metoo - Ihr nicht?
Es ist wirklich schade, wenn sich dir der Sinn von und dem darin verwendete Konjunktiv ebensowenig erschließt, wie der Versuch dir lediglich einen Spiegel vorzuhalten, nachdem du alles andere als wertschätzend geschrieben hattest:
vielleicht fühlen sich da Frauen in Partnerschaften bedroht, dass andere Frauen Berührungen im Rahmen eines Flirts ok finden?
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04.11.2017, 11:06Inaktiver User
AW: metoo - Ihr nicht?
Das sehe ich genauso! Frauen tragen nicht Verantwortung für das, was ihnen passiert, aber für ihre Handlungen danach.
Gerade wenn keine tatsächlich Bedrohung mehr ansteht, verstehe ich das Schweigen nicht.
Ich finde es auch schwer nachvollziehbar, was dort in Hollywood gerade passiert. Jetzt verrät jeder jeden wegen Anzüglichkeiten vor 30 Jahren (Hoffman, Spacey). Warum muß das öffentlich geschehen. Mir ist nur einmal etwas Übergriffiges passiert und ich habe den Mann in unserem Freundeskreis sofort geoutet, bzw. erzählt, wie er sich verhielt.
Das problem sind auch die anderen, wie oft werden "Täter" gedeckt. Schon bei Hetzereien im Job. Es gibt ja auch Vorstufen zu Mobbing. Cliquenbildung, etc. Viele Ungerechtigkeiten. Ich verstehe es nur nicht so bei finanziell unabhängigen Frauen (Hollywood), da ging voll der Job vor oder es war erträglich. Dadurch gab es aber neue Opfer und schlimmere Taten, die die "kleinen" Schauspielerinnen ertragen mussten.
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04.11.2017, 11:18Inaktiver User
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04.11.2017, 11:20Inaktiver User


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