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  1. Inaktiver User

    AW: Umgang mit nicht erwerbstätigen Menschen mit langer Erwerbsbiographie

    Zitat Zitat von Bae Beitrag anzeigen
    gilt übrigens auch für Umzüge im Inland, wenn man mal so eine dreistellige Zahl an Kilometern von zu Hause entfernt ist, wird es kompliziert.

    Grundsätzlich wäre es sinnvoll, dafür zu sorgen, dass die Leute möglichst wenig reisen müssen, nicht möglichst viel.
    Wie möchtest Du das bewerkstelligen? Jeder wohnt, wo er möchte und der Staat stellt ihm dann einen Arbeitsplatz vor die Tür?

  2. Inaktiver User

    AW: Umgang mit nicht erwerbstätigen Menschen mit langer Erwerbsbiographie

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Die Gründe dafür sind hier schon in anderen Strängen rauf und runter diskutiert worden. Vielleicht suchst Du mal danach, wenn Dir dieses Thema auf den Nägeln brennt.
    Nein, mein Thema ist das nicht... ich habe Wohneigentum. Wir können uns aussuchen, wo und wie wir im Alter mal leben wollen.


    Ich lege allerdings auch Wert auf den Arbeitsplatz vor der Haustüre.
    Alles andere ist Belastung und Kostenfaktor!
    Ich gehe auch davon aus, dass man spätestens mit dem 40. Lebensjahr sich an einen Ort gebunden fühlen können sollte und sich dort so etwas wie ein soziales Netz und ein pers. Umfeld schaffen muss.
    Mit 50 oder 60 sollte man seine Basis haben und wissen, wo man im Leben angekommen ist!

    Man lebt nicht, um zu arbeiten.. es gibt schon auch so etwas wie Privatleben und Familie, Freundeskreis... das, alles immer wieder komplett canceln, weil der Job das so erfordert ist keine Dauerlösung!
    Geändert von Inaktiver User (01.10.2017 um 11:10 Uhr)

  3. Inaktiver User

    AW: Umgang mit nicht erwerbstätigen Menschen mit langer Erwerbsbiographie

    Bae, verschone uns jetzt bitte mit den ostdeutschen Arbeitern (mehrere) die sich in deiner Schweizer Firma alle umgebracht haben, weil in der Fremde und alleine und ohne Freunde und du hattest dann die Scherereien mit dem schriftlichen Kram.

    Du hast weiter vorn geschrieben, dass du ungern reist und möglichst kurze Wege bevorzugst. Das ist dir unbenommen, aber das ist nicht für jeden von so hoher Priorität. Ich bin geschäftlich bis vor ein paar Jahren relativ viel gereist und habe das eher als Bereicherung und Weiterentwicklung meiner Persönlichkeit empfunden. Am Anfang meiner Berufstätigkeit habe ich meinen Lebensmittelpunkt um 600 km verlagert und mir ein komplett neues Umfeld gesucht. Geht alles, ist viel besser,als du vielleicht glaubst.

    Muss aber ja nicht jeder. Kann jeder gerne so nahe am gewohnten Umfeld leben, wie er mag. Aber als Begründung dafür, dass er bis zur Rente ALGI bekommen soll, reicht das für mich nicht. Man hat kein Anrecht darauf, dass einem der Staat oder wer auch immer einen genehmen Arbeitsplatz vor die Tür setzt. Das kann die Gesellschaft nicht leisten.

  4. gesperrt

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    AW: Umgang mit nicht erwerbstätigen Menschen mit langer Erwerbsbiographie

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Wie möchtest Du das bewerkstelligen? Jeder wohnt, wo er möchte und der Staat stellt ihm dann einen Arbeitsplatz vor die Tür?

    oh, das ist eine lange aufwendige Geschichte. Grundsätzlich sollte man Politik so gestalten, dass dass es a) mehr Firmen in der Peripherie gibt und b) mehr akzeptablen, bezahlbaren Wohnraum in den Zentren. und das, bitte sehr, nicht über quasi-sozialistische Fünfjahrespläne, sondern über Anreize, sodass andere Lebensweisen interessant und möglich werden, als es heute der Fall ist.

    Aber man könnte zB eine Regel machen, die Arbeitgebern gewisse Lasten erlässt, wenn sie Leute einstellen, die im Gebiet der selben Postleitzahl wohnen, wo sie auch arbeiten. Einen Ökobonus für kurze Wege, quasi.

    Aber eben: das ist etwas, was wohl eher Jahrzehnte als Jahre zur Umsetzung braucht, bis das vernünftig läuft. Aber wenn man nie damit anfängt, kann es auch nie geschehen...

    in der Zwischenzeit müssen wir halt weiterhin die ganzen Kosten - an Zeit, an Umweltschäden, an gesundheitlichen Schäden - für diese unsinnige Pendelei bezahlen, die heute üblich ist.

    gruss, barbara

  5. gesperrt

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    AW: Umgang mit nicht erwerbstätigen Menschen mit langer Erwerbsbiographie

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Bae, verschone uns jetzt bitte mit den ostdeutschen Arbeitern (mehrere) die sich in deiner Schweizer Firma alle umgebracht haben, weil in der Fremde und alleine und ohne Freunde und du hattest dann die Scherereien mit dem schriftlichen Kram.
    Scherereien mit schriftlichem Kram sind mir wurst. Menschliche Schicksale und Tragik aber nicht.

    Für jeden, der sich umbringt, hast du wohl fünfzig dahinter, die sich im Alkohol ersäufen, oder eine andere Sucht pflegen. Mit allem, was das mit sich bringt. Und eben: du als Arbeitende finanzierst all die daraus entstehenden Kosten mit! Wäre es nicht klüger, die gleich von Anfang an zu vermeiden, wenn es irgend geht? Nur schon aus Menschlichkeit?


    Du hast weiter vorn geschrieben, dass du ungern reist und möglichst kurze Wege bevorzugst. Das ist dir unbenommen, aber das ist nicht für jeden von so hoher Priorität.
    Alle Befragungen zum Thema zeigen klar und deutlich, dass Pendeln von den meisten Pendlern als Belastung empfunden wird, und dass die Lebensqualität dadurch empfindlich beschnitten wird.

    Man tut es halt, weil es anders fast nicht geht. Aber nicht, weil es so toll ist.

    Am Anfang meiner Berufstätigkeit habe ich meinen Lebensmittelpunkt um 600 km verlagert und mir ein komplett neues Umfeld gesucht. Geht alles, ist viel besser,als du vielleicht glaubst.
    Am Anfang meines Erwachsenenlebens habe ich auch meinen Lebensmittelpunkt verlegt. Was auch eine gute Sache war. Ebenso wie die traditionellen Wanderjahre von Handwerksgesellen eine gute Sache sind.

    Aber wenn die Anforderung kommt, dass man das ständig tun muss, auch dann, wenn man sich irgendwo etabliert hat - ist das eine ganz andere Geschichte.


    Man hat kein Anrecht darauf, dass einem der Staat oder wer auch immer einen genehmen Arbeitsplatz vor die Tür setzt. Das kann die Gesellschaft nicht leisten.
    natürlich nicht, aber Arbeitsplätze (im Sinn von Erwerbsarbeit) braucht es auch nicht unbedingt, wenn man nur die Leute halbwegs anständig behandelt. Was in Ämtern via System nicht geschieht - dort wird man systematisch entmündigt und behandelt wie ein kleines Kind, das der Mama mal erklären muss, ob's auch die Hausaufgaben alle gemacht hat.

    gruss, barbara

  6. Inaktiver User

    AW: Umgang mit nicht erwerbstätigen Menschen mit langer Erwerbsbiographie

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Aber als Begründung dafür, dass er bis zur Rente ALGI bekommen soll, reicht das für mich nicht. Man hat kein Anrecht darauf, dass einem der Staat oder wer auch immer einen genehmen Arbeitsplatz vor die Tür setzt. Das kann die Gesellschaft nicht leisten.
    Das wäre dann eine Form des Bedingungslosen Grundeinkommens. 40 Jahre Alimentation ohne etwas zu tun? (So ganz überspitzt).

    @ FischohneFahrrad.

    Wenn dein Mann einen tollen Job (mehr Reputation, Gehalt, Verantwortung etc. ) an einen anderen Ort angeboten bekommt, würde er diesen wahrnehmen?

  7. Inaktiver User

    AW: Umgang mit nicht erwerbstätigen Menschen mit langer Erwerbsbiographie

    Der Frage stelle ich mich gerade im rL.

    Einfach ist das nicht mehr zu beantworten.

    Der Punkt: "noch mehr" an Reputation, Gehalt und Verantwortung.... hat irgendwann nicht mehr unbedingt Priorität!
    Geändert von Inaktiver User (01.10.2017 um 11:57 Uhr)

  8. Inaktiver User

    AW: Umgang mit nicht erwerbstätigen Menschen mit langer Erwerbsbiographie

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Das wäre dann eine Form des Bedingungslosen Grundeinkommens. 40 Jahre Alimentation ohne etwas zu tun? (So ganz überspitzt).
    Wobei es sich beim bedingungslosen Grundeinkommen ja auch um einen eher niedrigen Betrag handeln würde, es waren immer so Beträge um 1.000 Euro in der Diskussion. Das rettet einen auch nicht davor, eventuell umziehen zu müssen.

  9. Inaktiver User

    AW: Umgang mit nicht erwerbstätigen Menschen mit langer Erwerbsbiographie

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Der Punkt: "noch mehr" an Reputation, Gehalt und Verantwortung.... hat irgendwann nicht mehr unbedingt Priorität!
    Klar, ein Job ist immer ein Gesamtpaket und jeder setzt da seine Prioritäten. Das kann man auch bequem machen, wenn man nicht "muss", die Entscheidungsgrundlage ändert sich aber deutlich, wenn man bereits arbeitslos ist oder weiß, dass man es wird.

  10. Inaktiver User

    AW: Umgang mit nicht erwerbstätigen Menschen mit langer Erwerbsbiographie

    Es geht schon auch darum, es zu vermeiden... Vermeidungsstrategien sehen bei Menschen mit langer Erwerbsbiographie bestimmt anders aus, als bei jungen Menschen.

    Hier konkret ist das jedenfalls so.



    der Umgang mit Menschen mit langer Erwerbsbiographie... er ist nicht nur für Arbeistlose katastrophal und belastend...

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