Das sehe ich auch als Problem. Ich weiß aber nicht wie man dem "Herr" werden kann.
Beide - Frau als Vergewaltigungsopfer und Mann als Opfer einer Verleumdung - haben die gleichen juristischen Rechte, und oft steht Aussage gegen Aussage.
Ich gehe auch davon aus, dass die Zahl derjenigen "Lügnerinnen" gering ist, aber es gibt sie.
Und natürlich haben eben auch die Männer Recht auf eine rechtsstaatliche Klärung.
Vielleicht würde es helfen, wenn solche Verfahren (zunächst?) anonymisiert (gegenüber der Öffentlichkeit) laufen könnten?
Antworten
Ergebnis 771 bis 780 von 5172
Thema: metoo - Ihr nicht?
-
03.11.2017, 11:45Inaktiver User
AW: metoo - Ihr nicht?
-
03.11.2017, 11:46
-
03.11.2017, 11:54
-
03.11.2017, 12:00Inaktiver User
AW: metoo - Ihr nicht?
Mein Eindruck ist, dass es für einige Vergewaltigungen sowie andere sexuelle Übergriffe praktisch gar nicht gibt - existent nur als theoretischer Fall, bei dem man selbstverständlich Mitgefühl und Verständnis hätte.
Aber in der Praxis bei echten Situationen war es dann in irgendeiner Form Fehlverhalten des/der Betroffenen, das die Situation erst herbeigeführt hat und irgendwie dann auch wieder keine richtige echte Vergewaltigung bzw. ein sexueller Übergriff, weil das "Opfer" sich nicht richtig genug verhalten hat, um guten Gewissens von einem Opfer reden zu können.
Der erste Filter ist, dass man die Glaubhaftigkeit des beschriebenen Geschehens sowie die Glaubwürdigkeit des/der Betroffenen anzweifelt und im Ergebnis möglichst verneint.
Hilft das nichts, hätte im Zweifel bei einer echten Vergewaltigung das "Opfer" das eben ahnen müssen, dass es dazu kommen wird und hat damit strenggenommen keinen Anspruch auf Verständnis/Mitgefühl, weil das bitteschön den echten Opfern vorbehalten sein soll. Damit nichts verwischt wird.
Bei sexuellen Belästigungen entweder das Gleiche oder das Ganze wird runtergespielt, sodass im Ergebnis auch keine Belästigung vorliegt, bei der man irgendwie empathisch mit dem/der Betroffenen sein müsste als Außenstehender.
Ich finde persönlich, dass man über solche Sachen als Betroffener eher nicht in Foren wie diesem schreiben sollte bzw. sich das gut überlegen sollte, wie stabil man ist, und sehe mich in meiner pers. Haltung bestätigt, dass es (für manche) besser ist, darüber zu schweigen statt sich solche Reaktionen wohlmeinender Mitmenschen anzutun.Geändert von Inaktiver User (03.11.2017 um 12:08 Uhr)
-
03.11.2017, 12:07Inaktiver User
AW: metoo - Ihr nicht?
Das kommt noch dazu.
Aber solche Äußerungen bestätigen erst recht meine Ansicht, dass dieser Themenkomplex nicht in hysterische Gazetten gehört.
-
03.11.2017, 12:08
AW: metoo - Ihr nicht?
Was für eine geniale Lösung. Diese unflexiblen Frauen, die sich mit geprellten Rippen, blauen Augen und gebrochnenen Nasen in ihrem "Opferstatus suhlen" müssen ganz dringend etwas an ihrem Verhalten ändern. Nicht, dass noch jemand auf die absurde Idee kommt, dass es die (gewalttätigen) Männer sind, die ihr Verhalten so ändern müssen, das sie das "Geflecht von Macht und Abhängigkeit" nicht auf Kosten von Frauen stricken.
-
03.11.2017, 12:10Inaktiver User
AW: metoo - Ihr nicht?
Ich nicht.

Und ich kann nur jedem empfehlen mal als Schöffe tätig zu sein und/oder sich mal bei Gericht so einen Prozess anzuschauen. Man kriegt da wirklich einen anderen Einblick.
Bei Sexualstraftaten gibt es ja sehr oft weder Beweise noch Zeugen, da geht es allein darum, wie man die Glaubwürdigkeit von Täter und Opfer bewertet. Das kann aber in anonymisierter Form gar nicht beurteilt werden.
-
03.11.2017, 12:12Inaktiver User
-
03.11.2017, 12:12Inaktiver User
AW: metoo - Ihr nicht?
Es ging doch um Berichte in der Zeitung? Ich denke nicht, dass man alle Einzelheiten in Krawallmedien auseinanderdrösen muss.
Und ganz sicher sollte man nicht brutalste Vergewaltigungen mit verbalen Entgleisungen gleichsetzen.
Edit: Ich sehe, Serlina hat schon geantwortet.
-
03.11.2017, 12:12Inaktiver User



Zitieren