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28.02.2018, 17:13Inaktiver User
AW: Bundestagswahl 2017 und Regierungsbildung
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28.02.2018, 17:17Inaktiver User
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28.02.2018, 17:21Inaktiver User
AW: Bundestagswahl 2017 und Regierungsbildung
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28.02.2018, 17:25Inaktiver User
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28.02.2018, 17:37Inaktiver User
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28.02.2018, 18:18Inaktiver User
AW: Bundestagswahl 2017 und Regierungsbildung
Sorry, aber den "Qualitätszeitungen", die alle brav auf Regierungslinie argumentieren, glaube ich in dieser Hinsicht kein Wort.
Österreich hat dieses System und es klappt hervorragend. Die Beiträge sind sogar geringer als in D, auch die der Rentner. Die zahlen in D um die 7% in die Krankenversicherung ein, in Ö sind es 5%. Und das bei einer Rente, die vierzehn- statt zwölfmal im Jahr ausgezahlt wird.
Was mich in D am meisten erstaunt, ist die Tatsache, dass alle davon überzeugt sind, das beste Sozialsystem der Welt zu haben. Dabei ist es bestenfalls Durchschnitt.Geändert von Inaktiver User (28.02.2018 um 19:16 Uhr)
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28.02.2018, 18:30
AW: Bundestagswahl 2017 und Regierungsbildung
Nicht jeder, der etwas privat beim Arzt bezahlt ist privat versichert. Viele Leistungen muss man privat bezahlen, da die Kasse das nicht übernimmt. Auch bekannt als IGEL Leistungen.
Beispiel: Ultraschall beim Frauenarzt bei der Vorsorge (!!!!!!!!!!!!!!!!!!!)
Diese Gleichung 26% der privat bezahlten Einnahmen = 10% der privat Versicherten stimmt wohl so nicht.Körperlich Distanz
Sozial zusammen
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28.02.2018, 18:37
AW: Bundestagswahl 2017 und Regierungsbildung
Ich bin sehr für eine Bürgerversicherung und für eine ähnliche Variante bei der Rente. Dafür würde ich den Satz, den man zahlen muss bei beiden Versicherungen senken, und zwar deutlich, also in Richtung 10% des Brutto (z.Z bei der KK 16%). Dafür müssen bei der Rente alle einzahlen und auch sogenannte Minijobber oder 400€ Jobber nur einen winzigen Betrag, sagen wir 10€ . Aber es müssten alle einzahlen, auch und gerade Bezieher aus Vermögenseinkünften und Unternehmen mittels einer prozentualen Wertschöpfungsabgabe und Arbeitende flexibel abhängig vom momentanen Stand der Beschäftigung.
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28.02.2018, 18:49
AW: Bundestagswahl 2017 und Regierungsbildung
Das Personal der SPD und der CSU ist noch nicht bekannt, ausser Seehofer = 70 und Scholz = 60. Bei den bekannten von der CDU sind gerade mal 3 etwas jünger als 50. Spahn = 38 und Karliczek = 47 und Klöckner = 45, ansonsten Altmaier = 60, vdLeyen = 60.
Wo siehst Du da "verjüngtes Personal"?
Und selbst wenn, sie müssen nach der Pfeife der alten Herrschaften oben tanzen, Merkel, Seehofer und Scholz.Körperlich Distanz
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28.02.2018, 22:14Inaktiver User
AW: Bundestagswahl 2017 und Regierungsbildung
Aber vorher muss da eine soziale Revolution in Deutschland und der EU erfolgen. Ich bin auch für eine Modernisierung des Kranken- und Pflegeversicherungssystems. Die Trennung der Sozialversicherung vom Faktor Arbeit ist eine wesentliche Grundlage für die Anpassung der SV an die moderne, digitalisierte Arbeitswelt. Dazu ist eine Harmonisierung der Steuergesetzgebung erforderlich. Die Altersvorsorge muss wieder Privatsache werden.
Wie soll das gehen ?
Der Staat hat die Rahmenbedingungen so zu gestalten, dass ein funktionierender Binnen-Arbeitsmarkt in der EU entsteht. Ein Markt funktioniert dann, wenn 3-5% Überangebot vorhanden ist und wenn kein Marktteilnehmer von außen gefördert oder behindert wird.
Das bedeutet, dass die Bedingungen so gestaltet werden, dass Vollbeschäftigung entsteht, die existenzsichernd ist. Dann sollte alle Einkommensarten für die Kranken- und Pflegeversicherung veranlagt werden. Auch ist eine stärkere Präferierung der Verbrauchsteuern für industriell gefertigte Güter erforderlich. Bei Dienstleistungen und Handwerkerleistungen sollte die Mehrwertsteuer reduziert oder abgeschafft werden.
Und für die Altersvorsorge sollte wieder die Eigenverantwortung stärker in den Mittelpunkt treten und die Beamtenversorgung privatisiert werden sowie bei allen Arbeitern und Angestellten.
Wenn diese Voraussetzungen nicht erfüllt werden, ist die Bürgerversicherung wieder nur eine Aktion, den Leistungsträgern mehr zu nehmen und diese Gelder an die unteren und oberen Schichten zu verteilen. Das führt zur Verfestigung oder sogar Verschärfung der Leistungsungerechtigkeit.
Solange die Generation der Baby-Boomer noch nicht unter der Erde ist, wird es ganz schwer werden, ein vernünftiges Konzept zu entwickeln und umzusetzen.
Die Schweiz hat es versucht und scheint, bis auf ein paar Auswüchse ganz gut damit zu fahren.Geändert von Inaktiver User (28.02.2018 um 22:36 Uhr)



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