Fass Dir mal an Deine eigene Nase, Deinen Art zu diskutieren ist kommt auch bei mir als unterirdisch an.
Blasentang hat sehr sinnvolle Ansichten jenseits der Empörung, die bei der Vermeidung von sexuellen Angiffen deutlich besser helfen als Deine, "Die dürfen das doch nicht"-Feststellung.
Wir leben nicht in einer gerechten Welt und eine Empfehlung zum Selbstschutz, bzw. Schutz der Kinder, bedeutet nicht, dass die Täter dadurch entlastet sind.
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Thema: metoo - Ihr nicht?
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21.01.2018, 14:59Inaktiver User
AW: metoo - Ihr nicht?
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21.01.2018, 15:11
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21.01.2018, 15:12Inaktiver User
AW: metoo - Ihr nicht?
Für mich ist ein Riesenunterschied, ob es sich um hilflose Kinder oder erwachsene Menschen handelt.
Frauen sind für mich keine hilflosen und unmündigen Geschöpfe, die alles erdulden mussten und müssen, wenn ihnen keiner zu Hilfe kommt, auch vor 30 Jahren konnten Frauen sich wehren. Und viele Frauen haben dies auch getan.
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21.01.2018, 15:14
AW: metoo - Ihr nicht?
wer aber denkt, dass man sexuellen Belästigungen so einfach entgehen kann, wie es blasentang hier empfiehlt, ist einfach naiv. denn übergriffig schließt ein, dass ein simples nein bzw. sicheres auftreten nicht helfen. zumindest nicht bei den fällen, um die es hier geht. oder glaubt ihr, die Frauen/männer hätten es nicht mit einem "Nein" probiert?
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21.01.2018, 15:15
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21.01.2018, 15:17Inaktiver User
AW: metoo - Ihr nicht?
Da hast Du natürlich recht. Und wenn man z.B. bedenkt, daß die Frauen es wie einen Handel mitgemacht haben könnten (Sex gegen gutbezahlte Filmrolle z.B.), dann ist es sowieso ein völlig anderer Schnack. Trotzdem wird es auch sie belastet haben, sie werden sich keineswegs wohl damit gefühlt haben. Daher dann vielleicht auch die Hysterie, weil sie das Gefühl hatten, sich verkaufen zu müssen (sonst keine gute Rolle), und das bricht jetzt alles auf. So könnte es doch sein, oder?
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21.01.2018, 15:20Inaktiver User
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21.01.2018, 15:22
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21.01.2018, 15:23
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21.01.2018, 15:26
AW: metoo - Ihr nicht?
Das ist der Kern.
Es gibt viele Momente, vor denen die Frau sich selbst hätte bewahren können.
Ein Beispiel von mir selbst:
Ich habe mich mal sehr nett in der Disko unterhalten und habe mich von den beiden Jungs nach Hause fahren lassen...
In dem Moment, wo ich eingestiegen bin, fiel mir ein was meine Eltern mir immer gepredigt haben "Kind, ruf an, wir holen dich jederzeit ab." Aber die Jungs wirkten wirklich supernett und normal und waren es auch glücklicherweise wirklich. Ist also alles gut gegangen.
Diese Dummheit habe ich aber niemals nie wieder wiederholt. Natürlich hätte ich dann an meinem Schicksal schuld gehabt, wenn mir da was passiert wäre. Ich hätte mich ja schützen können, weil ich mich nicht in so eine Gefahr gebracht hätte.
D.h.: Dennoch wären dann die jungen Männer die Täter und schuldig für ihre Tat. Aber mich trifft der Vorwurf, mir gegenüber nicht verantwortlich gehandelt zu haben.
Schweine gibt es genug da draußen, aber auch ein potentielles Opfer muss sich stärken und lernen mit der Gefahr klug umzugehen. Denn die Gefahr besteht immer im Leben von uns Menschen und wir müssen lernen mit ihr umzugehen. Da hilft kein hysterisches Metoo- Gekreische.



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