Na siehst Du, da sagst Du "führe es doch weiter aus", und tue ich es, sagst Du, es ist ot. Hatte ich doch vermutet, und daher kaum Ausführungen dazu gemacht.
Warum man aber Lösungsansätze nicht betrachten möchte, verstehe ich trotzdem nicht. Weil sie aus einem anderen Land sind?
Weil es dort einen (erfolgreichen) Lösungsansatz gibt. Den muß man ja nicht 1:1 übernehmen, ich vermute sogar, daß man das sogar noch viel besser machen könnte. Ohne den im Einzelnen zu kennen, aber Deutschland, so ein reiches Land, hätte wohl um einiges mehr Möglichkeiten.Wenn man das so unbedingt möchte.![]()
Häh? Du hattest mich gefragt.Libentia,
mich zermürbt die Kommunikation mit dir so sehr,
Ich wollte es ja ebenfalls "nur kurz" belassen: Nämlich, daß ich das falsch finde, und dem widerspreche. Du hattest mich daraufhin nach Näherem gefragt.nur kurz:
Es scheint so etwas wie ein "Verbrechergen" zu geben.
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Thema: metoo - Ihr nicht?
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15.11.2017, 12:13Inaktiver User
AW: metoo - Ihr nicht?
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15.11.2017, 12:20
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15.11.2017, 12:20
AW: metoo - Ihr nicht?
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15.11.2017, 12:21
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15.11.2017, 12:33Inaktiver User
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15.11.2017, 12:35Inaktiver User
AW: metoo - Ihr nicht?
Wenn das nicht so wäre, hätten die Schulprogramme in Kenia (sorry, schon wieder, aber ist halt ein gutes Beispiel) ja gar keinen Erfolg. Haben sie aber.
Trotzdem ist die Familie die Haupteinflußgröße.
Und zwar einmal, wie sie sich z.B. dem Vater gegenüber verhält, (oder halt ihrem Mann gegenüber, muß ja nicht der Vater sein, und hier muß man ja immer möglichst genau sein. *lol*). Aber auch, wie sie sich den Kindern gegenüber verhält. Darf der Sohn vielleicht sie anschreien, nach ihr schlagen, die Tochter aber nicht? Mal als Beispiel. Oder darf der Junge ein Mädchen, seine Schwester z.B., unterdrücken, umgekehrt aber nicht? Darf überhaupt ein Kind das andere unterdrücken? Usw.Ja, klar lebt die Mutter mit ihrem Verhalten etwas vor. Das ist nicht zu unterschätzen.
Da hast Du richtig reagiert, finde ich. Mehr kann man da im Grunde nicht tun.Gestern habe ich erst im Kindergarten beim Abholen von meiner Tochter erlebt wie eine Jungengruppe sie nicht hat auf das Klettergerüst gehen lassen hat mit den Worten: "Mädchen dürfen hier nicht hoch". Ich habe nur gesagt, dass die Spielsachen für alle sind.
Wenn Du meine unprofessionelle Meinung dazu hören möchtest: Ich würde (gerade eine Dreijährige) weniger "bestärken", was sie darf usw., sondern vor allem ihre Empfindungen dazu reflektieren ("bezeugen", wie A. Miller das nennt). Also so: "Das war echt total ungerecht, es darf doch jeder auf die Rutsche (oder was auch immer)".Meine Frage hier ist nur: hätte ich die Kindergärtnerinnen darauf sensibilisieren sollen? Wäre das nicht zu viel Mimimi gewesen? Die Eltern und Kindergärten hätten doch nur gesagt, dass man das nicht überbewerten darf, das seien nur kindliche Spielereien. Aber woher haben die Jungs (4-5 Jahre) diese Verhaltensweisen? Von älteren Kindern vorgelebt bekommen? Was kann man als Eltern da machen? Ich bin echt ratlos.
Natürlich habe ich meiner Tochter vermittelt, dass sie das gleiche Recht hat wie die Jungs. Aber sie ist erst 3 und hat sich dann auch nicht mehr getraut.
(P.S.: Da ist jetzt auch das "Dürfen" drin, es geht ja nicht darum, das nicht zu sagen. Ich meinte jetzt nur, daß es wichtig ist, das Empfinden zu dem Verhalten zu "reflektieren", daß ein Kind "richtig fühlt", wenn es etwas ungerecht, gemein usw. findet).
Denn es kommt gar nicht so sehr darauf an, was es dann tatsächlich tut (ob es dann z.B. auf die Rutsche geht). Sondern wie es sich fühlt, also daß es weiß, daß sein Empfinden völlig richtig ist. Wichtig ist, daß es weiß, daß das Verhalten ihm gegenüber ungerecht war. - Hm, ich weiß nicht, ob ich das jetzt rüberbringen konnte, was ich meine? Und übrigens Mädchen wie Jungen, gleichermaßen.
Kinder haben sehr authentische Gefühle. Wenn sie etwas als ungerecht, gemein usw. erleben, dann war es das auch (aus ihrer Perspektive). Kinder haben noch keine "verbogenen" Gefühle, weil sie irgendwelche seltsamen "Erklärungen" bekamen, (also z.B. sowas wie: "nein, das ist nicht gemein, sondern Du bist halt ein Mädchen" - als Beispiel, nicht auf Dich bezogen, das ist mir schon klar, daß Du sowas nicht sagen würdest).Das ganze sollte man vielleicht wirklich nicht überbewerten. Aber mit Kleinigkeiten fängt es halt eben an. Und meiner Meinung nach ist der Sexismus der Nährboden für sexuelle Übergriffe jeder Art.Geändert von Inaktiver User (15.11.2017 um 12:48 Uhr)
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15.11.2017, 12:44Inaktiver User
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15.11.2017, 12:52
AW: metoo - Ihr nicht?
ja, verstehe was du meinst. Sehe ich so ähnlich.
Meine Tochter hat es als absolut gemein empfunden. Sei war sehr empört. Ich habe sie auch darin bestärkt.
Sie versteht auch nicht, was das damit zu tun haben soll, dass sie ein Mädchen ist. Das ist ja auch nicht zu verstehen. Aber hier sehe ich wie leicht es den Kindern anzutrainieren wäre, dass Mädchen weniger dürfen. Sie würden es irgendwann als selbstverständlich betrachten.Geändert von 2believe (15.11.2017 um 13:00 Uhr)
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15.11.2017, 12:53Inaktiver User
AW: metoo - Ihr nicht?
Ich find das recht mühsam, wenn so jede Logik fehlt. Dann nochmal: auch um zu entscheiden ob etwas strafrechtlich relevant ist braucht es eine Bewertung.
Wenn das alle so simpel wäre wie manche glauben, dann bräuchte es ja keine Gerichte, um das mühsam herauszufinden was was ist - alles wär allen klar.
Erschreckend finde ich allerdings, dass komplett ausgeblendet wird, dass schon hier im Forum keineswegs jeder sich hier die totale Ächtung ein und jedes angeblichen "Übergriffs" wünscht. Man könnte doch zumindest versuchen zu respektieren, dass man da nicht für alle spricht, wenn man sich das so wünscht?Geändert von Inaktiver User (15.11.2017 um 12:58 Uhr)
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15.11.2017, 12:56Inaktiver User



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