Wohl war. Dazu gehört aber weder, blind das eine abzutun und das andere zu glauben, noch andersherum.
Links könnte ich auch beisteuern:
Unschuldig in Haft wegen erfundenen Missbrauchs - WELT
Zufrieden?
Was wäre denn dein Vorschlag, spooks?
Eine Möglichkeit wäre durchaus, dass man die Strafbarkeit von Vergewaltigungen sowie sexuellen Belästigungen (soweit strafbar) bspw. durch Bekannte der Frau aufhebt. Dann sind v. a. Männer zukünftig besser geschützt vor Falschbeschuldigungen.
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Thema: metoo - Ihr nicht?
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06.11.2017, 20:51Inaktiver User
AW: metoo - Ihr nicht?
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06.11.2017, 21:03Inaktiver User
AW: metoo - Ihr nicht?
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06.11.2017, 21:11Inaktiver User
AW: metoo - Ihr nicht?
Gefällt mir weniger. Wenn ich abends mit ihr bzw. sie mit mir während des Essens am Vino nuckele, fällt der weitere denkbare Verlauf automatisch flach? Auch wenn es romantisch zu werden droht?
Also da wären mir vier Formularvordrucke, auf denen jeweils gegenseitig Einverständnis mit Datum, Uhrzeit und Unterschrift signalisiert wird, als alternative Möglichkeit ganz recht. Mir wird das sonst zu calvinistisch/prüde.
Also datiert und signiert einvernehmliche Einleitung der Handlung, und einvernehmlicher Ausklang. Das kann man auch scherzhaft gestalten, sollte aber in Form eines rechtverbindlichen - also auch in der Jurisdiktion festgehaltenen - Einzeilers auf dem Formular gestaltet sein.
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06.11.2017, 21:11
AW: metoo - Ihr nicht?
Die konstruierten Beispiele in allen Ehren, aber in der Mehrzahl der Fälle würde ich dann doch davon ausgehen, dass dem Belästiger bewusst ist, dass sein Verhalten nicht in Ordnung ist.
Leitfragen, die zB in Unternehmen eingesetzt werden im Rahmen von Verhaltenskodizes:
- Was würden Deine Freunde/Eltern zu Deinem Verhalten sagen?
- Wäre es ein Problem, wenn über Dein Verhalten öffentlich würde/ in den Medien darüber berichtet werden würde?
Am Arbeitsplatz (Hierarchie hin oder her) hat es klare Richtlinien zu geben. Wer sich nicht daran hält, hat die Konsequenzen zu tragen. Die Beurteilung obliegt einer unabhängigen Instanz. Fehlverhalten wird gemeldet/kann gemeldet werden. Der Arbeitgeber hat eine Fürsorgepflicht und sorgt für die Durchsetzung der Regeln.
Es ist wirklich nicht so schwierig zu beurteilen, ob (m)ein Verhalten diesen Richtlinien genügt. Das traue ich den Männern zu. Und auch, dafür geradezustehen, wenn sie Grenzen überschritten haben und es Konsequenzen gibt,
Wie weiter oben geschrieben arbeite ich in einem Unternehmen mit solchen Richtlinien. Die Atmosphäre dort ist mitnichten verkrampft. Man kann sich mit Kollegen ganz prima verstehen, ohne dabei belästigendes Verhalten zu zeigen.A man is likely to mind his own business when it is worth minding. When it is not, he takes his mind off his own meaningless affairs by minding other people´s business. - Eric Hoffer
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06.11.2017, 22:07Inaktiver User
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06.11.2017, 22:10Inaktiver User
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06.11.2017, 22:26Inaktiver User
AW: metoo - Ihr nicht?
Es gibt nicht einen Satz, in dem Julia Heartley-Brewer sich abfällig über Frauen äußert, die sexuelle Belästigung erfahren und sich als Opfer derer sehen. Aber anscheinend gibt es inzwischen Leute, die sich abfällig über Frau Heartley-Brewer äußern weil sie sich nicht als Opfer sexueller Belästigung sieht.
Das ist - in meinen Augen absurd - und - traurig.
Ich finde, dass versucht wird diese Frau in ihrer Wahrnehmung zu entmündigen.
Es stimmt dass ihre Aussage (sinngemäß zitiert) "sie werde ihm eine knallen, wenn er es nochmal täte" sehr heftig ist und es erstmal überrascht, dass sie sagt, sie fühle sich nicht belästigt.
Aber - wir kennen weder den Tonfall des Gesagten noch das Verhältnis der beiden genau, wir wissen, freundschaftlich, so wurde es kommuniniziert. Wir kennen die Charaktere der beiden nicht. Wir wissen, sie hat es ihm ins Ohr geflüstert, wir wissen zudem, er hat es dann sofort unterlassen und sich entschuldigt.
Ich frage mich ein bisschen übrigens wie der ganze "Fall" eigentlich an die Öffentlichkeit kam.
Er wird es nicht erzählt haben, sie wohl auch nicht, zumimdest nicht beklagend.
Hat jemand die Situation mitbekommen und weitergegeben? Woher kennt er den genauen Wortlaut der Sätze? Müssen Heartley-Brewer und Fallon jetzt weitere Details bekannt geben um zu beweisen, dass es keine Belästigung war? Einen Charaktertest machen, ihren Ehegatten weiteres berichten?
Vielleicht können diese bei der Aufklärung helfen?
Oder vielleicht ist die Hand auf dem Knie ein Kardinalverbrechen das auch dann zu sühnen ist, wenn die Dame (vielleicht kann es auch ein Herr sein?) einverstanden ist?
Ich muss tatsaechlich manchmal an diese Maenner denken, die in manchen islamischen Ländern auf dem Moped herumfahren und Frauen ansprechen, deren Schleier nicht richtig sitzt. (Ich sah es in einem Fernsehbericht).
Aber anders als der Autor/die Autorin die Du zitierst, Mary, habe ich keine Sorge, dass es hier in eine Richtung geht, Frauen haben Niqab zu tragen.
Bei uns geht es in die andere Richtung.
Es stimmt. Ich bin keine Feministin. Ich bin absolut dafür, dass Männer und Frauen den gleichen Wert in einer Gesellschaft haben. Dafür muss man sich nicht als Feministin verstehen.
(Ich habe trotzdem gerne guten einvernehmlichen Sex (und habe das auch noch nie anders erlebt, zum Glueck))
Und! Ich finde schade, dass immer wieder dieses Beispiel gebracht wird, denn genau das macht irgendwie die Diskussion kaputt, schafft Graeben und Schubladen und lenkt den Blick weg von Faellen wo Frauen tatsaechlich Opfer sexueller Uebergrffe sind.Geändert von Inaktiver User (06.11.2017 um 22:39 Uhr)
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06.11.2017, 23:21Inaktiver User
AW: metoo - Ihr nicht?
Das bleibt Dir unbenommen. An den Universitäten bilden sich halt andere Vorlieben heraus, wenn man sich z.B. den Genderfaschismus an der Uni Wien - medizinische Fakultät - im Jahre 2012 anschaut.
Metoo ist international, und fördert den Geschlechterhass.
Ich finde das gut so. Das kann gerne so bleiben (bin M).
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07.11.2017, 01:14Inaktiver User
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07.11.2017, 02:09
AW: metoo - Ihr nicht?



Zitieren
. Nicht auszudenken, wenn der Geschlechterhass von Aktionen wie mee too zu der Erkenntnis im 21. Jahrhundert führen könnte, dass kleine Schniepelchen, entschuldigt als Gehirnersatz, nicht mehr ausreichen, männliche Dominanz zu sichern.
