Eine meiner Töchter hat vor Jahren als 15jährige ihr erstes Schulpraktikum in der hiesigen Grundschule gemacht, betreut von der Klassenlehrerin von Tochter 2. Die hat damals auch einen Bogen "Infos zum Beruf' ausgefüllt. Darin stand als Einstiegsgehalt 1.900 Euro brutto .... nicht wirklich viel für einen Studienberuf. Ist allerdings schon 11 Jahre her, ich hoffe doch sehr, dass sich das heute geändert hat.
Gerade Grundschullehrer müssen mit extremen Eingangsunterschieden umgehen- einige Erstklässler können schon lesen, andere haben noch Probleme mit der Stifthaltung.
Damals hieß der Studiengang Lehramt an Grund und Hauptschulen. Die Hauptschulen liefen damals schon teilweise im Ganztagsbetrieb, die hiesigen Grundschulen waren Halbtagsschulen. Gerade an kleinen Grundschulen gab es meist nur eine volle Stelle-der Rektorenposten. Alle anderen Stellen waren 20 bzw 30 Stunden Stellen- eher für Frauen attraktiv.
Und was die Quote angeht- ich würde keine Quote wollen. Entweder Frau schafft es ohne Quote...was ja durchaus möglich ist...oder eben nicht.
Ich halte Frauen auch nicht für die besseren Führungskräfte.
Alleine schon, weil alle spitzen Kommentare zum Thema "Kind und Vollzeitjob', die ich in den letzten 26 Jahren gehört habe von Frauen und nicht von Männern kamen.
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Thema: metoo - Ihr nicht?
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06.02.2018, 21:00
AW: metoo - Ihr nicht?
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06.02.2018, 21:08
AW: metoo - Ihr nicht?
In den meisten Bundesländern erhalten die Grundschullehrer zwischen 2000 und 2600 Euro netto als Einstiegsgehalt.
Gymnasiallehrer erhalten zwischen 2300 bis 2900 Euro netto.
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06.02.2018, 21:10Inaktiver User
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06.02.2018, 21:12
AW: metoo - Ihr nicht?
Wie wäre es damit sachlich zu diskutieren und persönliche Befindlichkeiten außen zu lassen oder per PN oder Igno-Knopf zu „klären“?
Immer nur zu meckern auf das blöde Scheißsystem, das ist schön bequem, du bist nicht Teil der Lösung, du bist selber das Problem und feige außerdem, sei nicht so unsportlich, es geht nicht ohne dich, so funktioniert das nicht, es geht nicht ohne dich
Die Ärzte
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06.02.2018, 21:13
AW: metoo - Ihr nicht?
Danke, Chryseis.
Hier auf dem platten Land gilt übrigens schon länger "Real- und Berufsschullehrer verzweifelt gesucht".
Bei den Handwerksberufen nimmt man mittlerweile gern Quereinsteiger. Und Tochter 1 hatte in der Oberstufe einen Herrn als Mathelehrer ( auch so ein Mangelfach) , der eine freundliche Leihgabe der benachbarten Fachhochschule war...
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06.02.2018, 21:37
AW: metoo - Ihr nicht?
Ich weiß aus Erfahrung, dass Eltern eine zusätzliche Betreuung wie Babysitter oder (Leih)Oma für Notzeiten in der Hinterhand brauchen, wenn beide wieder fast Vollzeit arbeiten gehen. Gerade bei gut dotierten Stellen und oder in Führungsetagen muss der AN flexibel auf Situationen reagieren können. Und das kollidiert durchaus mal mit Schließungszeiten von Kindergarten oder Hort oder Krippe.
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06.02.2018, 22:13Inaktiver User
AW: metoo - Ihr nicht?
Einen Babysitter gibt es sicher mal, aber keine Großeltern, keine Nanny. Der Babysitter ist auch die Ausnahme.
Da muss man halt auch mal abwägen, welcher Termin der wichtigere ist und dann geht halt auch mal der Mann nach Hause.
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06.02.2018, 22:16
AW: metoo - Ihr nicht?
Ist das eigentlich noch der Strang "metoo"?
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06.02.2018, 22:35Inaktiver User
AW: metoo - Ihr nicht?
Ich finde schon, da es sich für mich immer mehr zeigt, dass es viele Frauen gibt, die die Denkweise der Männer unterstützen. Das sollte vielleicht auch mal aufgearbeitet werden.
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06.02.2018, 23:15
AW: metoo - Ihr nicht?
Ist es männliche Denkweise, wenn bestimmte Verhaltensweisen eingefordert werden?
Wenn deine Chefin Vollzeit arbeiten will und für ihr Kind einen Krippenplatz bezahlt, dann kann sie auch verlangen, dass die Erzieherin wie zugesagt um 8 Uhr morgens bis 16 Uhr nachmittags da ist und das Kind betreut. Dafür zahlt deine Chefin ja Geld. Wie wäre es denn, wenn die Erzieherin absagt oder einfach nicht kommt?
Deine Chefin will ihr Kind ja auch nicht von irgendwem betreuen lassen, sondern von einer Fachkraft. Warum soll ein Unternehmen auf eine Fachkraft verzichten um einer Quote willen?


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