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20.02.2018, 08:55Inaktiver User
AW: Bundestagswahl 2017 und Regierungsbildung
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20.02.2018, 09:36
AW: Bundestagswahl 2017 und Regierungsbildung
Stimmt, einen sozialistischen Flügel haben wir nun wirklich nicht. Es nennt sich sozialer Flügel(CDA).
Fast.Ich denke diese Einordnung: wirtschafts- und sozialpolitisch auf dem linken Flügel der CDU, gesellschaftspolitisch eher konservativ ist nicht falsch.
Wir haben im Prinzip folgende Strömungen, bzw. Vereinigungen:
1. CDA: Der größte Flügel. Es ist der sogenannte linke Flügel, welcher gewerkschaftsnah ist und die Arbeitnehmerschaft vertritt. Hier gab und gibt es auch durchaus schonmal sehr linke Vorstellungen. Aber es stimmt schon, auch wirtschaftliche Interessen werden nicht völlig aus den Augen verloren. Bundesvorsitzender z.Zt. Karl-Josef Laumann. Auch Ludwig Erhard hatte hier seine politische Heimat.
Auch Laschet und Kramp-Karrenbauer sind hier Mitglied. Die CDA erwuchs aus der christlichen Soziallehre und ist die Keimzelle insb. der NRW-CDU. Auch Themen wie Mindestlöhne sind hier durchaus zu Hause, konnten aber lange, bis zum Bundesparteitag in Leipzig 2011, innerparteilich kein Gehör finden.
2. MIT: Die Mittelstandsvereinigung. Hier werden die Wirtschaftsinteressen vertreten. Die Überschneidungen mit der FDP sind in diesem Flügel am deutlichsten.
Dann gibt es noch die Frauen-Union, die Senioren-Union, eine Vereinigung der Katholiken und eine der Evangelischen.
Kleinerer Gruppierungen lasse ich mal aus.
Was alle eint, ist ein gewisser Konservativismus. Was aber nicht gleichbedeutend ist mit altmodisch oder in der Zeit zurück.
Gutes bewahren und dennoch offen für neues zu bleiben, das ist es was eine moderne konservative Volkspartei ausmacht. Und eben verschiedene Flügel und Strömungen zu verbinden.
Bislang gelingt uns das noch.
Es liegt auch nicht nur an den Parteien. Auch die Gesellschaft hat sich verändert.
Auch die Parteienlandschaft ist eine andere geworden. Die Zeiten von 40 % +x dürften vorbei sein. Das muß nicht schlimm sein, aber es macht es nicht einfacher Regierungen zu bilden. Hier müssen die Parteien auch lernen neue Wege zu gehen und neues zu wagen, wie z.B. Minderheitsregierungen.
Dennoch und das sollten alle die immer laut schreien "Merkel muss weg" bedenken, noch wird bei Wahlen entschieden und nicht auf der Strasse. Und noch hat sie die meisten Stimmen der Wähler, bzw. die CDU/CSU.
Fakt ist, nach dem Ergebnis der letzten BTW ist es schwierig eine Koalition zu bilden, aber es gibt keine andere Partei oder möglich Koalition die an der Union vorbeikommt.
Spahn hat nicht nur Freunde.
s.o.Geändert von Michael_Collins (20.02.2018 um 09:45 Uhr)
Há gente que fica na história
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20.02.2018, 12:44Inaktiver User
AW: Bundestagswahl 2017 und Regierungsbildung
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20.02.2018, 12:51Inaktiver User
AW: Bundestagswahl 2017 und Regierungsbildung
Laut Handelblatt Morgenbriefing von heute morgen ist AKK sozialpolitisch links (was sich für mich allerdings nicht mit Homophobie verträgt), ökonomisch Mitte und gesellschaftspolitisch rechts. Aha !

Könnte man auch beliebig nennen, und den Merkel-Sprech hat sie auch schon prima drauf.
Da hat Merkel ja eine Super-Nachfolgerin gefunden *erleichtert guck*. Also für irgendwann in 8 Jahren, wenn sie eventuell nicht mehr antritt.
Dann ist AKK 63, also im besten und frischesten Alter, um neuen Wind rein zu bringen. *ironie off*
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20.02.2018, 12:53
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20.02.2018, 12:54Inaktiver User
AW: Bundestagswahl 2017 und Regierungsbildung
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20.02.2018, 12:58Inaktiver User
AW: Bundestagswahl 2017 und Regierungsbildung
Tja, was sich heute so "links" nennt. Da werden ja derzeit neue Standards gesetzt ..... So ist Chauvinismus und Frauenunterdrückung ja nun auch eine "Kulturbereicherung".
Ich bin da old-fashioned und halte an den Definitionen meiner - frauen - und schwulen-bewegten - Jugendzeit fest.
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20.02.2018, 13:01
AW: Bundestagswahl 2017 und Regierungsbildung
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20.02.2018, 13:23
AW: Bundestagswahl 2017 und Regierungsbildung
Das wird folgende Entwicklung nehmen:
Die SPD wird der GrKo beitreten und in 3 Jahren, um ein zweistelliges Ergebnis kämpfen. Wären Neuwahlen, dann würde jetzt ein zweistelliges Ergebnis erzielt werden, die CDU wäre weiterhin stärkste Kraft und man könnte neu beginnen mit der echten Chance auf eine Korrektur.
In den nächsten 3 Jahren macht die CDU weiter, als wäre nichts gewesen, die SPD nutzt sich weiter ab, das Volk wird in 3 Jahren eine Protestwahl vom Feinsten hinlegen und die Trottel in Berlin wundern sich, dass das Volk wieder alles missverstanden hat.
Man muss sich nur das Personal der nächsten 3 Jahre ansehen. Schlimmer geht immer.
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20.02.2018, 14:20Inaktiver User



Die Mitte der Gesellschaft ist jedenfalls hier kein Stammgast.
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Und ehrabschneidend.
Bin ernsthaft gespannt.
