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Thema: metoo - Ihr nicht?
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11.04.2018, 19:10Inaktiver User
AW: metoo - Ihr nicht?
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11.04.2018, 20:15
AW: metoo - Ihr nicht?
Welchen Sinn du erfasst hast, der dich veranlasst einen Widerspruch zu meiner Äußerung zu konstruieren, darf gerne dein Geheimnis bleiben. Mir ist das nämlich inzwischen zu blöd, was du hier abziehst.
Das Thema hat weitaus mehr verdient als die Selbstbeweihräucherung von selbsternannten Heldinnen, die von Gegenwehr bei sexuellen Übergriffen oder der Entschlossenheit dazu erzählen, und die damit einhergehende Herabsetzung und teilweise Verunglimpfungen von Frauen, die solche Storys nicht im Repertoire haben.
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11.04.2018, 20:21Inaktiver User
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11.04.2018, 20:55
AW: metoo - Ihr nicht?
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11.04.2018, 22:14
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11.04.2018, 22:36Inaktiver User
AW: metoo - Ihr nicht?
Entsprechend hätte metoo ein Aufruf dazu sein können, das eigene Selbstbewusstein zu stärken und entsprechende Wehrhaftigkeit einzuüben. Mich hat es entsetzt, wie viele Frauen argumentiert haben, dass sie sich nicht wehren können und eisern an dieser Argumentation festgehalten haben.
Was ist dann die Lösung? Was erwarten diese Frauen von metoo?
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11.04.2018, 23:43
AW: metoo - Ihr nicht?
Ja. Selbstbewusstsein und die eigene WERTSCHÄTZUNG.
Wenn ein Mann meint, er könne seine eigene Position derart ausnutzen, dass er Sex von mir erhält - dann macht sich doch dieser Mann so richtig zum armen Würstchen mir gegenüber. Wenn er auf andere Weise keinen Sex erhalten kann.
Wertschätzung meine ich aber auch in dem Sinne: (wenn ich mal versuche, mich in so eine Schauspielerin reinzuversetzen):
Ich kann was. Ich will diese Rolle und ich werde sie nach meinem Dafürhalten auch besser spielen als jede andere.
Wenn ich diese Rolle aber nur bekomme, weil DER jetzt von mir mehr will ? - Dafür bin ich mir zu schade.
Wer ist denn DER, dass er sich über mich erheben will?
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12.04.2018, 00:09Inaktiver User
AW: metoo - Ihr nicht?
Mich auch.
Dass es Opfer gibt stellt ja niemand in Frage, auch nicht, dass die Täter falsch handeln.
Dennoch neigen Frauen dazu, sich selbst zu schwächen, auch in Beziehungen: anstatt dass sie wütend werden auf ihren Typen und den verlassen sind sie lieber jahrelang "verletzt" von seinem Fehlverhalten und weigern sich die Konsequenzen zu ziehen. Auch da muss man dann aber so aufrichtig sein zu sagen: ich bleibe, weil ich davon einen gewissen Profit habe. Meine Entscheidung.
Solange Frauen lieber depressiv sind als wütend, weil das zu ihrem Selbstbild besser passt, solange wird sich nicht viel ändern.
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12.04.2018, 10:32
AW: metoo - Ihr nicht?
wahre Worte, gelassen ausgesprochen
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12.04.2018, 11:29Inaktiver User



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