Das nicht. Aber es wäre sinnvoll, eine langfristige Lösung anzugehen. Kann man doch parallel machen.
Hausliche Gewalt: Manner werden in Beziehungen ofter Opfer von Gewalt - WELT
Und auch wenn es keiner hören mag, manche Zuwanderung scheint das Problem zu verschärfen:
http://www.frauenhauskoordinierung.d...grantinnen.pdf
Auch an Schulen steigt die Gewalt, es ist notwendig, da mal was zu unternehmen. Ich bin für Aufklärung, Erziehungsseminare für Eltern und dergleichen. Denn wenn Hänschen zu einem "normal höflichen" (mir fällt gerade keine bessere Umschreibung ein) Menschen mit Achtung und Selbstachtung erzogen wurde, gibt es den in irgendeiner Form gewalttätigen Hans ja gar nicht. (und Gleiches gilt auch für Else)
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Thema: metoo - Ihr nicht?
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20.11.2017, 11:21Inaktiver User
AW: metoo - Ihr nicht?
Geändert von Inaktiver User (20.11.2017 um 11:31 Uhr)
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20.11.2017, 11:29Inaktiver User
AW: metoo - Ihr nicht?
Ich glaube nicht, daß das jemand hier so meint. Frauen und Mädchen zu befähigen, Grenzen zu ziehen, Gewalt nicht hinzunehmen, sich z.B. aus mißbrauchenden Partnerschaften zu lösen usw., das ist schon richtig. Gilt auch für Männer und Jungen. (auch bei "mee too" gibt es männliche Betroffene)
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20.11.2017, 11:29
AW: metoo - Ihr nicht?
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20.11.2017, 11:35
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20.11.2017, 11:36Inaktiver User
AW: metoo - Ihr nicht?
Dem widerspricht ja niemand.
Trotzdem halte ich die komplett gewaltfreie Gesellschaft für eine Utopie.
Das bezweifle ich eben, dass das immer so funktioniert. Menschen handeln danach, wie sie meinen am meisten zu profitieren (außer im Affekt) - und dagegen helfen nicht mal Strafen.Denn wenn Hänschen zu einem freundlichen Menschen mit Achtung und Selbtachtung erzogen wurde, gibt es den in irgendeiner Form gewalttätigen Hans ja gar nicht. (und Gleiches gilt auch für Else)
Deswegen poch ich ja so auf Handlungsoptionen, die wurden ja geschaffen, man kann heute anders als früher auch ohne Mann durchs Leben kommen. Wenn Frauen das aber nicht wollen, warum auch immer, bleiben sie eben lieber in einer gewaltgeprägten Beziehung. Weil sie meinen, damit besser dran zu sein.
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20.11.2017, 11:38Inaktiver User
AW: metoo - Ihr nicht?
Tatsächlich hab ich das in meinem Leben oft gehört, von Frauen, die sich in welcher Form auch immer über ihre Männer beklagt haben (was genau dahinsteckt weiß man ja nicht, von außen, vielleicht wird die eine oder andere auch geschlagen). Wenn ich gefragt habe, wieso sie sich denn dann nicht trennen, kam das als Antwort: es wär ihnen zu anstrengend, allein oder alleinerziehend und/oder berufstätig zu sein.
Deshalb schrieb ich bewußt: manche. Nicht alle und nicht viele.
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20.11.2017, 11:40Inaktiver User
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20.11.2017, 11:48Inaktiver User
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20.11.2017, 12:05Inaktiver User
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20.11.2017, 12:22Inaktiver User
AW: metoo - Ihr nicht?
Dies ist ja eine "nette" Unterstellung.
Diese erwachsenen Menschen sind allerdings nicht entmündigt, sondern sie haben Rechte und Pflichten, wie jeder andere Volljährige aus. Im Übrigen gilt die auch für die als "Täter" definierten Menschen. Auch Diejenigen, die zuschlagen, haben häufig nie eine liebevolle Beziehung in ihrer Herkunftsfamilie erlebt.Kannst du dir vorstellen, dass es Menschen gibt, die nicht so selbstbewusst wie du durchs Leben gehen? Die bei jeder Misshandlung denken „Ich habe es verdient“? Dass es Menschen gibt, die keine andere Form von Beziehung kennen, außer die destruktive und gewaltätige? Zu jeder körperlichen Misshandlung gehört auch eine psychische, aber man muss ja nur eigenverantwortlich handeln...
Und selbstverständlich ist dies keine Entschuldigung für die Täter, die Täter haben sehr wohl Verantwortung für ihre Taten zu übernehmen. Aber die Opfer eben auch. Solange Menschen mündig sind, solange sind sie für ihr Handeln (oder Nichthandeln) auch in erster Linie selbst verantwortlich.
Kinder sind Kinder und keine Erwachsenen und ich finde es nicht richtig, dass hier Kinder und Erwachsene in einen Topf geworfen werden. Natürlich sind Kinder auch gegen ihren Willen vor Misshandlung zu schützen.Im Jahr 2016 wurden über 4200 Kinder körperlich misshandelt. Gehen auch diese Kinder den Weg des geringsten Widerstands? Oder werden sie zu den Erwachsenen, für die Gewalt in einer Beziehung normal ist?
Aber sollen deswegen alle Menschen, die es nicht schaffen sich aus einer gewalttätigen Beziehung zu lösen, wie Kinder behandelt werden und das Recht auf selbstbestimmtes Leben verlieren?
Natürlich ändert sich was. Und zwar schon seit Jahren. Noch nie war es für eine misshandelte Frau so leicht, auch ohne Mann zu leben, wie in den letzten 30 Jahren.. Für Frau und ihre Kinder sorgen die Steuerzahler, keine Frau muss in D. in einer gewalttätigen Beziehung verbleiben.Solange vom Opfer Eigenverantwortung erwartet wird, ändert sich nichts. Die Täter sind fein raus. Sei es bei physischer, psychischer oder sexueller Gewalt.
Eigenverantwortung ist die Grundlage für unsere gesamte freiheitliche Gesellschaft. Wer soll denn die Verantwortung für das Handeln eines erwachsenen Menschens übernehmen? Der Staat? Legt dann der Staat fest, wann eine Beziehung destruktiv ist und getrennt werden muss? Notfalls auch gegen den Willen der direkt Betroffenen? Und wo ist dann die Grenze? Dürfen dann erwachsene Menschen nur noch eine Beziehung eingehen, nachdem sie eine "Beziehungserlaubnis" erworben haben?




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