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  1. Inaktiver User

    AW: metoo - Ihr nicht?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen

    Den aktuell Betroffenen ist doch mit diesem Verweis auf eine irgendwann mal erreichbare ideale Welt nicht geholfen?
    Das nicht. Aber es wäre sinnvoll, eine langfristige Lösung anzugehen. Kann man doch parallel machen.

    Hausliche Gewalt: Manner werden in Beziehungen ofter Opfer von Gewalt - WELT

    Und auch wenn es keiner hören mag, manche Zuwanderung scheint das Problem zu verschärfen:
    http://www.frauenhauskoordinierung.d...grantinnen.pdf

    Auch an Schulen steigt die Gewalt, es ist notwendig, da mal was zu unternehmen. Ich bin für Aufklärung, Erziehungsseminare für Eltern und dergleichen. Denn wenn Hänschen zu einem "normal höflichen" (mir fällt gerade keine bessere Umschreibung ein) Menschen mit Achtung und Selbstachtung erzogen wurde, gibt es den in irgendeiner Form gewalttätigen Hans ja gar nicht. (und Gleiches gilt auch für Else)
    Geändert von Inaktiver User (20.11.2017 um 11:31 Uhr)

  2. Inaktiver User

    AW: metoo - Ihr nicht?

    Zitat Zitat von Lilith10 Beitrag anzeigen
    Man sieht es doch hier schon.
    Eine Frau hat selbstbewusst und stark zu sein. Ist sie es nicht, ist sie "selber Schuld".

    Ehrlich, ich glaube nicht, das Frau ( und Mann noch weniger ) sich nicht schon selber genug "runter gemacht" hat, dafür, das sie eben nicht stark und selbstbewusst war (ist)
    Da braucht es nicht noch die Bewertung von Außen, die ihr noch mal bestätigt, wie klein und dumm sie ist.
    Ich glaube nicht, daß das jemand hier so meint. Frauen und Mädchen zu befähigen, Grenzen zu ziehen, Gewalt nicht hinzunehmen, sich z.B. aus mißbrauchenden Partnerschaften zu lösen usw., das ist schon richtig. Gilt auch für Männer und Jungen. (auch bei "mee too" gibt es männliche Betroffene)

  3. gesperrt

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    AW: metoo - Ihr nicht?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich habe ALLE Institutionen eingeschaltet - Polizei, Familiengericht, Jugendamt, Kinderschutzbund, Schule. Und mir ist übereinstimmend gesagt worden, da könne man nichts machen, sofern die Gewalt nach außen hin nicht sichtbar ist (war sie nicht) und die Mutter allen anderen gegenüber leugnet bzw. verschweigt, was zu Hause abgeht.
    Nein, ein schlechtes Gewissen trage ich nicht mit mir rum, nur tiefe Verzweiflung.
    Entschuldige bitte, da bin ich dir wohl zu nahe getreten. Aber dass du alle möglichen Institutionen eingeschaltet hast, konnte ich nach deinem
    Ich habe getan, was ich konnte, dass sie oder das Kind sich offenbaren, um Hilfe zu bekommen.
    nicht schlussfolgern. Sorry .

  4. gesperrt

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    AW: metoo - Ihr nicht?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Erstens hat das niemand hier je bestritten, daher find ich es direkt unanständig, das permanent zu unterstellen.
    ...
    Wie sonst würdest du denn das von mir Hervorgehobene verstanden wissen wollen?
    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    ...
    Dafür muss ich halt allein schauen wie ich klarkomme, was manch anderen zu anstrengend ist.

  5. Inaktiver User

    AW: metoo - Ihr nicht?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Das nicht. Aber es wäre sinnvoll, eine langfristige Lösung anzugehen. Kann man doch parallel machen.
    Dem widerspricht ja niemand.

    Trotzdem halte ich die komplett gewaltfreie Gesellschaft für eine Utopie.

    Denn wenn Hänschen zu einem freundlichen Menschen mit Achtung und Selbtachtung erzogen wurde, gibt es den in irgendeiner Form gewalttätigen Hans ja gar nicht. (und Gleiches gilt auch für Else)
    Das bezweifle ich eben, dass das immer so funktioniert. Menschen handeln danach, wie sie meinen am meisten zu profitieren (außer im Affekt) - und dagegen helfen nicht mal Strafen.

    Deswegen poch ich ja so auf Handlungsoptionen, die wurden ja geschaffen, man kann heute anders als früher auch ohne Mann durchs Leben kommen. Wenn Frauen das aber nicht wollen, warum auch immer, bleiben sie eben lieber in einer gewaltgeprägten Beziehung. Weil sie meinen, damit besser dran zu sein.

  6. Inaktiver User

    AW: metoo - Ihr nicht?

    Zitat Zitat von knirrsch Beitrag anzeigen
    Wie sonst würdest du denn das von mir Hervorgehobene verstanden wissen wollen?
    Tatsächlich hab ich das in meinem Leben oft gehört, von Frauen, die sich in welcher Form auch immer über ihre Männer beklagt haben (was genau dahinsteckt weiß man ja nicht, von außen, vielleicht wird die eine oder andere auch geschlagen). Wenn ich gefragt habe, wieso sie sich denn dann nicht trennen, kam das als Antwort: es wär ihnen zu anstrengend, allein oder alleinerziehend und/oder berufstätig zu sein.

    Deshalb schrieb ich bewußt: manche. Nicht alle und nicht viele.

  7. Inaktiver User

    AW: metoo - Ihr nicht?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Frauen und Mädchen zu befähigen, Grenzen zu ziehen, Gewalt nicht hinzunehmen, sich z.B. aus mißbrauchenden Partnerschaften zu lösen usw., das ist schon richtig.
    Plus Gewalt unter Strafe stellen plus ermöglichen dass Frauen ihren Lebensunterhalt allein verdienen können, auch mit Kindern.

  8. Inaktiver User

    AW: metoo - Ihr nicht?

    Zitat Zitat von Paraplumeau Beitrag anzeigen
    Ja, das tue ich.
    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Trotzdem halte ich die komplett gewaltfreie Gesellschaft für eine Utopie.
    Ich auch. Es gibt ja Leute, denen Gewalt Lust verschafft und die auch bereit sind, viel Geld dafür zu zahlen, um Schmerzen zu erfahren.
    Ich verstehe es nicht und lehne es auch ab, aber ich muss diese Tatsache akzeptieren.

  9. Inaktiver User

    AW: metoo - Ihr nicht?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich auch. Es gibt ja Leute, denen Gewalt Lust verschafft und die auch bereit sind, viel Geld dafür zu zahlen, um Schmerzen zu erfahren.
    Ich verstehe es nicht und lehne es auch ab, aber ich muss diese Tatsache akzeptieren.
    Kein Kind kommt als kleiner Masochist, oder kleiner Sadist, auf die Welt.

  10. Inaktiver User

    AW: metoo - Ihr nicht?

    Zitat Zitat von xanidae Beitrag anzeigen
    Wer nicht geht, ist selbst schuld? Damit legitimierst du Gewalt.
    Dies ist ja eine "nette" Unterstellung.

    Kannst du dir vorstellen, dass es Menschen gibt, die nicht so selbstbewusst wie du durchs Leben gehen? Die bei jeder Misshandlung denken „Ich habe es verdient“? Dass es Menschen gibt, die keine andere Form von Beziehung kennen, außer die destruktive und gewaltätige? Zu jeder körperlichen Misshandlung gehört auch eine psychische, aber man muss ja nur eigenverantwortlich handeln...
    Diese erwachsenen Menschen sind allerdings nicht entmündigt, sondern sie haben Rechte und Pflichten, wie jeder andere Volljährige aus. Im Übrigen gilt die auch für die als "Täter" definierten Menschen. Auch Diejenigen, die zuschlagen, haben häufig nie eine liebevolle Beziehung in ihrer Herkunftsfamilie erlebt.

    Und selbstverständlich ist dies keine Entschuldigung für die Täter, die Täter haben sehr wohl Verantwortung für ihre Taten zu übernehmen. Aber die Opfer eben auch. Solange Menschen mündig sind, solange sind sie für ihr Handeln (oder Nichthandeln) auch in erster Linie selbst verantwortlich.

    Im Jahr 2016 wurden über 4200 Kinder körperlich misshandelt. Gehen auch diese Kinder den Weg des geringsten Widerstands? Oder werden sie zu den Erwachsenen, für die Gewalt in einer Beziehung normal ist?
    Kinder sind Kinder und keine Erwachsenen und ich finde es nicht richtig, dass hier Kinder und Erwachsene in einen Topf geworfen werden. Natürlich sind Kinder auch gegen ihren Willen vor Misshandlung zu schützen.
    Aber sollen deswegen alle Menschen, die es nicht schaffen sich aus einer gewalttätigen Beziehung zu lösen, wie Kinder behandelt werden und das Recht auf selbstbestimmtes Leben verlieren?

    Solange vom Opfer Eigenverantwortung erwartet wird, ändert sich nichts. Die Täter sind fein raus. Sei es bei physischer, psychischer oder sexueller Gewalt.
    Natürlich ändert sich was. Und zwar schon seit Jahren. Noch nie war es für eine misshandelte Frau so leicht, auch ohne Mann zu leben, wie in den letzten 30 Jahren.. Für Frau und ihre Kinder sorgen die Steuerzahler, keine Frau muss in D. in einer gewalttätigen Beziehung verbleiben.

    Eigenverantwortung ist die Grundlage für unsere gesamte freiheitliche Gesellschaft. Wer soll denn die Verantwortung für das Handeln eines erwachsenen Menschens übernehmen? Der Staat? Legt dann der Staat fest, wann eine Beziehung destruktiv ist und getrennt werden muss? Notfalls auch gegen den Willen der direkt Betroffenen? Und wo ist dann die Grenze? Dürfen dann erwachsene Menschen nur noch eine Beziehung eingehen, nachdem sie eine "Beziehungserlaubnis" erworben haben?

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