Worauf ich noch einmal verweisen möchte, ist, dass die CDU nicht allein Merkel ist, sondern, dass die CDU aus mehr als 421.000 Mitgliedern besteht. Sie unterstützen Merkel und Merkel vertritt die Positionen ihrer Partei. Sonst hätten die Mitglieder sei gestürzt.
Eine Partei besteht nicht aus einer einzigen Person!
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15.02.2018, 09:15Inaktiver User
AW: Bundestagswahl 2017 und Regierungsbildung
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15.02.2018, 09:32
AW: Bundestagswahl 2017 und Regierungsbildung
So ist es. Und deshalb sollte auch nicht der Eindruck entstehen, die Partei bestände aus einer einzigen Person mit einer grauen Masse dahinter.
Die Fähigkeiten der anderen müssen besser erkennbar sein und nicht ein Schattendasein führen. Sie sind Unterstützer von Merkel aber nicht nur.
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15.02.2018, 09:40Inaktiver User
AW: Bundestagswahl 2017 und Regierungsbildung
Ja, bertrande, aber bisher hat den CDU-Mitgliedern das ausgereicht. Sie schrieben und schreiben von der Gechlossenheit, von rein internen Auseinandersetzungen.
Ich bin kein CDU-Mitglied, weshalb ich es nur von außen sehe und Michael möge meine Sicht gerne kommentieren.
Röttgen ist schon vor einiger Zeit kalt gestellt worden. Es haben sich kaum Mitglieder hinter ihn und seine Vorschläge gestellt. Insofern... scheinen seine Ideen und seine Person innerparteilich nicht mehrheitsfähig gewesen zu sein. Das fand ich immer schade, da er in die CDU auch andere Themen und Sichtweisen einbrachte.
Er trommelt nun und im Gegensatz zu Spahn trommelt er auch um Themen. Spahn trommelt nur für die personelle Erneuerung (also für sich). Hier kann man das gut nachlesen. Rottgen beklagt "inhaltliche Entleerung": Die Kritik an Angela Merkel in der CDU wird immer lauter - Politik - Tagesspiegel Mobil
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15.02.2018, 11:05Inaktiver User
AW: Bundestagswahl 2017 und Regierungsbildung
In einer Volkspartei ist das Mitgliederspektrum über (fast) alle sozialen Schichten breit gefächert. Das macht die Stärke einer Volkspartei auch aus, wenn die Interessen aller parteiinternen Flügel sich in der Programmatik wiederfinden.
Aber hier hat es in der CDU in den letzten Jahren eine Verschiebung nach links gegeben, zumindest nimmt ein Nichtinsider es so wahr. Vielleicht fehlen dem konservativen Lager die jüngeren Jahrgänge oder sie sind zur FDP, zur AfD oder den Grünen gegangen.
Die Programmatik der CDU ist nicht sehr konkret, jedoch die Handlungen der CDU geführten Regierung vermissen Nachhaltigkeit. Bei dem Problem Klimaschutz, bei der Digitalisierung, beim Thema Staatsschulden, Verteidigung, Sicherheit, soziale Gerechtigkeit und vor allem beim Thema christliche Werte.
Andere Ziele wie die Entwicklung von Ressourcen der erneuerbaren Energie, Außenhandel, Friedenspolitik, Abschaffung von Steuerschlupflöchern und den Investitionen hat die CDU in der vergangenen Jahren viel Positives bewirkt.
Deshalb sollte Merkel jetzt abtreten und anderen die Macht übergeben, schon aus Selbstschutz.
Wie es Helmut Kohl oder Gerhard Schröder ergangen ist, das kann ihr auch passieren.
Wenn die GroKo Regierung unter Merkel die gleichen Spielchen macht, wie bei den vielen Sondierungen (ich kann das Wort schon gar nicht mehr hören), wird nicht nur sie, sondern das Vertrauen der Bürger in die Parteien noch mehr beschädigt.
Davon profitieren nur die politischen Ränder, und am meisten die AfD.Geändert von Inaktiver User (15.02.2018 um 11:38 Uhr)
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15.02.2018, 11:24Inaktiver User
AW: Bundestagswahl 2017 und Regierungsbildung
gestern bei Maischberger Rudolf Dreßler, ehemals im Präsidium der SPD und Ministerpräsident Stephan Weil. War interessant. Weil ein Groko Befürworter und Dreßler ein Groko Gegner.
Mir hat Dreßler gut gefallen.
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15.02.2018, 12:13Inaktiver User
AW: Bundestagswahl 2017 und Regierungsbildung
Ich finde das atemberaubend lernresistent:
Ihr Fazit: "Wenn jeder dies alleine macht, werden wir nicht erfolgreich sein." Europa müsse eine größere Rolle spielen. "Wir können das schaffen, und wir werden das schaffen. Und wir müssen bereit sein, Verantwortung zu übernehmen."
"Ich bin überzeugt: Wir schaffen das", bekräftigt Merkel Momente später noch einmal.
Merkel: "Nicht mit dem Kopf durch die Wand"
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15.02.2018, 12:53Inaktiver User
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15.02.2018, 13:02Inaktiver User
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15.02.2018, 13:05Inaktiver User
AW: Bundestagswahl 2017 und Regierungsbildung
Wo verortest Du Dunkeldeutschland ?
Hier noch eine Stimme, mit der ich einer Meinung bin:
Wolfgang Bosbach: „Der Graben zwischen Wahlern und Gewahlten wird immer grosser“ – GroKo-Ticker - WELT
Es sind so viele gegen Merkels GroKo und es werden immer mehr.
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15.02.2018, 13:22Inaktiver User
AW: Bundestagswahl 2017 und Regierungsbildung
Er meint etwas anderes als du. Er ist für die GroKo :
Gleichzeitig warnte er vor harschen Tönen in Richtung Koalitionspartner. Man könne sich keinesfalls über den „Niedergang der SPD“ freuen, der zutiefst besorgniserregend sei. „Der ohnehin schon große Graben zwischen Wählern und Gewählten wird immer größer, wenn das Publikum den Eindruck bekommt, im Grunde geht es denen eher um sich als um das Land.“


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