Stimmt, es werden nie alle lieb und nett. Dafür gibts eben Selbstverteidigung, helfende Zivilcouragierte, Werte-Gesinnte , bewusstseinsbildende Diskussionen, Gesetzgeber, ...
Sich wehren zu lernen heißt auch, sich seiner Möglichkeiten bewusst zu sein.
Sorry - ich hätte selber schreiben sollen, dass niemand sagte, dass Frauen sich GENERELL nicht wehren können.
Manche könnens nicht - egal ob Mädchen oder erwachsene Frau. Da kannst du nicht von dir ausgehen. Da brauchts gesellschaftlichen Schutz - egal ob über Zivilcourage oder Gesetze.
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Thema: metoo - Ihr nicht?
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27.10.2017, 12:32Inaktiver User
AW: metoo - Ihr nicht?
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27.10.2017, 12:37Inaktiver User
AW: metoo - Ihr nicht?
Das ist nicht mein Frauenbild, dass eine normale erwachsene Frau sich nicht behaupten können soll in der Welt. Das ist für mich ein Nicht-Wollen und Bequemlichkeit. Menschen mit psychischen oder physischen Einschränkungen natürlich ausgenommen, aber das hat dann Krankheitswert.
Ich seh da kein Entweder-Oder, das ist der Unterschied.Da brauchts gesellschaftlichen Schutz - egal ob über Zivilcourage oder Gesetze.
Diesen Schutz braucht es immer, eine Gesellschaft braucht Normen und Sanktionen gegen Regelverstöße, das ist doch klar. Und dieser Schutz sollte ja nicht nur für Wehrlose gelten, sondern für alle.
Dennoch finde ich eben, jeder hat auch eine Eigenverantwortung, auch Frauen. Dass man den Anspruch an sich nicht haben kann find ich schon verwunderlich.
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27.10.2017, 12:38
AW: metoo - Ihr nicht?
Es wäre hilfreich, wenn du deine Behauptungen auch mit konkreten Zitaten belegen könntest, und nicht solche subjektive Beschreibungen postest, die du nirgends festmachst.
Das hier ist für mich ein Kernthema:
that was the river - this is the sea
Moderation in den Foren "Kindergesundheit", "Persönlichkeit" und im "Corona"-Forum
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27.10.2017, 12:41Inaktiver User
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27.10.2017, 12:43Inaktiver User
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27.10.2017, 12:52
AW: metoo - Ihr nicht?
Ich weiß nicht, wo du „ZIG“ allgemeine Klagen über Männer liest, in diesem Strang ja wohl nicht.
In den 50er Jahren sehe ich hier vor allem die stecken geblieben, die mit dem, was Männer ihnen an Gleichberechtigung zugestehen, vollauf zufrieden sind, und die sich an Sexismus in Alltag anscheinend klaglos gewöhnt haben.
Wenn ich so einen Unfug lese, kriege ich, um mal Frau Jahnke zu zitieren, „ganz schlimm Feminismus“.
Klar, es ist alles im Lot. Da braucht es ja keine Solidarität mit den 62 Millionen Frauen in Europa, die seit ihrem 15. Lebensjahr körperliche und/oder sexuelle Gewalt erfahren haben, oder mit den 55 Prozent der Frauen, die sexuelle Belästigung erlebt haben. Könnte ja mit "Männerbashing" verwechselt werden. Davor müssen wir Frauen die wehrlosen Jungs doch schützen.
Ach ja, wenn deine Rechnung aufgehen soll, müssen die zehn Prozent „aller westlichen Männer“, die nicht „völlig ok“ sind, ja schwer aktiv sein.
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27.10.2017, 12:53
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27.10.2017, 13:00
AW: metoo - Ihr nicht?
Sagt wer?
Für mich ist Flirten von Männern sehr weit von sexueller Belästigung entfernt.
Aber wenn "grab them by the pussy" tatsächlich von einigen Männern als Flirten verstanden wird, dann ist es an der Zeit, mit diese Art von Kontaktaufnahme aufzuhören. Das ist kein Flirten. Das ist Devianz.that was the river - this is the sea
Moderation in den Foren "Kindergesundheit", "Persönlichkeit" und im "Corona"-Forum
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27.10.2017, 13:02Inaktiver User
AW: metoo - Ihr nicht?
@Mary
Das was Du als Hauptthema nennst (das zitierte) empfinde ich gar nicht so.
Ich bin mit der absoluten Ueberzeugung aufgewachsen, dass ich genau den gleichen Wert habe wie mein Bruder. Und habe das nie anders empfunden und meine Umgebung hat mir nie das Gefuehl vermittelt das es so sei.
In der Schule wurde ich an meinen Leistungen gemessen, Ich habe nie Abwertung erfahren, weil ich eine Frau bin.
Ich hatte tatsaechlich einen einzigen Lehrer der glaubte Frauen koennen sein Fach (Geschichte) nicht lernen. Das war ein komplexbeladener kleiner Mann, der (kein Scherz) spaeter in die Psychiatrie kam.
Ich hatte aber eine andere Lehrerin (Deutsch) wo die Jungs sich beschwerten, sie bekaemen fuer gleiche Leistungen schlechtere Noten.
Im Uebrigen gab es diese Einstellung - Frauen sind gleich viel Wert wie Maenner - schon in der Generation meiner Grossmuetter. Und das war ein einfaches Milieu, keine Akademiker, sondern, Bauern, Handwerker, Kaufleute. Da war es noch so dass die Rollen unterschiedlicher waren aber sie waren gleich viel wert.
Fuer mich ist die Gleichwertigkeit eine Selbstverstaendlichkeit, der Kern christlichen Glaubens so wie er mir vermittelt wurde, dass Gott den Menschen, Mann und Frau, nach seinem Ebenbild geschaffen hat, dass ich meinen Naechsten (Mann und Frau) lieben soll wie mich (Frau) selbst.
Es mag Menschen geben, die das anders sehen, sehr bedauerlich. Aber nicht jede sexuelle Uebergriff geht glaube ich mit dem Gedanken einher, der oder die andere seie weniger Wert. Dafuer sind die Motivationen von Sexualstraftaetern glaube ich auch zu unterschiedlich.Geändert von Inaktiver User (27.10.2017 um 13:07 Uhr)
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27.10.2017, 13:04Inaktiver User
AW: metoo - Ihr nicht?
Wenn ich sage - manche könnens nicht - sage ich mit keinem Wort aus, ich hätte erst gar nicht den Anspruch, dass eine Frau lernt, sich selber zu behaupten.
Es sagt nur aus: MANCHE KÖNNENS NICHT.
Wenn sich jede Frau erfolgreich wehren könnte, gäbe es keine Übergriffe.
Warum sich eine Frau nicht wehren kann: Das kann situationsbedingt sein, kann im Gegenüber begründet sein, in dem, was die Frau gelernt hat ...
Da gibt es viele mögliche Ursachen, zb auch Abhängigkeit.




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