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Thema: metoo - Ihr nicht?
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25.01.2018, 15:10Inaktiver User
AW: metoo - Ihr nicht?
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25.01.2018, 15:11Inaktiver User
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25.01.2018, 15:19Inaktiver User
AW: metoo - Ihr nicht?
Ich denke, Zeta versteht schon, dass ich sie mit meinem Beitrag nicht persönlich angehen wollte. Falls nicht, wird sie sich sicher selbst noch mal melden.
Meiner Ansicht nach solltes es das Anliegen aller Frauen und Männer, das junge Frauen sich weitgehend unbehelligt durch die Welt bewegen können. Frauen sollten idealerweise alle selbstbewusst und selbstbestimmt sein. Wenn die einzige Konsequenz von sexuellem Missbrauch und Gewalt aber darin bestehen soll, dass frau sich auf Schritt und Tritt gegen Übergriffe wappnet, weil "Männer nun mal so sind wie sie sind", dann läuft was falsch.Es sollte daher das Anliegen aller Frauen sein, dass junge Frauen nicht so naiv sind! Das fängt in der Familie an, geht über die Schule und hört bei Beginn des Arbeitslebens noch lange nicht auf.
Frauen sollten sich wehren (wenn sie können, und manche können es eben nicht) - übergriffige Männer sollten zur Rechenschaft gezogen werden.
Was mich sticht, ist die immer wiederkehrende Einseitigkeit dieser Diskussion, in der immer wieder mit dem Finger auf die weiblichen Opfer gezeigt wird. In dem Zusammenhang frage ich mich auch seit wann der Begriff "Opfer" zum Schimpfwort mutiert ist.
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25.01.2018, 15:24
AW: metoo - Ihr nicht?
Wieso EInseitigkeit? Es wird doch hier hin-und herdiskutiert.
DIe andere Fraktion sagt doch nur, dass nicht jeder Fall gleich ist, man daraus kein Prinzip ableiten kann, dass wir genug Gesetze haben und dass es Opfer gibt, aber nicht jede Frau tatsächlich ein Opfer ist, auch wenn sie sich dafür ausgibt.
Ich finde diese Meinung sehr ausgewogen.
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25.01.2018, 15:25Inaktiver User
AW: metoo - Ihr nicht?
Natürlich sollen Frauen ihre Grenzen auch selbst abstecken und verteidigen, wir sind ja schließlich keine dummen Hühner.Eine Gesellschaft gegen Belästigung und Bedrohung auf der eigenen Seite zu wissen, kann aber helfen.eine Gesellschaft, die Menschen auffängt, die aufgrund ihres Geschlechtes, ihrer sexuellen Neigung etc. angegriffen, unter Druck gesetzt oder was auch immer werden. Und solange dies nicht (also wohl nie) ausgerottet ist, sind mir Aktionen wie #MeToo willkommen. Selbstverständlich im Rahmen der Gesetzmäßigkeit.Vielen vielen Dank!Wer weiß, vielleicht führen diese Aktionen dazu, dass Männer merken, dass es so einfach nicht mehr ist und dies Aktionen dieser Art zukünftig überflüssig macht? Man darf ja mal träumen. Ich vergleiche die Geschehnisse mit einem Schnellkochtopf, bei dem irgendwann der Deckel hochgegangen ist.
Wer Interesse an der Langfassung hat: S. 348 #3477
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25.01.2018, 15:27
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25.01.2018, 15:28Inaktiver User
AW: metoo - Ihr nicht?
Ich finde es schwierig, dass sich die Diskussion immer im Lamentieren erschöpft, aber kaum wer konkret benennt was geändert werden soll, außer irgendwelchen Märchenvorstellungen.
Wenn es verboten würde, dass Frauen buchstäblich ihre Haut zu Markte tragen und allein mit ihrer sexuellen Attraktivität ihr Geld verdienen - dann würde das eben auch viele Frauen treffen, die das genau so wollen.
Das sind eben nicht alles Opfer, das ist doch wirklich ein bisschen pauschal, sondern eben auch Menschen die sich sehr bewußt dafür entschieden haben.
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25.01.2018, 15:30
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25.01.2018, 15:31Inaktiver User
AW: metoo - Ihr nicht?
Da bin ich dabei, aber eben nicht wie in dem Hostessenfall, wenn Frau genau dafür Geld bekommt, dass sie das mitmacht, und Geld dafür bekommen will.
Noch ist es eben erlaubt, sich das zu erkaufen einerseits und damit sein Geld zu verdienen andererseits.
Wieso sollte sich der Kunde da Gedanken darüber machen?
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25.01.2018, 15:36Inaktiver User



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