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Thema: metoo - Ihr nicht?
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14.08.2019, 13:50Inaktiver User
AW: metoo - Ihr nicht?
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14.08.2019, 13:52Inaktiver User
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14.08.2019, 13:52
AW: metoo - Ihr nicht?
ob alle das erlebt haben, weiß ich nicht. Das, was ich erlebt habe, war jedenfalls keine Gewalt. Einmal übergriffig, einmal Versuch, sich über mein Nein hinwegzusetzen. Dass ich damit im Reinen bin, führe ich auf meine schlagkräftige Reaktion zurück. Die für meine Rachefantasien hinterher allerdings nicht kräftig genug ausgefallen waren, das hat mich schon noch eine Weile beschäftigt.
Und, ja: Käme heute jemand mit Vorwürfen gegen diese beiden Typen, würde ich meine Erfahrungen durchaus hinzufügen. Schon, um die Glaubwürdigkeit Anderer zu stärken. Juristisch mag das verjährt sein, für mein Gefühl nicht
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14.08.2019, 13:55Inaktiver User
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14.08.2019, 13:56
AW: metoo - Ihr nicht?
Das ist mir zu possierlich.
mit "was erlauben Sie sich" ist es nicht immer getan.
Das verharmlost die ganze Chose! Denn zum "Huch" sagen reicht die Geistesgegenwart und der Mut bei den meisten.
Wenn der böse Onkel aber der böse Onkel ist, dann hat man da nicht so viele Optionen.
Und was die Omi als junge Frau im Krieg erlebt hat, hat sie vielleicht nicht der Enkelin erzählt. Oder eine Version.
Ich mag nicht, wenn Frauen Frauen so einteilen: in "fähige" und solche, die es nicht sind.
Das klingt so, nach "selber schuld, zu blöd zum wehren"
tja. Manchmal ist man zu blöd um sich zu wehren. Und dann?
Hat man Häme verdient? Muss es mit sich selber ausmachen?
Warum?
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14.08.2019, 13:57
AW: metoo - Ihr nicht?
Bestechung ist verboten. Erpressung übrigens auch...
Unangemessene Bedingungen zur Auftragserteilung it eine Form der Erpressung, jedenfalls in meiner Welt. Das hat nichts mit "free lunch" zu tun.
Wenn heute eine Schauspielerin sagt, man habe ihr die Rolle nur geben wollen, wenn sie...,
dann kann man davon ausgehen, daß die, die sie bekommen hat, dasselbe tun mußte.
Warum die diese Entscheidung getroffen hat, ist ihr Ding. Dennoch ist der "Sexuelle-Gefälligkeiten-Forderer" der, der in den Knast gehört.
Du solltest die #metoo-Geschichten mal lesen...und dann gibt es natürlich massive Gewalt, die hinterlässt in der Tat Spuren und kann ein Leben lang belasten. aber in diesen "me too"-Geschichten, die ich gelesen hatte, kam das selten vor.
Damit der endlich das bekommt, was ihm zusteht?und falls es mir passiert wäre (ist es nicht), zu Jugendzeiten mal einem prominenten Ekel in die Finger geraten zu sein, und heute kommen seine Geschichten in die Öffentlichkeit - würde ich einfach dazu nichts sagen. Wozu denn auch.
Damit die, die es vielleicht schlimmer erwischt hat als Dich, Rückendeckung bekommt, weil sie kein "unglaubwürdiger Einzelfall" ist?
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14.08.2019, 14:02
AW: metoo - Ihr nicht?
Richtig lesen.
"Klatsch" war eine saftige Ohrfeige, wahlweise auch die übergezogene Handtasche oder Schirm.
"Flossen weg" ist eine ganz andere Ansage als "Huch"!Das verharmlost die ganze Chose! Denn zum "Huch" sagen reicht die Geistesgegenwart und der Mut bei den meisten.
Ich kenne meine Omas - die konnten sich wehren. Klar, hätte auch schiefgehen können. Aber es ist nunmal einfach so - ein Opfer, das sich gewehrt hat, überlebt psychisch besser, als eines, das nur erduldet hat.Und was die Omi als junge Frau im Krieg erlebt hat, hat sie vielleicht nicht der Enkelin erzählt. Oder eine Version.
Ich kritisiere nicht die Mädchen, sondern deren Erziehung - daß man es ihnen nicht beigebracht hat, sich zu wehren.Ich mag nicht, wenn Frauen Frauen so einteilen: in "fähige" und solche, die es nicht sind.
Das klingt so, nach "selber schuld, zu blöd zum wehren"
Wer hat das behauptet?tja. Manchmal ist man zu blöd um sich zu wehren. Und dann?
Hat man Häme verdient? Muss es mit sich selber ausmachen?
Allenfalls Kleinfeld.
Ich nicht.
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14.08.2019, 14:03
AW: metoo - Ihr nicht?
Es gibt musikalische Frauen und unmusikalische.
Es gibt grosse Frauen und kleine.
Es gibt freundliche Frauen und unfreundliche.
Frauen mit lockigen Haaren und Frauen mit geraden Haaren.
und so gibt es halt auch Frauen, denen es leicht fällt, sich zu wehren, und andern, denen das weniger leicht fällt. oder sogar sehr, extrem schwer fällt.
Nein, das hat überhaupt nichts mit Schuld zu tun. Nicht mehr oder weniger als jemand "schuld" an der eigenen Musikalität ist, oder einer andern Begabung oder Eigenschaft.
Soll sie alle Hilfe erhalten, die sie braucht - was aber immer noch voraussetzt, dass sie andere Menschen über ihre Not informiert, und darüber, dass sie Hilfe braucht und welche Art von Hilfe.tja. Manchmal ist man zu blöd um sich zu wehren. Und dann?
Hat man Häme verdient? Muss es mit sich selber ausmachen?
Die Häme, die ich in den hier zitierten Fällen lese, bezieht sich wohl eher auf die Vermutung, dass manchen ein Stück Publicity offenbar oder anscheinend wichtiger ist als alles andere. und nicht auf das Leid, das sie durch die sexuelle Belästigung erlebt haben, und mit dem sie sich (offensichtlich) arrangiert haben, damit leben gelernt haben.
gruss, barbara
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14.08.2019, 14:06
AW: metoo - Ihr nicht?
Natürlich auch Jahrzehnte später.
Ich erkläre es gerne nochmal:
Erst jetzt gibt es ein gesellschaftliches Klima, das dafür sorgt, daß solches Verhalten tatsächlich als Schuld des Täters angesehen wird!
Und nicht wie früher als Kavaliersdelikt, das durch das Opfer herausgefordert wurde, und somit dessen eigene Schuld ist.
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14.08.2019, 14:06Inaktiver User




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