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  1. Moderation

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    AW: Umgang mit nicht erwerbstätigen Menschen mit langer Erwerbsbiographie

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Dann verlink das doch mal. Steht da nämlich nicht. Ich finde beim googeln nur eine relativ alte Seite aus dem Jahr 3003
    Na, bei der IG Metall wird aber weit in die Zukunft gedacht
    Moderation in der Religion, der Politik und im Glücklicher Leben.

    ... und seit dem 16.11. unter demselben Nick bei Be Friends Online unterwegs

  2. Inaktiver User

    AW: Umgang mit nicht erwerbstätigen Menschen mit langer Erwerbsbiographie

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Dann verlink das doch mal. Steht da nämlich nicht. Ich finde beim googeln nur eine relativ alte Seite aus dem Jahr 3003 in der drin steht, dass es eine Ausnahme gibt für den Metalltarif Nordwürttemberg/Nordbaden, der gilt bei Ü53 und 3 Jahren Betriebszugehörigkeit. Nicht in ganz Deutschland, nicht in anderen Tarifverträgen. Also kein Grund, das als generelles Hindernis „niemand nimmt mich“ darzustellen.
    Es ist schon interessant, dass man im Internet keinen vernünftigen Link zum Manteltarifvertrag findet. Das mit den drei Jahren hab ich auch gefunden.

  3. Inaktiver User

    AW: Umgang mit nicht erwerbstätigen Menschen mit langer Erwerbsbiographie

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Gut, ich halte es aber auch ohne solche Regelungen für unwahrscheinlich, mit Ü50 noch bei einem großen tarifgebundenen Unternehmen neu eingestellt zu werden. Das ist eine dieser Vorstellungen, die die Jobsuche erschweren.
    Gibt es aber, ich hab es schon mal geschrieben: Bruder einer Freundin, Ü50, ITler ohne Ausbildung/Abschlüsse, der amerikanische AG hat in D dichtgemacht und ich hab ihm empfohlen sich bei meinem AG zu bewerben: Ergebnis war, unbefristeter Vertrag, nettes Gehalt, sogar mehr als vorher. Zufällig auch IG Metall Tarif.

  4. Inaktiver User

    AW: Umgang mit nicht erwerbstätigen Menschen mit langer Erwerbsbiographie

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Wenn ich eines in meinem Berufsleben gelernt habe - wenn die einen wirklich wollen, geht komischerweise auf einmal ALLES.
    Ich kenn zwei Bereiche wo es momentan gar kein Problem ist: Bau/Architektur und IT.

  5. Inaktiver User

    AW: Umgang mit nicht erwerbstätigen Menschen mit langer Erwerbsbiographie

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ah ja! Dann sind die ÜFÜs also alle einfach
    nicht attraktiv genug und setzen sich nicht wirklich ein ...
    Das hab ich nicht gesagt. Ich habe lediglich gesagt, dass in Fällen, in denen mir oder anderen irgendwelche Geschichten erzählt wurden ("Wir würden sie sooo gern nehmen, aber der Betriebsrat/die Finanzkrise/die Umstrukturierung..."), es sich als Verarsche rausgestellt hat.

  6. Inaktiver User

    AW: Umgang mit nicht erwerbstätigen Menschen mit langer Erwerbsbiographie

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    D

    Aber.... Ich will zum Thema zurück.

    Menschen, die über 50 sind, 20-30 Jahre sozialversicherungspflichtig gearbeitet haben, jetzt mehr als 15 -24 Monate arbeitslos sind.... Fällen wirklich so viele in ALG II?
    Und wenn ja, warum?
    Ich sage jetzt einfach mal nein, es ist nicht die Masse, die nach 30 oder fast 40 Jahren Erwerbsleben in HartzIV verharren.
    In HartzIV kurzzeitig fallen schon und da liegt auch der Unterschied.
    Es gibt keine Garantie auf qualifikationsentsprechende gehaltsadäquate Beschäftigung, das nicht, aber wer bisher regelmäßig arbeiten gegangen ist, dem fällt das ziemliche schwer, lange Zeit zuhause zu hocken und vom Amt abhängig zu sein.
    Ein großer Teil meiner Kollegen aus der Zeitarbeit ist über 50 und alle haben mal was gelernt oder studiert. Da gibt es aber fast keinen oder überhaupt keinen Bedarf mehr für. Oder man will aus diversen Gründen nicht umziehen.
    Und wer einen gut verdienenden Partner hat, der bekommt sowieso kein HartzIV, also nix.

  7. Inaktiver User

    AW: Umgang mit nicht erwerbstätigen Menschen mit langer Erwerbsbiographie

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Es ist schon interessant, dass man im Internet keinen vernünftigen Link zum Manteltarifvertrag findet. Das mit den drei Jahren hab ich auch gefunden.
    Nachtrag: Hab mittlerweile die Mantelverträge gefunden.

    Metall, exemplarisch BaWü - besonderer Kündigungsschutz ab 53 Jahren und mindestens drei Jahren Betriebszugehörigkeit.

    Versicherungen, zum Vergleich - besonderer Kündigungsschutz ab 50 Jahren und mindestens zehn Jahren Betriebszugehörigkeit.

    Es gibt sicherlich genug vorgeschobene Einstellungshemmnisse für Leute Ü50, aber das hier sehe ich als unkritisch.

  8. Inaktiver User

    AW: Umgang mit nicht erwerbstätigen Menschen mit langer Erwerbsbiographie

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Dann verlink das doch mal. Steht da nämlich nicht. Ich finde beim googeln nur eine relativ alte Seite aus dem Jahr 3003 in der drin steht, dass es eine Ausnahme gibt für den Metalltarif Nordwürttemberg/Nordbaden, der gilt bei Ü53 und 3 Jahren Betriebszugehörigkeit. Nicht in ganz Deutschland, nicht in anderen Tarifverträgen. Also kein Grund, das als generelles Hindernis „niemand nimmt mich“ darzustellen.
    Nun, ich bin genau in dem regionalen Bereich. Meine Fähigkeiten und Kenntnisse passen zu größeren Firmen mit einer internationalen Belegschaft. Mein derzeitiger Job ist Mist, bzw. nicht Mist, aber die Rahmenbedingungen sind es im höchsten Maße. Aber ein Wechsel war eben wegen dieses Tarifhindernisses nicht möglich. Natürlich kann das eine Ausrede sein, aber ich glaube es nicht. Dazu sind zu viele qualifizierte 55+jährige in der Gegend arbeitslos.

    Selbstverständlich steht für jeden eine Weiterarbeit als Altenpflegehelfer bereit, aber körperlich schwere Arbeit, hammerharte psychische Belastung, miserable Bezahlung, Wechselschicht und Wochenendarbeit sind auch nicht gerade Dinge, die man im Alter von annähernd 60 neu anpacken möchte. Aber muss, wenn man nicht in Hartz IV landen will. Als bei uns eine größere Firma vor Jahren größere Teile einer spezialisierten Belegschaft freigesetzt hat, mussten diejenigen, deren Haus ein bisschen zu groß war, um es zu behalten, in die Altenpflege gehen. Manche gehen dabei drauf.
    Vor 10 Jahren waren die Bedingungen noch wesentlich komfortabler.

  9. Inaktiver User

    AW: Umgang mit nicht erwerbstätigen Menschen mit langer Erwerbsbiographie

    Blasentang, ich spreche dir das nicht ab, dass das deine persönliche Situation ist. Du hattest es aber so ausgedrückt, als wenn das eine generelle und deutschlandweite Sache für alle tarifgebundenen Unternehmen sei und das ist eben nicht der Fall.

    Ich frage mich wirklich, was die Gewerkschaften sich dabei denken, solche Vermittlungshemmnisse für ältere Arbeitnehmer zu schaffen. Denken die wirklich nur von der Tapete bis an die Wand?

  10. Inaktiver User

    AW: Umgang mit nicht erwerbstätigen Menschen mit langer Erwerbsbiographie

    @blasentang,
    ja die Altenpflege...
    da wird bei uns in der Ecke aber wenig mit ü50 umgeschult, es sei denn völlig auf eigenen Wunsch. Zumindest bei mir auf der Arge sehen die zuständigen Sachbearbeiter davon ab, weil es zuviel Aussteiger gibt.
    Dafür geht aber so ziemlich alles ü40 bei uns in die Logistik, Riesenbedarf durch die Zentren an den Autobahnen. Es fehlen schon wieder an die 600 Leute.

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