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  1. Inaktiver User

    AW: Umgang mit nicht erwerbstätigen Menschen mit langer Erwerbsbiographie

    Zitat Zitat von Bae Beitrag anzeigen
    Die wenigsten Leute geben die Gehaltsvorstellung im Anschreiben an. Ist das in Deutschland tatsächlich üblich? Wird das nicht erst beim Vorstellungstermin besprochen?
    In der Regel wird darum gebeten, dass in der Bewerbung die Gehaltsvorstellung angegeben wird.

    Und wieder mal den Sachverhalte aus der Schweiz: Ältere Angestellte haben mehr Lohnnebenkosten - zB eine Woche mehr Ferien, und höhere Pensionskassenbeiträge - sprich, bei gleichem Bruttolohn ist ein 60-jähriger teurer als ein 30-jähriger.
    In einigen Betrieben/Branchen gibt es mehr Urlaub für Ältere, aber keine ganze Woche. Ich weiß aber nicht, ob das eventuell auch eine längere Betriebszugehörigkeit voraussetzt. Rentenbeiträge sind nicht anders.

  2. Inaktiver User

    AW: Umgang mit nicht erwerbstätigen Menschen mit langer Erwerbsbiographie

    Zu Galah: ich weiß noch nicht genau, worauf Du hinauswillst. Ein kompletter Branchenwechsel ist wohl tatsächlich schwierig, irgendwie wird man von außen festgelegt.

    Aber die von Dir genannten Berufe sind ja nicht branchenabhängig und es sind auch Tätigkeiten, mit denen man einigermaßen flexibel einsetzbar ist. Ich finde im Gegenteil eher eine zu starke Spezialisierung hinderlich.
    Geändert von Inaktiver User (02.10.2017 um 07:42 Uhr)

  3. gesperrt

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    AW: Umgang mit nicht erwerbstätigen Menschen mit langer Erwerbsbiographie

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    In der Regel wird darum gebeten, dass in der Bewerbung die Gehaltsvorstellung angegeben wird.
    In einigen Betrieben/Branchen gibt es mehr Urlaub für Ältere, aber keine ganze Woche. Ich weiß aber nicht, ob das eventuell auch eine längere Betriebszugehörigkeit voraussetzt. Rentenbeiträge sind nicht anders.
    ersteres ist korrekt
    was aber nicht heißt, das es der bewerber auch macht
    viele schreiben auch " in einem persoenlichen gespraech" mehr dazu, gerade wenn man ueberhaupt keine vorstellung davon hat, was der betrieb bereit ist zu zahlen, um nicht im vorfeld aussortiert zu werden

    urlaub haengt in d auch von tarifvertraegen ab, und von einer moeglichen schwerbehinderung durch zusatzurlaub

    bei den beitraegen zur renten- und krankenversicherung wird in d ja bis zu einem hoechstbeitrag bezahlt, was darueber hinaus geht, wird nicht in ansatz gebracht
    und klar, je mehr brutto eine arbeitnehmer oder angestellter erhaelt, umso hoeher sind die lohnnebenkosten fuer den arbeitgeber, da diese ja prozentual vom lohn gerechnet werden

  4. Inaktiver User

    AW: Umgang mit nicht erwerbstätigen Menschen mit langer Erwerbsbiographie

    die die Erfahrung habe ich auch gemacht bei meinem Bewerbungsmarathon, man wollte unbedingt das ich den Gehaltwunsch angebe. Habe ich es nicht gemacht, wurde extra deswegen angerufen

    o.k. bei meinem Beruf ist die Range 25.000 - 120.000 , da kann ich es sogar verstehen

  5. Inaktiver User

    AW: Umgang mit nicht erwerbstätigen Menschen mit langer Erwerbsbiographie

    Zitat Zitat von Lilith10 Beitrag anzeigen
    Übrigens kommen viele schon direkt nach der Arbeitslosigkeit in Hartz4 Bezug
    Wenn sie schon Abstriche gemacht haben und im Niedriglohnsektor "angekommen" sind, "dürfen" sie (arbeitslos geworden) dafür ergänzende Hilfe in Anspruch nehmen und sich auch nackig machen.
    DieserAusdruck "sich nackig machen" ärgert mich ein wenig.

    ALG II ist keine Unterstützung für alle, sondern für den, der es braucht. Immer, wenn man sagt, dass es notwendig ist, erwartet die Gesellschaft, dass man dies nachweist.

    Die andere Variante ist, dass jeder das bekommt (auch der Millionär) oder keiner.

  6. Inaktiver User

    AW: Umgang mit nicht erwerbstätigen Menschen mit langer Erwerbsbiographie

    Zitat Zitat von ereS Beitrag anzeigen
    ersteres ist korrekt
    was aber nicht heißt, das es der bewerber auch macht
    viele schreiben auch " in einem persoenlichen gespraech" mehr dazu, gerade wenn man ueberhaupt keine vorstellung davon hat, was der betrieb bereit ist zu zahlen, um nicht im vorfeld aussortiert zu werden
    Dann wird man halt aussortiert, weil man nichts angegeben hat. Nicht alle machen sich die Mühe, wie bei Phyllis hinterher zu telefonieren. Dafür muss schon erhöhter Bedarf bestehen.

  7. gesperrt

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    AW: Umgang mit nicht erwerbstätigen Menschen mit langer Erwerbsbiographie

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    DieserAusdruck "sich nackig machen" ärgert mich ein wenig.

    ...
    Dann bringst du sicher Verständnis dafür auf, dass

    ...
    ALG II ist keine Unterstützung für alle, sondern für den, der es braucht. Immer, wenn man sagt, dass es notwendig ist, erwartet die Gesellschaft, dass man dies nachweist.

    Die andere Variante ist, dass jeder das bekommt (auch der Millionär) oder keiner.
    sich der eine oder andere darüber ärgert, wenn Menschen alimentiert werden, von denen man nicht mal gesichert den Namen weiß und schon gar nicht, was sie besitzen.

    Alles andere wäre dann nämlich mit zweierlei Maß messen.

  8. Inaktiver User

    AW: Umgang mit nicht erwerbstätigen Menschen mit langer Erwerbsbiographie

    Ich weiß, wen du meinst @ zazu.
    Ja... es ist durchaus ärgerlich und gesetzeswidrig, wenn jemand Sozialleistungen erschleicht.

    @ Benno
    Die Wohlfahrtsverbände beraten und helfen, auch die Gewerkschaften. Wichtig ist, dass du zu Fachärzten gehst, um deine gesundheitliche Situation auch nachweisen zu können. Hast du einen Grad der Behinderung beantragt?

    Alles Gute.

  9. Inaktiver User

    AW: Umgang mit nicht erwerbstätigen Menschen mit langer Erwerbsbiographie

    Zitat Zitat von Bae Beitrag anzeigen
    Die wenigsten Leute geben die Gehaltsvorstellung im Anschreiben an. Ist das in Deutschland tatsächlich üblich? Wird das nicht erst beim Vorstellungstermin besprochen?

    Und wieder mal den Sachverhalte aus der Schweiz: Ältere Angestellte haben mehr Lohnnebenkosten - zB eine Woche mehr Ferien, und höhere Pensionskassenbeiträge - sprich, bei gleichem Bruttolohn ist ein 60-jähriger teurer als ein 30-jähriger.

    ist womöglich in Deutschland auch so?

    gruss, barbara
    Wundert mich ehrlich gesagt ein bisschen, dass du das nicht besser weißt. Du schreibst doch eigentlich bei solchen Themen oft mit.

    Die anderen haben es schon beantwortet.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Dann wird man halt aussortiert, weil man nichts angegeben hat. Nicht alle machen sich die Mühe, wie bei Phyllis hinterher zu telefonieren. Dafür muss schon erhöhter Bedarf bestehen.
    So ist es. Warum sollten beide Parteien Zeit und Geld in ein Gespräch investieren, wenn die grundsätzliche Gehaltsvorstellung weit voneinander abweicht? Hinterher telefoniert wird kaum, solange es genügend Bewerber gibt, warum auch?
    Geändert von Inaktiver User (02.10.2017 um 08:50 Uhr)

  10. User Info Menu

    AW: Umgang mit nicht erwerbstätigen Menschen mit langer Erwerbsbiographie

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ganz so pessimistisch bin ich nicht, ich kann das von meiner Region halt gar nicht bestätigen - und hab bis heut nicht verstanden, wieso man dann wo bleibt wo es mit Arbeit derartig trostlos ausschaut.

    Aktuell gibt es hier Radiospots von der Lufthansa, wo Frauen Ü50 (!!) berichten, dass sie grad eine Umschulung zur Flugbegleiterin machen - früher musste man da an den Check in wechseln, weil zu alt. Und das macht die Lufthansa ja kaum, weil sie ausreichend junge Dinger findet, die den Job machen wollen?
    Meine Schwiegertochter ist Anfang 30, hat 5 Jahre Berufserfahrung bei Airbus Berlin, inkl. Langstrecke nach Fernost und Amerika. Die Lufthansa will sie nicht, weil zu wenig Erfahrung. Glaubst du wirklich, die wollen Ü 50 Quereinsteiger ohne jede Berufserfahrung als Flugbegleiter ? Sehr naiv. Ich vermute mal, Lufthansa in München wird eine Weiterbildungsgesellschaft haben wie Trainico in Berlin(100% Tochter von Lufhansa). Die bilden auch alles weiter, was bei 3 nicht auf dem Baum ist. Gibt ja Förderung vom Arbeitsamt. Wer einen Weiterbildungswiiligen empfiehlt, kriegt 100 € Prämie. Ob die weitergebildeten anschließend einen Job finden ist doch Wurst.
    Maximal, wirklich wenn sie ganz viel Glück haben, werden sie bei Aviation Power zum Mindestlohn eingestellt, das ist die Leiharbeitsfirma von Lufthansa, auch 100% Lufthansatochter.

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