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  1. Inaktiver User

    AW: metoo - Ihr nicht?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Wo hab ich denn bitte geschrieben, dass es leicht war?

    Das ist nicht meine Meinung, dass alles im Leben leicht und easy sein muss.

    Das kann jeder für sich entscheiden, ob er sich leicht lebt mit dem Wissen, einen Täter nicht zu stoppen und so dazu beizutragen, dass er weiter Schaden anrichten kann. Diese Frage müssen sich die Betroffenen schon selbst stellen, wieso sie nicht angezeigt haben.

    Dann sollte man aber nicht über ein Schweigekartell klagen, wenn man selbst dazu beiträgt, finde ich.

    Dass man als Opfer vor Gericht gedemütigt würde habe ich nie erlebt, ganz im Gegenteil. Und wer sich hier einbringen will, dem steht es frei sich als Schöffe zu bewerben, normalerweise ist man froh um jeden der sich freiwillig meldet.
    Es gibt doch keine Verpflichtung den Märtyrer zu spielen.
    Du hattest doch selbst den Fall Monika Lundi hier angebracht?

    So richtig erfolgreich fand ich das nicht - jedenfalls für sie und die Frauen als solches.

  2. Inaktiver User

    AW: metoo - Ihr nicht?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Werfen wir doch mal einen Blick in das Männermagazin:

    Das Mannermagazin - Sachliche Argumente sind nicht gefragt



    Unter dem Hashtag #MeToo berichten Frauen auf Twitter über ihren erlebten Sexismus. Alle Frauen singen irgendein Klageliedchen. Die Anschuldigungen reichen von Vergewaltigung bis hin zur einfachen Berührung eines Knies. Es besteht überhaupt kein Zweifel, dass die körperliche Belästigung einer Frau strafrechtlich verfolgt werden muss. Doch genau da liegt das Problem. Das Klagelied der Frauen auf Twitter zieht kein Strafverfahren gegen Unbekannt nach sich. Dazu muss das weibliche Opfer selbst aktiv werden und bei der Polizei einen Strafantrag stellen. Meist kennen sich Opfer und Täter. Warum sexuell belästigte Frauen den einfachen rechtlichen Weg nicht gehen, können nur die Frauen selbst beantworten. Doch wenn sie damit konfrontiert werden, dann kommen nur Ausreden, wie sich zu schämen oder ein langwieriges Strafverfahren zu scheuen.
    An sachlichen Argumenten hat der Verfasser dieses Beitrages auf dem Männermagazin augenscheinlich selbst kein Interesse.

    Es wurde hier im Strang viel mit den echten Opfern von Sexualstraftaten argumentiert gegen metoo. Aber so ein Beitrag wie oben, in dem ganz offen echte Opfer verhöhnt werden und deren Empfinden als Ausrede hingestellt wird sowie suggeriert wird, dass so ein Strafverfahren einfach wäre, bei dem erkennt man keine Opferverhöhnung?

    Das entlarvt den Einwand mit der angeblichen Opferverhöhnung durch metoo als billigen Strohhalm, um die Kampagne zu diskreditieren. Aber die echten Opfer verhöhnt man selbst durchaus gerne und offen ohne Hemmungen.

    Imho stört solche Kritiker schlicht, dass sich Menschen überhaupt zu Wort melden, die Übergriffe erlebt haben. Und diese tiefsitzende Abneigung gegen solche Opfer sorgt für diese auf den ersten Blick gespaltene Position, gegen eine Kampagne zu wettern, weil sie angeblich echte Opfer verhöhnen würde, aber andererseits selbst sodann echte Opfer zu verspotten und abzuwerten. Nicht versteckt, sondern ganz offen.
    Geändert von Inaktiver User (08.02.2018 um 17:22 Uhr)

  3. Inaktiver User

    AW: metoo - Ihr nicht?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Und, nein @hilfskonstruktion: dass ein Großteil der Frauen in diesem Tenor über Männer denkt, redet und schreibt, glaube ich tatsächlich nicht.
    Das tun auch nicht alle Männer.

    Ich finde deine Sichtweise schon sehr tendenziös, muss ich sagen. Du schreibst selbst, manche Männer denken so - ja, sicher, und ich glaube, manche Frauen auch über Männer , das nimmt sich nix.

    Ich sehe diese Seite einfach nicht als irgendwie repräsentativ für "Männerdenken", sicher nicht für den Großteil.

    Was ich gern verstehen würde ist, wieso Leute die so denken und argumentieren wie du, komplett ausblenden dass Frauen Teil des Systems sind, und es daher völlig an der Realität vorbei ist, sich immer nur als reagierendes Objekt zu begreifen, nie als handlungsfähiges Subjekt. Das ist einfach nur bequem, sonst nix - mit dem Vorwurf muss man dann schon leben, wenn man bereit ist, die Menschheit eben mal so in Gut und Böse zu sortieren, anhand des Geschlechts.

  4. Inaktiver User

    AW: metoo - Ihr nicht?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Es gibt doch keine Verpflichtung den Märtyrer zu spielen.
    Du hattest doch selbst den Fall Monika Lundi hier angebracht?

    So richtig erfolgreich fand ich das nicht - jedenfalls für sie und die Frauen als solches.
    Nun, ein Märtyrer ist einer, der sich allein einer Übermacht entgegenstellt.

    Für meine Rechte eintreten seh ich auch nicht als Märtyrertum, sondern als ganz normale Eigenverantwortung.

    Was doch wundert, wenn es tatsächlich so viele Betroffene gibt - zehn, hundert, tausend Frauen wären eben keine Märtyrerinnen mehr gewesen, sondern eine Macht.

    Und immerhin ist Driest verurteilt worden. Und hätte die nächste ihn wieder angezeigt - wäre die Strafe noch höher ausgefallen, tbc

    Wenn man die Instrumente die man hat nicht nutzt bleiben sie halt wirkungslos.

  5. User Info Menu

    AW: metoo - Ihr nicht?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    An sachlichen Argumenten hat der Verfasser dieses Beitrages auf dem Männermagazin augenscheinlich selbst kein Interesse.

    Es wurde hier im Strang viel mit den echten Opfern von Sexualstraftaten argumentiert gegen metoo. Aber so ein Beitrag wie oben, in dem ganz offen echte Opfer verhöhnt werden und deren Empfinden als Ausrede hingestellt wird sowie suggeriert wird, dass so ein Strafverfahren einfach wäre, bei dem erkennt man keine Opferverhöhnung?

    Das entlarvt den Einwand mit der angeblichen Opferverhöhnung durch metoo als billigen Strohhalm, um die Kampagne zu diskreditieren. Aber die echten Opfer verhöhnt man selbst durchaus gerne und offen ohne Hemmungen.

    Imho stört solche Kritiker schlicht, dass sich Menschen überhaupt zu Wort melden, die Übergriffe erlebt haben. Und diese tiefsitzende Abneigung gegen solche Opfer sorgt für diese auf den ersten Blick gespaltene Position, gegen eine Kampagne zu wettern, weil sie angeblich echte Opfer verhöhnen würde, aber andererseits selbst sodann echte Opfer zu verspotten und abzuwerten. Nicht versteckt, sondern ganz offen.
    Ich kann dir da nicht ganz folgen, zumal ich nicht erkennen kann, was an einem Blatt wie das Männermagazin nun so schlimm sein soll. Ich habe erst in diesem Strang von dessen Existenz erfahren, soviel zur Bedeutung des ganzen.

    Um jemanden zu verhöhnen, braucht es erst einmal Bekanntheit. Offen gestanden wundere ich mich, in welchen abstrusen Ecken hier herumgestochert wird. Als nächstes werden noch ein paar frustrierte Skatbrüder aufgetan und der Opferverhöhung geziehen.

    Ich bin da bedeutend großzügiger. Auch Frustrierte beiderlei Geschlechtes brauchen ihre Spielecken. Und ja, ein bisschen Polemik und Einseitigkeit sollte man als Erwachsene schon abkönnen. In der Bri passiert tagtäglich auch nichts anderes.

  6. Inaktiver User

    AW: metoo - Ihr nicht?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen

    Ich finde deine Sichtweise schon sehr tendenziös, muss ich sagen.
    Sicher. Du darfst alles behalten, was du findest.

    Was ich gern verstehen würde ist, wieso Leute die so denken und argumentieren wie du, komplett ausblenden dass Frauen Teil des Systems sind, und es daher völlig an der Realität vorbei ist, sich immer nur als reagierendes Objekt zu begreifen, nie als handlungsfähiges Subjekt. Das ist einfach nur bequem, sonst nix - mit dem Vorwurf muss man dann schon leben, wenn man bereit ist, die Menschheit eben mal so in Gut und Böse zu sortieren, anhand des Geschlechts.
    Huch, das muss völlig an mir vorbei gegangen sein, dass ich das tue. Wo genau steht das in meinen Beiträgen?

  7. Inaktiver User

    AW: metoo - Ihr nicht?

    @ hilfskonstruktion

    Ich nehme diese Diskussionen hier wirklich sehr ernst.

    Deine Fragen an mich habe ich beantwortet. Um mit Dir weiterhin konstruktiv zu diskutieren, wäre es angemessen, auch meine Fragen zu beantworten.

    Siehe S. 420 / # 4199

  8. Inaktiver User

    AW: metoo - Ihr nicht?

    *
    Geändert von Inaktiver User (08.02.2018 um 19:09 Uhr) Grund: doppelt

  9. Inaktiver User

    AW: metoo - Ihr nicht?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Nun, ein Märtyrer ist einer, der sich allein einer Übermacht entgegenstellt.

    Für meine Rechte eintreten seh ich auch nicht als Märtyrertum, sondern als ganz normale Eigenverantwortung.

    Was doch wundert, wenn es tatsächlich so viele Betroffene gibt - zehn, hundert, tausend Frauen wären eben keine Märtyrerinnen mehr gewesen, sondern eine Macht.

    Und immerhin ist Driest verurteilt worden. Und hätte die nächste ihn wieder angezeigt - wäre die Strafe noch höher ausgefallen, tbc

    Wenn man die Instrumente die man hat nicht nutzt bleiben sie halt wirkungslos.
    Du widersprichst dich ja so offensichtlich in deinem eigenen Post
    Im Nachhinein wissen wir jetzt von vielen Betroffenen.

    Vorher war es eben die Übermacht.

    Hast du noch nie auf Rechtsmittel verzichtet?
    Ich schon - bin dann nämlich lieber umgezogen als mich mit meinem Vermieter weiter zu streiten, habe die Stelle gewechselt statt mich gegen das Mobbing zu wehren.

    Das waren so ziemlich eine meiner besten Entscheidungen im Leben.
    Sie haben mein Leben positiv beeinflusst.

    Es gibt schon trotzdem Situationen wo ich die Löwin - die Heldin spielen würde, wo ich sogar mein Leben gefährden würde.
    Das ist aber eben nicht übliche Praxis.

  10. User Info Menu

    AW: metoo - Ihr nicht?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    ...
    Ich finde deine Sichtweise schon sehr tendenziös, muss ich sagen. Du schreibst selbst, manche Männer denken so - ja, sicher, und ich glaube, manche Frauen auch über Männer , das nimmt sich nix.
    ...
    Dieses "die aber auch" führt doch zu nichts, auch wenns von manchen gerne genommen wird - und ändert auch nichts an dem, was war und ist und dass es nicht in ordnung ist.

    arabeske
    Nur tote Fische schwimmen mit dem Strom.

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