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  1. Inaktiver User

    AW: metoo - Ihr nicht?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Tipp nichts trinken wenn so was dabei rum kommt
    Dharma, das kommt eben vor. Er sagt, sie hat mitgemacht, sie sagt, sie wollte aber nicht. Keine Gewalt, gegangen ist sie aber nicht. Ich finde das nicht so einfach zu beurteilen.

    Es gab hier einen Fall, da war eine Frau nach der Wies'n so betrunken, dass sie nicht mal mehr gemerkt hat dass sie vergewaltigt wurde, Passanten haben das gesehen und die Polizei gerufen.

    Aber das gilt natürlich auch als Vergewaltigung. Auch wenn du dich selbst freiwillig so abschießt dass du zu einer Willenserkärung ja oder nein gar nicht mehr in der Lage bist.

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    AW: metoo - Ihr nicht?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Nun, kämen Dir nicht einfach diese einfachen Worte in den Sinn:

    Brauchen Sie Hilfe, kann ich irgendwie helfen? Selbst wenn ich merke, jemdand, z.B. mit einem Rollator, steht unsicher an einem Gehüberweg, frage ich das. Ist das zuviel verlangt? Kapier' ich nicht.
    Wenn du den Verlauf gelesen hättest, wüsstest du, warum ich so "blöde" frage.
    Wissen beginnt mit der Erkenntnis der Unzuverlässigkeit der Wahrnehmungen, mit der Zerstörung von Täuschungen, mit der "Ent-täuschung"

    Erich Fromm

  3. Moderation

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    AW: metoo - Ihr nicht?

    Zitat Zitat von Ferdinand_der_Stier Beitrag anzeigen
    Da wird wieder Ideologie ins Spiel gebracht. Hilft nicht wirklich weiter in dem Kontext, finde ich.
    Zunächst noch mal zur Abklärung: das ist ein von mir übersetztes Zitat von Zoe Williams aus dem Guardian.

    Ich sehe da keine Ideologie im Spiel (Ideologie definiert als Weltbild, vorzugsweise geschlossen), sondern eine - humorvoll abrundende - Schlussfolgerung aus ihrem vorher Gesagten: wenn man Sex, so wie sie vorschlägt, definiert als einvernehmliches Zusammenkommen, unter Abwesenheit von Zwang, und in dem Bewusstsein dieser Tatsache, dann kann man sagen, dass - im Gegensatz zu dem, was sie als Karikatur in ihrem vorherigen Absatz beschreibt - nicht nur nicht Feministinnen "Sex verachten", sondern dass sich im Grunde ein solch einvernehmliches Zusammenkommen ohne Zwang, sprich Sex, nur aus einem feministischen Bewusstsein heraus (das ja auch von Männern geteilt werden kann, und das sich nicht immer selbst als solches bezeichnen würde) ergibt.
    that was the river - this is the sea


    Moderation in den Foren "Kindergesundheit", "Persönlichkeit" und im "Corona"-Forum

  4. VIP

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    AW: metoo - Ihr nicht?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Dharma, das kommt eben vor. Er sagt, sie hat mitgemacht, sie sagt, sie wollte aber nicht. Keine Gewalt, gegangen ist sie aber nicht. Ich finde das nicht so einfach zu beurteilen.

    Es gab hier einen Fall, da war eine Frau nach der Wies'n so betrunken, dass sie nicht mal mehr gemerkt hat dass sie vergewaltigt wurde, Passanten haben das gesehen und die Polizei gerufen.

    Aber das gilt natürlich auch als Vergewaltigung. Auch wenn du dich selbst freiwillig so abschießt dass du zu einer Willenserkärung ja oder nein gar nicht mehr in der Lage bist.
    Nutzt man als Mann die wehrlose Situation der Frau aus? (Ebenso: Vice versa; mm oder ff)
    Immer nur zu meckern auf das blöde Scheißsystem, das ist schön bequem, du bist nicht Teil der Lösung, du bist selber das Problem und feige außerdem, sei nicht so unsportlich, es geht nicht ohne dich, so funktioniert das nicht, es geht nicht ohne dich
    Die Ärzte

  5. Inaktiver User

    AW: metoo - Ihr nicht?

    Zitat Zitat von xanidae Beitrag anzeigen
    Nutzt man als Mann die wehrlose Situation der Frau aus? (Ebenso: Vice versa; mm oder ff)
    Ja, das ist eben die Frage.

    Aber es wird ja auch andersrum gefragt, und wenn ein erkennbares Verlangen der Frau erwartet wird, dann find ich das noch schwieriger.

    Ich meine, klar, wir alle hier sind gestandene Frauen und haben nur lustvollen Sex mit einem tollen Partner. Aber was, wenn sie den Sex über sich ergehen lässt damit ihre Ehe erhalten bleibt? Nutzt er sie dann aus, weil sie erkennbar keinen Spaß dran hat? Oder ist das dann ein deal für den sie sich so entschieden hat, aus freiem Willen?

    Man muss ja nicht bewerten, wie man so eine Beziehung insgesamt einschätzt - es gibt genug Leute die sowas für sich gewählt haben.

    Und wenn man dann den Maßstab ansetzt wie in dem Artikel (Aber ohne dazugehöriges weibliches Verlangen werden Konzepte wie "Zustimmung", "Freude" und "gegenseitiges Vergnügen" immer ein bisschen dürftig sein), dann wird es schwierig.

  6. Inaktiver User

    AW: metoo - Ihr nicht?

    Zitat Zitat von maryquitecontrary Beitrag anzeigen
    Nur eine Feministin kann dann eigentlich Sex haben.
    [...]
    Ich sehe da keine Ideologie im Spiel (Ideologie definiert als Weltbild, vorzugsweise geschlossen), sondern eine - humorvoll abrundende - Schlussfolgerung aus ihrem vorher Gesagten: wenn man Sex, so wie sie vorschlägt, definiert als einvernehmliches Zusammenkommen, unter Abwesenheit von Zwang, und in dem Bewusstsein dieser Tatsache, dann kann man sagen, dass - im Gegensatz zu dem, was sie als Karikatur in ihrem vorherigen Absatz beschreibt - nicht nur nicht Feministinnen "Sex verachten", sondern dass sich im Grunde ein solch einvernehmliches Zusammenkommen ohne Zwang, sprich Sex, nur aus einem feministischen Bewusstsein heraus (das ja auch von Männern geteilt werden kann, und das sich nicht immer selbst als solches bezeichnen würde) ergibt.


    Muss ein schwule Mann demnach Feministin sein, um Sex zu haben? Oder reicht es, wenn er ein feministisches Bewusstsein hat?

  7. Inaktiver User

    AW: metoo - Ihr nicht?

    Zitat Zitat von Lilith10 Beitrag anzeigen
    Was wäre denn eine Situation ( im hypothetischen Zug )
    die du nicht einschätzen könntest?
    Zum Beispiel kann ein Paar nebeneinander sitzen, sie mit versteinerter Miene, er redet auf sie ein, er versucht immer wiede,r sie in den Arm zu nehmen oder ihre Hand zu nehmen, sie wendet sich ab etc. pp - und es handelt sich ganz einfach um ein Paar, das Knatsch hat.
    Und vergleichbare Situationen gibt es zuhauf.

    Ich finde es mehr als irritierend, dass einige tatsächlich glauben, sie könnten vom bloßen Ansehen wildfremder Menschen immer und überall einschätzen, welche Dynamik sich zwischen Menschen abspielt. Wenn das möglich wäre, müsste man ja fragen, wie überhaupt noch Missverständnisse zwischen Menschen möglich wären.

  8. Moderation

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    AW: metoo - Ihr nicht?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen


    Muss ein schwule Mann demnach Feministin sein, um Sex zu haben? Oder reicht es, wenn er ein feministisches Bewusstsein hat?
    Ich ermuntere dich aufrichtig, dir deine Frage selbst zu beantworten.
    that was the river - this is the sea


    Moderation in den Foren "Kindergesundheit", "Persönlichkeit" und im "Corona"-Forum

  9. Inaktiver User

    AW: metoo - Ihr nicht?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Wenn das möglich wäre, müsste man ja fragen, wie überhaupt noch Missverständnisse zwischen Menschen möglich wären.

  10. Inaktiver User

    AW: metoo - Ihr nicht?

    Zitat Zitat von maryquitecontrary Beitrag anzeigen
    Im Guardian ist heute ein Kommentar von Zoe Williams unter der Überschrift Sex without consent is not sex (Sex ohne Einvernehmen ist kein Sex), der meine Meinung einigermaßen widerspiegelt.

    Und sicher die Meinung etlicher hier Mitschreibender nicht.
    Dann liest du einen anderen Strang als ich. Wo hat hier denn jemand geschrieben, dass nicht-einvernehmlicher Sex in Ordnung wäre?
    ]

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