Es gibt sicher Situationen, in denen Frauen keine Chance haben, zu entkommen. Das ist tragisch. Aber wenn Frauen völlig passiv "Opfer" werden, weil sie sich Vorteile davon versprechen, dann kann ich das überhaupt nicht nachvollziehen. Es wurde hier ein Fall verlinkt, in dem eine Schauspielerin (Name vergessen) geschildert hat, wie sie Wedel, nachdem er über sie hergefallen ist, gebeten hat, ihr kein Kind zu machen, weil sie einen Freund und mit ihm ein gemeinsames Baby hat.Sie hat ihn "gebeten", statt ihm ins Gesicht zu spucken und zu gehen.
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Thema: metoo - Ihr nicht?
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12.04.2018, 12:58Inaktiver User
AW: metoo - Ihr nicht?
Geändert von Inaktiver User (12.04.2018 um 13:12 Uhr)
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12.04.2018, 13:53Inaktiver User
AW: metoo - Ihr nicht?
Die Frage ist vielleicht, ist das Inaussichtstellen einer Filmrolle das Androhen eines empfindlichen Übels:
§ 177 StGB Sexueller Übergriff; sexuelle Nötigung; Vergewaltigung - dejure.org
nämlich sonst die Rolle nicht zu bekommen?
Mich würde das mal interessieren, wie Juristen das beurteilen. Ich würde so laienhaft sagen, eine Vergünstigung in Aussicht stellen, ist keine Bedrohung. (Allerdings durchaus ein eher mieses Sozialverhalten).
Für die Fälle, wo es so ablief: Beischlaf ergibt Filmrolle. Und da gibt es wohl schon solche Fälle.
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12.04.2018, 16:59
AW: metoo - Ihr nicht?
#MeToo: Wie viel Weltfremdheit muss man Feministinnen zugestehen? - SPIEGEL ONLINE
Diskussionwürdiger Kommentar von Jan Fleischhauer, der mehr als einmal den Nagel auf den Kopf trifft.
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12.04.2018, 17:05Inaktiver User
AW: metoo - Ihr nicht?
Aber sowas von:
Die Komik der #MeToo-Debatte liegt, wenn man so will, in ihrem regressiven Element. An die Stelle der emanzipierten Frau, die selbstbewusst erklärt, was sie will und was nicht, ist wieder die naive Unschuld getreten, die ahnungslos durchs Leben tappt, bis ein Prinz kommt und sich ihrer erbarmt. Vielen Erzählungen ist gemeinsam, dass sie die Frau als Rotkäppchen zeichnen, das dem bösen Wolf zum Opfer fällt. Deshalb funktionieren sie ja auch so gut. Diese Muster sind so alt, sie sind ganz einfach abrufbar.
Sonia Mikich hat im SPIEGEL-ONLINE-Interview einen bemerkenswerten Satz gesagt. Gefragt, wie sie selber mit sexueller Belästigung umgegangen sei, antwortete sie: "Ich habe immer gesagt 'Hau ab, Du Blödmann'." Das habe immer geklappt, im WDR, außerhalb des WDR, im Privatleben.
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Ich glaube, mir ist der praktische Feminismus von Frau Mikich lieber als der Retrofeminismus der #MeToo-Anhängerinnen. Ich will nicht mehr über Frauen lesen, dass sie arme Hascherl sind, die sich selber nicht zu wehren wissen.
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12.04.2018, 17:19
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12.04.2018, 18:46Inaktiver User
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13.04.2018, 09:59Inaktiver User
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13.04.2018, 12:22
AW: metoo - Ihr nicht?
Ich finde es schwierig, wenn ein Mann sich anmaßt, die Weltfremdheit anderer zu beurteilen, der nach 15jähriger ehelicher Vertrautheit, Auszug der Gattin aus dem gemeinsamen Schlafzimmer und dem Versuch einer Paartherapie so weltfremd ist, dass er von der Feststellung seiner Ehefrau „Alles ist besser als noch ein Tag mit dir“ derart überrumpelt wird, dass er psychische Probleme bekommt.
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13.04.2018, 13:33
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13.04.2018, 13:42




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