Neuwahlen, neue Konzepte, junge, frische Ideen, welche nicht immer zum Ziel führen müssen, dann wird eben korrigiert.
Leute in die Politik holen, die ihre materielle Existenz nicht unbedingt der Politik verdanken, keine Aktentaschenträger, welche sich dem alten Politikadel verpflichtet fühlen müssen, sondern Leute, die sich im Leben bewiesen haben. Akademiker die nicht nur in der Politik nebenher promoviert haben, sondern mal etwas geschaffen haben, was diese Gesellschaft gebraucht hat. Schluss mit dem Intrigantenstadl.
Ehrliche und offene Nachrichten und keine Mainstreamspeichellecker im vorauseilenden Gehorsam.
Unerträglich wie Doppelstaater gegen das Volk hetzen, was dann als „harsche Kritik“ abgeschwächt wird. Der bedankt sich bei seinen Freunden und den Politikern in Berlin, nicht beim deutschen Volk, das braucht man offensichtlich nicht.
So, das war mal etwas zum Träumen.
Es wird weiter gehen wie bisher, nur eben etwas schlechter, niveauloser, stilloser und dümmlicher, bis das System kollabiert.
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20.02.2018, 14:30
AW: Bundestagswahl 2017 und Regierungsbildung
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20.02.2018, 16:20Inaktiver User
AW: Bundestagswahl 2017 und Regierungsbildung
Ganz interessant finde ich den Kommentar der Taz zur Nominierung von AKK als Generelsekretärin:
Kommentar Neue CDU-Generalsekretarin: Besser als eine geklonte Merkel - taz.de
Aber, und gerade das ist für Merkels Gegner um den Finanz-Staatsekretär Jens Spahn so bitter: Kramp-Karrenbauer, genannt AKK, spricht auch die trotzig-traurigen Traditionsbatallione der Union an. In der aktuellen Konstellation ist Kramp-Karrenbauer sozusagen Merkels bessere, weil rechte Hälfte.
Die Saarländerin, Mitglied im Zentralkomitee der Deutschen Katholiken, kann sehr konservative Linien vertreten: Gegen die Ehe für alle. Gegen Liberalisierungen im Abtreibungsrecht. Die erste Frau an der Spitze eines Landesinnenministeriums war sie auch mal. Vor ihrer Wiederwahl vor einem Jahr setzte sie gezielt einen harten Akzent, als sie sich Wahlkampfauftritte türkischer Politiker verbat.
Ist sie konservativer als Jens Spahn? Gesellschaftspolitisch vermutlich schon, ich denke im Bereich der Sozial- und Wirschaftspolitik und in "der Flüchtlingsfrage" nicht, oder? Dort trat Spahn doch in letzter Zeit eher sehr kritisch auf:
Spahn: „Sozialstaat und unbegrenzte Zuwanderung funktioniert nicht zusammen" - WELT
Beide stehen in bestimmten Bereichen für eine Politik, in der Merkels Kurs von vielen in der vergangenen Legislaturperiode als "zu links" kritisiert wurde. Schließen sich denn AKK und Spahn aus?
Das müsste doch eigentlich nicht schlecht sein, wenn solche Leute in Zukunft mehr Einfluss bekämen und es könnte gar der SPD helfen, wieder erkennbarer unterscheidbar von der CDU zu sein ohne sich selbst verbiegen zu müssen.
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20.02.2018, 16:39
AW: Bundestagswahl 2017 und Regierungsbildung
Wie ich schon schrieb, der Karren steht schon recht tief im Dreck. Mit etwas Politikkosmetik wird das wohl nichts werden. Die Merkel und SPD Basis unterschätzen massiv, wie weit es mit der Unzufriedenheit schon ist. Dass die in Berlin ihre Augen verschließen und vehement leugnen, dass es „Probleme“ gibt, liegt in der Natur der Sache.
Die wissen schon, wenn die wirklich etwas Signifikant ändern wöllten, dann muss es harte und massive Personaländerungen geben und dazu fehlt bei allen die Bereitschaft, genau das eint alle Politiker im derzeitigen Politikbetrieb, Platz für die Jungen zu machen. Alle kleben an ihren Stühlen und sitzen wir das Kaninchen vor der Schlange, letztlich sind es alles Getriebene.
Die Idee mit der AKK klingt im ersten Moment gut, wird sich aber sehr schnell abnutzen und verpuffen.
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20.02.2018, 16:43
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20.02.2018, 16:51Inaktiver User
AW: Bundestagswahl 2017 und Regierungsbildung
Sagen wir mal so, die Umfragewerte für die AfD sind nicht gerade positive Signale, gebe ich Dir recht. Aber trotzdem glaube ich, dass Du auch aus Deiner Perspektive sprichst, aus Deinem Umfeld und auch das ist nur eine subjektive Perspektive.
Was bedeutet denn Platz für "Die Jungen" zu machen? Die Jungen sind doch auch nicht eine Einheit, sondern sehr unterschiedliche Leute mit unterschiedlichen Ideen.
Da tritt in der SPD ein Kevin Kühnert gerade sehr laut auf, ist das für Dich so ein Hoffnungsträger?
Er ist glaube ich aber noch keine 30, bis wann gilt denn bei Dir jemand als jung?
Oder die Simone Lange aus Flensburg? Die ist aber auch schon über 40 und nur 5 Jahre jünger als Nahles.
Sind die "Jungen" in der CDU a la Spahn, Günter und Linnemann für Dich dann schon zu alt?
Wo soll man denn "die Jungen" auf einmal hernehmen? Natürlich arbeiten die sich auch langsam hoch, müssen zeigen, dass sie sich auch durchsetzen können, Mehrheiten versammeln, auch schwierige Zeiten durchstehen können.
Und die AfD ist ja jetzt auch nicht soooo ein Sammelbecken derJugend, falls die für Dich eine Alternative sind, ich tippe mal, das Durchschnittsalter ist höher als bei der FDP und auch bei den Grünen, gerade da wurde der Vorsitz neu gewählt und es sind eher junge Leute am Zug.
So recht weiß ich nicht, was Du willst, es klingt ehrlich gesagt manchmal einfach nach generellem Systemfrust. Sorry.
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20.02.2018, 16:55Inaktiver User
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20.02.2018, 17:03
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20.02.2018, 17:15Inaktiver User
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20.02.2018, 17:15
AW: Bundestagswahl 2017 und Regierungsbildung
Vielleicht habe ich mich etwas ungeschickt ausgedrückt. Ich mache das nicht nur an der Jugend fest. Merz ist auch schon älter, aber der würde etwas bewegen. Das Problem ist, Einzelne werden sofort von Altgedienten zerrieben, vorgeführt, gegebenenfalls etwas Kompromittierendes ausgegraben und Schwupps ist er weg und diejenigen mit denen es weitergeht, wird es keinen Neufang geben. Sicher ist der Kühnert noch jung, aber bewegt sich wenigstens. Die anderen hocken auf ihren Sesseln, halten Reden und etwas Konkretes zu sagen und warten ab, verbunden mit der Hoffnung, dass der Sturm sich von allein legen wird und die wieder in ihren alten Trampelpfaden wandeln können.
Geändert von Lukulla (21.02.2018 um 15:13 Uhr) Grund: Vollzitat gekürzt
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20.02.2018, 17:18
AW: Bundestagswahl 2017 und Regierungsbildung



Bin ernsthaft gespannt.
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