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Thema: metoo - Ihr nicht?
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10.03.2018, 13:22Inaktiver User
AW: metoo - Ihr nicht?
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10.03.2018, 13:25
AW: metoo - Ihr nicht?
Und wer entscheidet das? Immer der, der sich gerade betroffen fühlt? Auf diese Weise wird jede Diskussion ad absurdum geführt. Was wir brauchen sind weniger Unterstellungen von Gefühlen und Motivationen stattdessen mehr Verstand.
Mich würde eine Diskussion darüber interessieren, was eigentlich das Ziel der Debatte ist. Sich zu Wort melden allein kann es ja nicht sein.
Es gab ja vor Jahren etwas ähnliches (Aufschrei) was ist eigentlich daraus geworden?
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10.03.2018, 13:26
AW: metoo - Ihr nicht?
Ein Mimimi.
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10.03.2018, 14:25Inaktiver User
AW: metoo - Ihr nicht?
Hm. Ich sehe keine Geschlechterkriege heraufziehen und auch keine weinerlichen weiblichen Opfertiere en gros. Jedenfalls nicht im real life. Kommt vielleicht drauf an wo man hinschaut.
Was diese Nickeligkeiten gerade in Kunstszene angeht: Das halte ich wie gesagt für Marginalien, die sich an der Peripherie abspielen. Und für Artikelfüller in der Presse. Diverse Empfindlichkeiten gab es schon immer, auch in der Kunstszene. Daher ist wohl nicht ernsthaft eine Kunstzensur á la Taliban zu befürchten. Für manche ist metoo dann eben jetzt der aktuelle heiße Schice.
Das sollte den Kern der Debatte aber nicht in Misskredit stellen. Der dreht sich immer noch um sexuellen Missbrauch innerhalb westlich orientierter Machtstrukturen.
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10.03.2018, 14:47Inaktiver User
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10.03.2018, 15:44Inaktiver User
AW: metoo - Ihr nicht?
Da kommen wir nicht zusammen. Missbrauch ist für mich dann, wenn die betroffene Person sich nicht wehren kann. Und nicht, wennsie es einfach nicht tut.
Ja, vielleicht doch Machtstrukturen. Frauen müssen sich selbst ermächtigen, ihr Leben in die eigene Hand zu nehmen, denn der Prinz mit Gaul wird das nicht tun. Und dann eben zu ihren Entscheidungen stehen.
Ist übrigens nicht einfach, aber einfach geht nicht.
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10.03.2018, 15:48Inaktiver User
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10.03.2018, 16:28Inaktiver User
AW: metoo - Ihr nicht?
Dazu ein schönes Zitat von Mary Wollstonecraft Shelley (1759-1797):
Ich wünsche mir nicht, dass Frauen Macht über Männer haben, sondern über sich selbst.
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10.03.2018, 16:32Inaktiver User
AW: metoo - Ihr nicht?
Diese Argumentation dreht sich ständig im Kreis. Und klingt, mit Verlaub so grätzig und pauschal abwertend.
Ich habe mich selbst im Laufe meines Lebens oft gewehrt, wenn ich es konnte. Und auch den Preis dafür gezahlt. Ich weiß also, dass es nicht einfach ist. Mein Vorteil in manchen Situationen war, dass ich feine Antennen habe und notfalls schnell laufen konnte. Manchmal hatte ich auch nur Glück. Andere, die ich kenne, hatten es nicht...
Ich kann von mir behaupten, kein armes Hascherl gewesen zu sein, das auf einen Prinz gelauert hat. Aber ich maße mir nicht an, anderen Frauen in deren ureigenen Situationen zu unterstellen dies zu sein. Nur weil sie vielleicht mal nicht aufgepasst haben, einen Moment lang einfach angreifbar und verletzlich waren oder nicht schnell genug laufen können. Und danach vielleicht weder die Kraft noch die finanziellen Ressourcen noch die Unterstützung hatten durch sämtliche Instanzen zu ziehen.
Die Deutungshoheit ob und wann sich jemand wie wehren kann, liegt nicht bei Außenstehenden, sondern bei den Betroffenen selbst. Es gibt so viele unterschiedliche Situationen wie es unterschiedliche Menschen gibt. Die hier in diesem Strang so oft gelesenen Pauschalaussagen und Allgemeinplätze werden dem nicht gerecht.
Und die ständigen Wiederholungen der immer gleichen Aussagen werden langsam öde.
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10.03.2018, 16:41Inaktiver User
AW: metoo - Ihr nicht?
Wovon redest du? Von Vergewaltigung? Geschenkt. Natürlich kann frau da den richtigen Moment verpassen, und daraus ist ihr kein Vorwurf zu machen. Wenn aber frau ein NEIN unterdrückt, weil es ihrer Karriere schaden könnte und sich Jahrzehnte später exponiert, dann ist sie in erster Linie ein Opfer ihrer selbst. Rose McGowan hat ja sogar einen Orgasmus vorgetäuscht. Wenn Frauen sogar "kommen", wenn mann sie ein bisschen hart rannimmt, warum sollen Männer dann ihr Verhalten ändern?



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