-wir wollen das sichwas ändert
-kampf gegen sexismus (wie? auch mit #?)
-mit # vorraussetzungen schaffen das man diese # nicht mehr braucht (was für eine wirkung erhofft man sich vom #?)
-es gibt noch viel zu tun
-mimimi
genau mein punkt. ich kann da nichts mit anfangen. keine message. das einzige an sinnvoller wirkung das ich nachvollziehen kann ist das die ofer sich nicht als opfer fühlen müssen und als schuldig weil es viele gibt
wobei genau da ja wieder das problem greift das vergewaltigungsopfer mit ungewollt angemachten frauen in eine opfergruppe zusammengefasst werden. das spielt vergewaltigung runter und bauscht komplimente von unsympatischen männern bekommen auf.
danke für den text, aber eine inhaltlich konkrete erklärung ist es für mich nicht. vielleicht bin ich dazu als mann zu rational, wobei das zu vermuten wäre sexistisch. ;-)
wissenschaft ist ja auch sexistisch weil nachgewiesener massen frauen stärker die emotionale hirnhälfte bemühen und männer mehr die rationale.
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Thema: metoo - Ihr nicht?
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26.01.2018, 16:31
AW: metoo - Ihr nicht?
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26.01.2018, 17:01Inaktiver User
AW: metoo - Ihr nicht?
Dann noch mal ein weiterer Auszug blau auf weiß:
#metoo heißt nicht: Ich Ärmste. Diesem Hashtag sein eigenes Mimimi entgegenstellen zu wollen, zielt am Wesen vorbei. Das ist kein Wettbewerb, wer das größere, echtere, bessere Opfer ist. Denn so absurd es ist, das in Erinnerung rufen zu müssen: Es ist nicht geil, ein Opfer zu sein.
Wenn sich jetzt Frauen trauen, sich und das, was sie erleb(t)en, sichtbar zu machen, dann geht es nicht um den Victim Of The Year Award. Es geht um Solidarität.
Zu lange hat man Frauen, die Missbrauch erlitten haben, in die Ecke gestellt. Ach, so eine bist du also. Das erklärt einiges. Jetzt verstehe ich endlich, warum du so komisch drauf bist. Na, das wird schon nicht von ungefähr gekommen sein. Manche ziehen so etwas ja regelrecht an. Schau dich doch mal an, ist doch klar, warum dir das passiert ist. Hättest du mal. Wärst du mal nicht. Du hättest es in der Hand gehabt. Letzten Endes war es deine eigene Entscheidung. Deine eigene Schuld. Jetzt auf andere mit dem Finger zeigen, das ist zu billig. Weil gib es doch zu: In Wahrheit und eigentlich und im Grunde genommen hast du es doch auch gewollt.
Der Kernsatz ist von mir gefettet.
Vielleicht, aber auch nur vielleicht, können manche Männer mit Solidarität unter Frauen nicht viel anfangen. Dann ist das eben so.
Was ich viel bedenklicher finde, dass der letzte Absatz des Auszugs offenbar auch und gerade der Ansicht von Frauen entspricht. Wenn ich allein lese, was in diesem Strang schon unsägliches geschrieben wurde.
Quelle
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26.01.2018, 17:19
AW: metoo - Ihr nicht?
ok ich gebs auf. ich bin jahrgang 76 und ich habe nie in meinem leben jemand getroffen (zum glück) der so etwas über missbrauchopfer gesagt hat. vielleicht verkehre ich einfach in den falschen kreisen um metoo zu verstehen.
ok solidarität also. meine solidarität habt ihr, aber auch schon vor 30 jahren
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26.01.2018, 17:20Inaktiver User
AW: metoo - Ihr nicht?
An der unter den Frauen selbst mangelt es auch mitunter.
Lies auch mal im Straftatenstrang.Was ich viel bedenklicher finde, dass der letzte Absatz des Auszugs offenbar auch und gerade der Ansicht von Frauen entspricht. Wenn ich allein lese, was in diesem Strang schon unsägliches geschrieben wurde.
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26.01.2018, 17:22
AW: metoo - Ihr nicht?
Es handelt sich demnach um einen Missbrauch im Fortsetzungszusammenhang, um Serientaten. Die Gleichgültigkeit von Produktionsfirmen, Rundfunk- und Fernsehanstalten den Opfern gegenüber kann man Beihilfe zum sexuellen Missbrauch nennen. Die Auftraggeber haben den Mann weitermachen lassen, haben ihm Aufträge erteilt. Sie haben seine Übergriffigkeiten, sein demütigendes Treiben und seine aggressive Geilheit als Ausdruck des Wedelschen Ingeniums toleriert.
Es war eine gesellschaftliche Übereinkunft, dass man den Mann gewähren liess, weil er Macht und Einfluss hatte. es gab viele Mitwisser: die Mitarbeiter am Set, alle Hilfskräfte, die anderen Schauspieler und die Produzenten/Auftrageber.
Alle haben geschwiegen.
Es genügt nicht, dass Geschehen von gestern an das Licht zu holen und darüber zu reden, man muss das heutige Geschehen verhindern oder unmöglich machen.
So ist es.
Ich meine, eher gesellschaftlich, moralisch, ethisch, muss einiges in die Wege geleitet werden.
Wir benötigen eine gesellschaftliche Übereinkunft, dass Machtpositionen nicht ausgenutzt und nicht missbraucht werden dürfen und wir brauchen eine Übereinkunft, dass alle MitwisserInnen ihren Mund aufmachen und dagegen einschreiten oder Hilfe holen.
Nur weil Mitwisser schweigen, auch die Opfer! können Männer weiter ihre Macht missbrauchen.
Nein.
Nein.Eine Frau, die flirtet, ist an Sex interessiert..
Nein.Wenn sie keinen Sex möchte, muss sie nein sagen - sie geht nicht mit in die Wohnung, sie flirtet nicht, sie lässt sich nicht anfassen, küssen, sie sagt nein. Das ist deutlich genug.
Was unterstellst Du da den Frauen, die Gewalt erfahren haben?Es darf nicht sein, dass zuerst die Bereitschaft zu Sex gezeigt wird, der Geschlechtsverkehr erfolgt und danach die Frau eine Vergewaltigung anzeigt. Damit wird etwas im Nachhinein unter Strafe gestellt.
Nein.
Du meinst, die Mitwisser die die Gewalt akzeptiert haben auch zu ihrem eigenem Vorteil, können jetzt den Stab brechen, weil ihnen keine Verfolgung droht?
Auch eine Zärtlichkeit, auch eine Erregung kann an einem Punkt abgebrochen werden, wenn es einer nicht (mehr) gefällt.
Unbedingt.
Verwandelt sich jeder Mann in seiner Wohnung zu einem gefährlichen wütenden Menschen, der einer Frau Gewalt auf jeden Fall antut?Nur muss sich eine Frau nicht bewusst und freiwillig in eine gefährliche Situation bringen, indem sie dem unbekannten Mann in seine Wohnung folgt.
Ich denke, sie hatten vor allem Sorge dass die Gewalttat an ihnen als Makel hängen bleibt.
Verwandelt sich jeder Mann in seiner Wohnung zu einem gefährlichen wütenden Menschen, der einer Frau Gewalt auf jeden Fall antut?(Klar ist es gefährlich, einem Mann, den frau gerade erst kennenlernt, in seine Wohnung zu folgen, das weiß jede junge Frau.
Ein bekannter Regisseur mit viel Macht und Einfluss, der gute Filme drehte. Den wollte man nicht verlieren als Produzent...
Ich verstehe nicht ganz. Du meinst, was muss Frau auch Schauspielerin werden, kann sie nicht was Anständiges machen?
Dass die geschilderten Erlebnisse nicht mehr möglich sind aufgrund neuer gesellschaftlicher Übereinkünfte.Geändert von Lukulla (26.01.2018 um 18:49 Uhr)
Körperlich Distanz
Sozial zusammen
You'd have to be here
I'm seeing a garden, a place I keep longing to show to you
It's northerly facing and close to an open fjord
The wind that was moving the rhubarb moved through my childhood, too
Calling so slowly from summer's before
Kari Bremnes
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26.01.2018, 17:23Inaktiver User
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26.01.2018, 17:32Inaktiver User
AW: metoo - Ihr nicht?
Nein. Sie tun einfach so, als hätten sie nie etwas damit zu tun gehabt, obwohl das System ohne ihre aktive Mitwirkung nicht hätte existieren können. Es sind Mittäter, die nie zur Verantwortung gezogen werden. Sie werden den öffentlichen Hass auf Wedel fokussieren und weiterhin friedlich leben. Oder weiß jemand, wie der damalige Intendant des SR hieß? Ist er mittlerweile angezeigt worden?
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26.01.2018, 18:35Inaktiver User
AW: metoo - Ihr nicht?
@homo_faber: markierst du den Text im Zitat von #3663 bitte blau?
Das ist Original-Text aus dem Artikel, den ich verlinkt habe.
Nur der Ordnung halber. Danke.
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26.01.2018, 19:18Inaktiver User
AW: metoo - Ihr nicht?
Hab ich noch nie so mitbekommen.
Das ist nicht immer so - aber es ist auch nicht immer nicht so.Hättest du mal. Wärst du mal nicht. Du hättest es in der Hand gehabt. Letzten Endes war es deine eigene Entscheidung. Deine eigene Schuld. Jetzt auf andere mit dem Finger zeigen, das ist zu billig. Weil gib es doch zu: In Wahrheit und eigentlich und im Grunde genommen hast du es doch auch gewollt.
Die zentrale Frage bleibt bei vielem was unter me too subsummiert wird tatsächlich, wieso hast du das mitgemacht, da es in vielen Fällen eben Handlungsalternativen gegeben hätte.
Dass ich als Frau wie das Kaninchen vor der Schlange handlungsunfähig bin, in Fällen ohne Gewaltandrohung, nur mit sagen wir mal eventuell unangenehmen Konsequenzen wie eben eine Rolle nicht bekommen (was man in dem Moment übrigens auch noch gar nicht wissen kann) - das kann ich einfach nicht nachvollziehen.
Ja, wärst du mal nicht zu einem Regisseur ins Hotelzimmer gegangen, der dir schon offensichtlich nackt unterm Bademantel die Tür aufgemacht hat. Oder wärst du gegangen als es offensichtlich war was er von dir wollte. Es gab Frauen, die auf dem Absatz kehrt gemacht haben, und dennoch weiter als Schauspielerin beschäftigt wurden. Wer das dauerhaft ausblendet macht sich nicht glaubwürdiger.
Wer sich nicht wehrt lebt verkehrt, das wäre meine Botschaft. Also viel eher: mit mir nicht, als mit mir auch.Geändert von Inaktiver User (26.01.2018 um 19:23 Uhr)
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26.01.2018, 19:18
AW: metoo - Ihr nicht?
Solidarität wünsche ich mir auch, indem solche Sendungen wie der Bachelor oder Topmodel nicht mehr gezeigt werden. Das ist für mich Nötigung und Ausbeutung von Menschen.
Solange die Menschen keine Gedanken lesen können, müssen sie sagen, was sie nicht wollen, und sich nicht vorsätzlich, wissentlich und freiwillig in Gefahr begeben.


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