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  1. Inaktiver User

    AW: metoo - Ihr nicht?

    Ja dann nenn doch eine Situation? Ich kann das sonst echt schwer greifen, was dahintersteckt. Vor allem wenn dir das von vielen verschiedenen Menschen und ohne Anbaggern immer wieder passiert, dann scheint es doch so zu sein dass andere das tatsächlich einfach so machen? Oder was sollten sie denn deiner Meinung damit beabsichtigen wollen?

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    AW: metoo - Ihr nicht?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Nur zur Klarstellung: ich finde verbissen, dass es dazu einen gesellschaftlichen Konsens braucht und alle das gleich sehen sollen. Das ist einfach ein bisschen fern der Realität, es wird immer körperlichere und distanziertere Menschen geben, die kommen da auf keinen Nenner. .
    Zumal hier so verschiedene Themen angesprochen werden, von der "Besetzungscouch" zu Übergriffen im öffentlichen Raum hin zu Dummschwätzern.
    Was die einen unkommentiert mit einem Tritt beantworten, die anderen hilfloser sind.

    Na ja vielleicht kommt hier die sexuelle Nomenklatura raus, ich bin gespannt
    flying is the art of falling to the ground without touching

  3. Inaktiver User

    AW: metoo - Ihr nicht?

    Zitat Zitat von Butterblume Beitrag anzeigen
    Na ja vielleicht kommt hier die sexuelle Nomenklatura raus, ich bin gespannt
    Manchmal hab ich den Eindruck, das erwarten manche. So eine eindeutige Anleitung - wenn dann.

    Klar gibt es eindeutige Belästigung, kaum eine Frau wird es ok finden wenn ihr jemand an den Busen greift. Aber die Tage las ich von einer Journalistin, die tägliche (!) sexuelle Belästigung beklagt hat, u.a. durch "dreckige" Blicke.

    Was kommt als nächstes? Dreckige Gedanken?

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    AW: metoo - Ihr nicht?

    Ich habe eine Bekannte, die sich beständig über das "Getatsche" in U- und S- Bahn aufregt ( wohnt in einer Großstadt). Genauso wie übers gleiche Getatsche in überfüllten Kneipen und Bars am Wochenende.
    Wenn ich sie besuche gibt es tatsächlich beim Ein- und Aussteigen in Öffis ein ziemliches Gedrängel, jedenfalls zu Stoßzeiten, auch kommt man durch volle Gänge in der Bahn schon mal mit jemandem "ins Gehakel".
    Und klar, an mir haben sich auch schon Männer sehr eng vorbei gequetscht, wenn es in einer Kneipe voll war und ich z.b. direkt am Tresen sass.
    Ich merke dann die Berührung, komme aber nicht auf die Idee, mich - ausser durch die Überfüllung, die mich dann nervt- belästigt zu fühlen.

    Einmal hat mir jemand aus heiterem Himmel grinsend an den Busen gefasst , war auf dem Schützenfest, der Herr war ziemlich voll- der bekam postwendend eine Ohrfeige.
    Und einmal, in einer Düsseldorfer Altstadtkneipe war es so voll, dass man nicht mal umfallen konnte. Ein im Gang vor mir stehender Mann ( ich sass auf einem Barhocker) war Irgendwann gezwungen, sich über mich und in mein Dekolleté zu beugen, weil der Kellner sich rabiat mit seinem Tablett Platz schaffte- irgendwie musste er ja durch.
    Meine männliche Zufallsbekanntschaft entschuldigte sich, wir mussten beide darüber lachen....
    Ich glaube, dass vieles eine Sache der persönlichen Wahrnehmung ist.
    Geändert von Sasapi (01.11.2017 um 22:02 Uhr)

  5. gesperrt

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    AW: metoo - Ihr nicht?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich meinte eher vermeintlich zufällige Berührungen mit der Hand.
    spiegle zurück. Geh mit deiner Hand auf die andere Person zu. Schiebe sie weg.

    Und was Berührungen mit dem Knie unter dem Tisch betrifft, würde das nicht missinterpretiert werden?
    Da würde ich eher in der Tat einen spitzen Ellenbogen nutzen. Oder einen (diskreten, unter dem Tisch) Schlag auf den Oberschenkel des Blödmanns. Zurückweichen ist falsch in den Situationen, der Angreifer muss zum Zurückweichen gebracht werden.

    gruss, barbara

  6. Inaktiver User

    AW: metoo - Ihr nicht?

    Zitat Zitat von Sasapi Beitrag anzeigen
    Ich glaube, dass vieles eine Sache der persönlichen Wahrnehmung ist.
    Ja, ich auch.

    Und leider werden durch so Pillepallegeschichten die wirklichen Probleme banalisiert und man liefert denen Munition, die alles als Hysterie abtun.

  7. Inaktiver User

    AW: metoo - Ihr nicht?

    Ich meine nicht, dass alle das gleich sehen und gleich dazu empfinden sollen.

    Mit gesellschaftlicher Konsens meine ich einfach nur, dass es gewisse stillschweigende Übereinkommen im Miteinander gibt, an die sich die meisten halten. Deshalb kann man sich auf diese Übereinkommen, so einen Konsens, dann auch erstmal verlassen unter Menschen.

    Mal als weiteres Beispiel (vielleicht ist das dann besser zu verstehen, was ich damit meine):
    Ein gesellschaftlicher Konsens ist es in Deutschland, dass man jemanden nicht einfach umbringt, wenn man sauer auf den ist.

    Die meisten halten sich daran, sodass man im Regelfall nicht gleich um sein Leben fürchten muss, wenn ein Mitmensch sauer auf einen ist. Das heißt auch nicht, dass sich alle daran halten oder halten möchten und man sich immer (!) darauf verlassen kann und sollte. Aber bis auf Weiteres kann man sich im Alltag darauf erstmal verlassen, wenn man mit anderen Menschen zu tun hat bzw. im Zusammenleben.

    Bei Körperkontakten gibt es auch solche stillschweigenden mehrheitlichen Übereinkünfte. ZB geht man nicht einfach auf Fremde zu und küsst die einfach so ins Gesicht auf den Mund. Mal als nun wirklich nicht schwieriges Beispiel - hoffe ich jedenfalls.

    ... Dass schließt nicht aus, dass irgendwo und irgendwann hier nicht doch jemand einen Fremden auf den Mund küsst ohne dass es vorher irgendwelche Zwischenschritte der Annäherung gab. Aber die meisten Menschen können sich hier darauf verlassen bis auf Weiteres, dass sie unterwegs nicht einfach plötzlich von einem Fremden auf den Mund geküsst werden.



    Hier wird das aufgegriffen mit den Distanzzonen bzw. wo Berührungen von wem idR ok sind bei den meisten:
    Korper-Karten zeigen, wo Menschen sich beruhren lassen - WELT

    Aber ich finde das anstrengend mit der Kommunikation in diesem Thread und kann ja sein, dass ich mich so unverständlich ausdrücke oder andere missverstehe usw.. Impulsinas Beiträge mit diesem Beispiel mit den immer wiederkehrenden "zufälligen" Berührungen fand ich zB alles andere als unverständlich und wenn ich mir dann die Antworten darauf anschaue, fasse ich mir an den Kopf. ... Keine Ahnung, warum das so ein Problem ist mit der Kommunikation hier. Ich bin hier auch erstmal raus.

  8. Inaktiver User

    AW: metoo - Ihr nicht?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Keine Ahnung, warum das so ein Problem ist mit der Kommunikation hier. Ich bin hier auch erstmal raus.
    Na Kommunikation ist immer ein Problem, wenn jemand nicht klar ist.

    Und anstatt rauszugehen, sich zu entziehen, könnte man ja auch dableiben und versuchen sich verständlich zu machen.

    Ich seh da schon ein Muster, wenn ihr beide im normalen Leben auch so schwammig seid und euch lieber zurückzieht als eure Position zu vertreten, dann ist doch kein Wunder dass es dauernd zu Missverständnissen kommt?

    Ich finde auch oft was störend, was andere nicht kratzt oder die sogar toll finden - aber das kann doch nicht mein Maßstab sein? Ich muss mich doch wohl fühlen.

  9. Inaktiver User

    AW: metoo - Ihr nicht?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    ... Dass schließt nicht aus, dass irgendwo und irgendwann hier nicht doch jemand einen Fremden auf den Mund küsst ohne dass es vorher irgendwelche Zwischenschritte der Annäherung gab. Aber die meisten Menschen können sich hier darauf verlassen bis auf Weiteres, dass sie unterwegs nicht einfach plötzlich von einem Fremden auf den Mund geküsst werden.
    Ja, z.B. YouTube
    Aber der hat ja sogar mal Einreiseverbot in Deutschland bekommen. Gilt das noch?

  10. User Info Menu

    AW: metoo - Ihr nicht?

    Ich unterscheide noch zwischen "normaler Öffentlichkeit" und "Arbeitsplatz".
    Ich hatte mit einem Kollegen mal eine unschöne Auseinandersetzung. Er war davon überzeugt, mir per E-Mail einen Auftrag erteilt zu haben- später stellte sich heraus, er hatte die Mail noch nicht abgeschickt- und flippte ziemlich aus, weil ich den Auftrag nicht ausgeführt hatte.
    Er war an dem Tag ohnehin schon geladen, die Explosion gipfelte darin, dass er sehr laut die Qualität meines Sexlebens anzweifelte... ich antwortete, sehr ruhig: "Nö, ganz im Gegenteil...", Im gleichen Moment schoss einer unserer leitenden Herren aus seinem Büro - die Tür war auf und der tobende Kollege war laut genug- und beorderte den Kollegen zum Gespräch.
    Hier hatte der Spruch arbeitsrechtliche Folgen, unabhängig davon, ob mich der Spruch nun kränkte oder nicht, einfach weil es in unserem Unternehmen Richtlinien gibt, an die sich alle zu halten haben.

    Da finde ich solche Vorgaben auch richtig.

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