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Thema: metoo - Ihr nicht?
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01.12.2017, 15:03
AW: metoo - Ihr nicht?
Wissen beginnt mit der Erkenntnis der Unzuverlässigkeit der Wahrnehmungen, mit der Zerstörung von Täuschungen, mit der "Ent-täuschung"
Erich Fromm
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01.12.2017, 15:04Inaktiver User
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01.12.2017, 15:09Inaktiver User
AW: metoo - Ihr nicht?
Das muss ich dir bestimmt nicht erklären. Dass es ein Allheilmittel gibt hat niemand behauptet. Gegen einen körperlich überlegenen Mann, womöglich noch bewaffnet, hat man als Frau kaum eine Chance. Ein Mann der vorhat eine Frau zu vergewaltigen ist auch anders drauf als einer der "nur" grapscht oder dumme Sprüche klopft. Gegen letztere hat man gute Chancen dagegen anzugehen aber nicht bei richtig kranken Hirnen.
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01.12.2017, 15:11Inaktiver User
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01.12.2017, 15:18
AW: metoo - Ihr nicht?
Das eine schließt das andere doch nicht aus.
Frauen sollten unbedingt lernen selbstbewusst aufzutreten. Denn es besteht schlicht und ergreifend keinen Grund es nicht zu tun. Leider steckt das in vielen Frauen noch drin.
Tatsache ist, dass einige es einfach (noch) nicht können. Vor allem die ganz jungen Frauen.
Aber gleichzeitig sollte man doch auch darauf hinwirken, dass Übergriffe sich reduzieren. Gerade im Job Kontext sehe ich da großes Potential.
Ich glaube schon, dass die Debatte auch einige Männer erreicht hat und dafür sensibilisiert hat. Und wenn es langfristig dazu führt, dass sexistische Bemerkungen unter Kollegen nicht mehr dazu taugen vor den anderen als toller Hecht dazustehen und sich gleichzeitig mehr Frauen trauen direkt dem Mann Grenzen aufzuzeigen hat sich die Debatte doch gelohnt.
Ganz verschwinden wird das Problem vermutlich nicht so schnell. Aber mit jeder Debatte verändert sich was.
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01.12.2017, 15:19Inaktiver User
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01.12.2017, 15:21Inaktiver User
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01.12.2017, 15:26Inaktiver User
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01.12.2017, 17:32
AW: metoo - Ihr nicht?
Das kannst du alles beisammen in einem Thread lassen, weil die Ausgangsbasis Sexismus am Arbeitsplatz ist - das MeToo-Thema.
Das Thema Übergriffe und Belästigung überall außer am Arbeitsplatz wurde im Köln-Strang ausführlichst behandelt und findet sich bei Gelegenheit immer wieder im Straftaten-Strang.
Was in diesem Strang fehlt sind Erfahrungsbeispiele von Frauen zu MeToo (bei der Arbeit!), Beispiele, wie Betriebsleitungen sich dazu verhalten, wer welche Anlaufstellen hat oder ob es gar keine gibt, das Thema gar nicht oder inzwischen doch erwähnt/bearbeitet wird etc..*
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Arnulf Rating
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01.12.2017, 17:37
AW: metoo - Ihr nicht?
Hier lesen und schreiben mehrere Männer mit.
Und selbstverständlich spreche ich mit meinen Töchtern darüber.
Aber nach wie vor verstehe ich nicht, wieso hier mehrere Gegenmaßnahmen so diskutiert werden, als schlössen sie einander aus oder könnten für sich allein das Problem lösen.
Es ist doch gut und sinnvoll, wenn Frauen sich selbst stärken und wappnen, um Übergriffen zu begegnen, z.B. mit Selbstverteidigungstraining.
Das ändert aber nichts an der Tatsache, dass Männer, die mit dem entsprechenden Mindeset herumlaufen oder wider besseren Wissens Täter werden, durch gesellschaftlichen Druck, Einmischung Dritter (von Frauen und Männern) sowie konsequenter Anzeige und Strafverfolgung zum Umdenken und Verhaltensänderung gezwungen werden müssen.
Und das natürlich in der Erziehung von Jungs und Mädchen darauf geachtet werden muss, dass sie einander als gleichwertig und in ihrer Menschenwürde, Psyche und Physis unantastbar indiviuduell sind.
Es ist mir schleierhaft, wozu ihr das immer wieder als einander ausschliessend diskutiert.
Dass es einen Bodensatz von Männern geben wird, die man so nicht erreicht, die sich sexistisch oder gar sexuell gewalttätig verhalten, obwohl sie es besser wissen, ist wohl leider richtig.
Ich schrieb ja weiter vorn, dass Männer wie Weinstein sicherlich wissen, dass ihr Verhalten grundfalsch und illegal ist. Sonst würden sie ja nicht so massive Einschüchterungs- und Vertuschungsmaßnahmen ergreifen.
Sie verstehen es aber als Beweis ihrer persönlichen Macht und Bedeutung, damit dennoch durchzukommen, sich "freikaufen" zu können.
Da hilft dann nur Anzeige, Verurteilung, Haft, gesellschaftliche Ächtung.
Das ändert aber nichts an Obigem:
Viele Maßnahmen sind nötig und nützlich, um Alltagssexismus und sexuell motivierte Gewalt einzudämmen.Geändert von Kistenkumpel (01.12.2017 um 18:03 Uhr)




" beendet wurde. Ende der Diskussion. Ich kenne keinen einzigen Mann, der sich durch solche Kampagnen angesprochen fühlt.
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