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  1. Registriert seit
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    AW: metoo - Ihr nicht?

    Zitat Zitat von Bae Beitrag anzeigen
    Woraus dann aber auch folgt, dass jeder Mensch in der Pflicht ist, seine Grenzen zu kommunizieren. Besonders jene Leute, die speziell empfindlich sind und deren Grenzen sehr leicht überschritten werden können durch Handlungen, die die meisten andern nicht stören würden, müssen das tun.

    gruss, barbara
    Eben. Wenn ich es nicht ertragen kann auch nur am Arm berührt zu werden, muss ich das klar sagen.

    Wenn also, um bei meinem Beispiel zu bleiben, nicht möchte, dass der andere meinen Arm berührt oder seine Hand auf meine Schulter legt, dann sag ich das oder schüttel die Hand ab oder beides.


  2. Registriert seit
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    AW: metoo - Ihr nicht?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Das darfst du auch. Wo kämen wir denn dahin, wenn wir gleichgeschaltete Gefühle hätten! Aber einer Diskussionskultur ist es dienlich, wenn die jeweiligen Emotionen durch valide Argumente unterstützt werden. Das vermisse ich bei dir.
    ach, blasentang, du hast doch selbst geschrieben, dass du meine mich bzw. meine Beiträge ignorierst und nicht darauf eingehst. und ich habe, wenn du zurückblätterst, durchaus ausführlicher argumentiert. du scheinst aber lieber mit menschen zu kommunizieren, die deiner Meinung sind, sonst wärest du auch mal auf etwas eingegangen, was jenseits deines frauenbildes liegt, gerade darum geht es ja bei Diskussionen.

    hier im strang liest sich genau das gruppendynamische verhalten ab, was im echten leben dem Einzelwesen schaden kann.


  3. Registriert seit
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    AW: metoo - Ihr nicht?

    Man sollte doch meinen, dass man den Partner verlässt, wenn man von Diesem geschlagen und misshandelt wird.
    Wenn man ihn nicht verlässt, hat dann diese Misshandlung auch nicht statt gefunden? Diese Täter-Opfer-Beziehungen können durchaus sehr kompliziert sein.
    Sebastian (Ariel - The Little Mermaid): Listen to me - the human world, it‘s a mess!


  4. Registriert seit
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    AW: metoo - Ihr nicht?

    Zitat Zitat von Bae Beitrag anzeigen
    ja, ich glaube, viele von denen haben es tatsächlich nicht mit einem klaren, eindeutigen "nein" probiert.

    Meine Erfahrung sagt mir auch, inklusive Berichte von Freundinnen: ein klares deutiches "Nein" löst in der Tat ungefähr 99.9% aller Belästungsversuche, und ja, auf einfache Weise. Ich halte es für absolut zumutbar, dass erwachsene Frauen sich klar und deutlich äussern, wenn sie nicht berührt werden wollen oder sich eine Belästigung verbitten.

    gruss, barbara
    es geht hier/ bzw. bei den Debatten nicht nur um versuche, sondern um tatsächliche ereignisse. zudem geht es um die Trennung von Täter und Opfer Verantwortung, aber darauf habe ich oft verwiesen und es wurde hier nicht darauf eingegangen. evtl. wird dieser Aspekt nicht verstanden. der Täter bleibt täter, es geht in den meisten fällen nicht ums "an den arm tätscheln".


  5. Registriert seit
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    AW: metoo - Ihr nicht?

    Zitat Zitat von Cara123 Beitrag anzeigen
    Das ist mehr als fragwürdig, hilfkonstuktion.

    Wer vergewaltigt wird, geht nicht wieder freiwillig mit und hofft auf einen Job. Da ist man doch froh, wenn man diesen Menschen niemals mehr in seinem Leben sehen muss.

    Ich kann nur hoffen, dass dem Mann Recht widerfährt. Was gibt die Frau denn da für Signale`? Wie soll er das denn anders auffassen als dass sie Sex mit ihm will.
    der mann darf natürlich keinen geschlechtsverkehr vollziehen, auch wenn sie sich nicht klar wehrt. klar, hat hier die Frau eindeutig probleme, aber diese wurden von diesem Herrn ausgenutzt.

  6. Inaktiver User

    AW: metoo - Ihr nicht?

    Zitat Zitat von madeleine80 Beitrag anzeigen
    hier im strang liest sich genau das gruppendynamische verhalten ab, was im echten leben dem Einzelwesen schaden kann.
    In der Tat. Deshalb sollte sich jeder dann genau überlegen, wem er sich anvertraut.


  7. Registriert seit
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    AW: metoo - Ihr nicht?

    Zitat Zitat von nur_so Beitrag anzeigen
    Man sollte doch meinen, dass man den Partner verlässt, wenn man von Diesem geschlagen und misshandelt wird.
    Wenn man ihn nicht verlässt, hat dann diese Misshandlung auch nicht statt gefunden? Diese Täter-Opfer-Beziehungen können durchaus sehr kompliziert sein.
    so einfach ist es eben nicht. es muß immer der Anteil beider beteiligten betrachtet werden. auch seelische schwächen berücksichtig. abhängigkeiten etc. . deshalb reicht es ja eben nicht, einfach zu sagen, jeder erwachsene gesunde mensch muß sich wehren können. es ist alles fliessend.


  8. Registriert seit
    05.11.2017
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    AW: metoo - Ihr nicht?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    In der Tat. Deshalb sollte sich jeder dann genau überlegen, wem er sich anvertraut.

    und deshalb ist diese Metoo-debatte wichtig. ich finde sie erst durch das forum hier wirklich notwendig. lol


  9. Registriert seit
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    AW: metoo - Ihr nicht?

    Catherine Zeta Jones hat persönlich keine schlechten Erfahrungen mit Weinstein gemacht, als sie „Chicago“ drehte. Helen Mirren hat in Hollywood auch keine negativen Erfahrungen in dieser Hinsicht, was aber ihrer Meinung daran liegt, dass sie in ihren 30ern nach Hollywood kam. Die Erfahrungen hatte sie dafür um so mehr in ihren 20ern.
    Jones war bei „Chicago“ ebenfalls Mitte 30 und eine gestandene Schauspielerin und Frau.
    Weinstein hätte sich da erst gar nichts getraut. Das heißt aber nicht, dass er seine Machtposition bei angehenden, jüngeren, unerfahrenen Frauen ausnutzte.
    Sebastian (Ariel - The Little Mermaid): Listen to me - the human world, it‘s a mess!


  10. Registriert seit
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    AW: metoo - Ihr nicht?

    Zitat Zitat von madeleine80 Beitrag anzeigen
    und deshalb ist diese Metoo-debatte wichtig. ich finde sie erst durch das forum hier wirklich notwendig. lol
    Ich finde sie völlig unwichtig, weil es bereits seit Jahrzehnten immer mal wieder aufkommt und dann wieder in der Versenkung verschwindet.

    Zitat Zitat von nur_so Beitrag anzeigen
    Man sollte doch meinen, dass man den Partner verlässt, wenn man von Diesem geschlagen und misshandelt wird.
    Wenn man ihn nicht verlässt, hat dann diese Misshandlung auch nicht statt gefunden? Diese Täter-Opfer-Beziehungen können durchaus sehr kompliziert sein.
    Und oft verwischen sich die Grenzen zwischen Tätern und Opfern. Wer jahrelang ein Spielchen mitspielt und dem dann auf einmal einfällt, dass er keinen Bock mehr hat und dann den anderen anzeigt, ist kein Opfer.

    Zitat Zitat von madeleine80 Beitrag anzeigen
    der mann darf natürlich keinen geschlechtsverkehr vollziehen, auch wenn sie sich nicht klar wehrt. klar, hat hier die Frau eindeutig probleme, aber diese wurden von diesem Herrn ausgenutzt.
    Wenn ich mit jemandem Sex habe und der macht mit und kommt hinterher wieder, um mit mir Sex zu haben, dann nehme ich an, dass er mit allem davor und danach einverstanden ist.

    Ein erwachsener Mensch muss sich auch an die eigene Nase fassen und überlegen, welche Signale er in die Welt aussendet. Gehe ich nach einer angeblichen Vergewaltigung wieder zum Sex mit ihm hin, ist das erste nicht als Vergewaltigung zu werten.
    Und wer das tut...da liegt eine Krankheit vor und dagegen muss die Frau was tun.

    Niemand kann in eine solche Frau hineingucken.

    Da war doch auch noch so ein Fall um Udo Jürgens. Es stellte sich doch auch heraus, dass die Frau, Journalistin mit mehreren Prominenten ein oder zwei Mal Sex hatte und die dann der Vergewaltigung bezichtigt hatte.

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