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  1. Inaktiver User

    AW: Bundestagswahl 2017 und Regierungsbildung

    Zitat Zitat von Quirin Beitrag anzeigen
    Das liegt aber auch an den Grünen. Hör ich die Katrin Göring-Eckardt zur Zeit reden, dann höre ich immer Scharping, Lafontaine und Vogel. Die haben auch immer mit einer Selbstgerechtigtkeit alles schlechtgeredet, was die (potenzielle) Regierung gemacht oder gesagt hat.
    Die ganzen Wahlprogramme der letzten Wahlen sowie die Koalitionsvereinbarungen von 2013 sind online. Einfach selbst vergleichen - und notfalls einmal Googeln ob das eingehalten wurde.

  2. Inaktiver User

    AW: Bundestagswahl 2017 und Regierungsbildung

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Und nun die Preisfrage: wer hats verpennt? Genau die Gleichen die es nun "angehen" wollen.
    Natürlich. Aber sie haben dank der AfD auch eine neue Rolle: Die Retter des Vaterlandes.
    Man darf nicht vergessen, dass die AfD für die anderen Parteien auch sehr nützlich ist. Indem sie wie der Leibhaftige behandelt wird, kann man die eigenen Fehler entschuldigen nach dem Motto: Wäre es euch lieber, Deutschland würde wieder in seine Vergangenheit zurück fallen....

    Das gelingt umso besser, je unsäglicher das Personal der AfD agiert. Aber man darf sich fragen, ob die anderen Parteien wirklich der Meinung sind, ein Großteil der Bürger sei so dumm, dass sie sofort nach rechtsaußen kippen würde, wenn man den Teufel nicht permanent an die Wand malte. Die Rechtspopulisten haben gerade mal 12% incl. vieler Protestwähler. Ich denke, dass da von Seiten der GroKo sehr viel Show dahinter ist.

    Ich frage mich, was passiert wäre, wenn Lucke weiterhin Chef der AfD geblieben wäre. Dann wäre sie heute eine ernstzunehmende kritische Anti-EU-Partei. Und es wäre für die anderen Parteien sehr viel schwieriger, von ihrem eigenen Versagen abzulenken und sich als die alleinigen Garanten von Stabilität und Rechtsstaatlichkeit zu präsentieren.

  3. Inaktiver User

    AW: Bundestagswahl 2017 und Regierungsbildung

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich frage mich, was passiert wäre, wenn Lucke weiterhin Chef der AfD geblieben wäre. Dann wäre sie heute eine ernstzunehmende kritische Anti-EU-Partei. Und es wäre für die anderen Parteien sehr viel schwieriger, von ihrem eigenen Versagen abzulenken und sich als die alleinigen Garanten von Stabilität und Rechtsstaatlichkeit zu präsentieren.
    gute Frage.

    Gestern bei Will wurde z.b. gesagt:
    Da sagte Laschet oder Maas (weiß nicht mehr wer von Beiden) sinngemäß , der Bundespräsident mahnte den Willen der Wähler hintan zu stellen und Staatliche Interessen wahrzunehmen. Wer ist eigentlich der Staat? Demokratie geht aus meiner Sicht wahrlich anders. Oder auch die Aussage von Maas dass eine Mehrheit der Wähler wohl komplett gegen einen Familiennachzug für subsidiär geschützte Flüchtlinge sei, was jedoch erfolgreich verhindert werden konnte.

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    AW: Bundestagswahl 2017 und Regierungsbildung

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    In Deutschland haben bereits jetzt 45 % der Hartz-IV Empfänger einen Migrationshintergrund. Bei Sozialhilfe etwa 50 %.
    Und wahrscheinlich ist da das Gros der seit Ende 2015 Angekommenen noch gar nicht mit drin, denn es fehlt die Angabe des Stichtages

    Quelle: Statistisches Bundesamt
    Das ist ja mal eine Überraschung!

  5. Inaktiver User

    AW: Bundestagswahl 2017 und Regierungsbildung

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Wer ist eigentlich der Staat? Demokratie geht aus meiner Sicht wahrlich anders.
    Wen interessiert Demokratie, wenn nach Meinung der Regierenden "staatliche Interessen" gewahrt werden müssen? Dann darf man doch ein wenig nachhelfen und über die Köpfe der Bürger hinweg regieren.
    Man braucht nur mit dem Schreckgespenst "rechts" zu winken, schon muckt keiner mehr auf. In D funktioniert das hervorragend.

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    AW: Bundestagswahl 2017 und Regierungsbildung

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Wen interessiert Demokratie, wenn nach Meinung der Regierenden "staatliche Interessen" gewahrt werden müssen? Dann darf man doch ein wenig nachhelfen und über die Köpfe der Bürger hinweg regieren.
    Man braucht nur mit dem Schreckgespenst "rechts" zu winken, schon muckt keiner mehr auf. In D funktioniert das hervorragend.
    Wichtig ist einzig und allein die Industrie und die Bankeninteressen , dass ist der Staat

  7. Inaktiver User

    AW: Bundestagswahl 2017 und Regierungsbildung

    Wir durften doch unser Kreuz bei der Wahl machen - das ist demokratisch genug

  8. Inaktiver User

    AW: Bundestagswahl 2017 und Regierungsbildung

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Wen interessiert Demokratie, wenn nach Meinung der Regierenden "staatliche Interessen" gewahrt werden müssen? Dann darf man doch ein wenig nachhelfen und über die Köpfe der Bürger hinweg regieren.
    Man braucht nur mit dem Schreckgespenst "rechts" zu winken, schon muckt keiner mehr auf. In D funktioniert das hervorragend.
    "witzig" war auch Laschet mit seiner Aussage zu den Arbeitslosenzahlen.
    "Deutschland bewege sich schließlich Richtung Vollbeschäftigung" Laschet begeistert.....
    Wir haben 2,37 Millionen Arbeitslose und eine Vielzahl von Menschen, die noch nicht in der Statistik erfasst sind, da sie einen anderen staatlich alimentierten Status haben. 450€ Jober fallen Alle aus der Statistik raus, alle H4 Bezieher, alle die sich gerade in Schulungen befinden ect.
    Dies als großen Erfolg zu verkaufen ist lächerlich. Bei dieser Statistik wird getrickst ohne Ende.
    Wenn es so toll ist wie Laschet es hinstellt, weshalb explodieren dann sie Sozialausgaben?

  9. Inaktiver User

    AW: Bundestagswahl 2017 und Regierungsbildung

    Zitat Zitat von Punpun Beitrag anzeigen
    Wichtig ist einzig und allein die Industrie und die Bankeninteressen , dass ist der Staat
    Ein Steuerexperte vom DIW, Stefan Bach bezieht zur Einkommensverteilung Stellung:
    In unserer Gesellschaft hat vor allem das Steuer- und Abgabensystem die Aufgabe, Ungleichheit durch Umverteilung abzumildern. Was ist da in den vergangenen Jahrzehnten passiert? Steuern auf hohe Einkommen und Unternehmensteuern sind deutlich gesunken, Mehrwertsteuer und Energiesteuern wurden erhöht. Die oberen Schichten sind entlastet worden, die mittleren und unteren dagegen belastet. Bei der Erbschaftsteuer gibt es exzessive Privilegien für Unternehmensübertragungen, an denen sich trotz einer vom Verfassungsgericht angeordneten Reform kaum etwas geändert hat. Das verhöhnt die Chancengleichheit. Oder die aktuelle Debatte um Spitzensteuersatz und Soli im Rahmen der Regierungsbildung, bei der es um Steuerentlastungen oder -belastungen der oberen Einkommensschichten geht.

    Vermogen der Superreichen: "Das verhohnt die Chancengleichheit" - SPIEGEL ONLINE

  10. Inaktiver User

    AW: Bundestagswahl 2017 und Regierungsbildung

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Wir durften doch unser Kreuz bei der Wahl machen - das ist demokratisch genug
    Du kannst dich auch wählen lassen und dann alles so machen, wie du es für richtig hälst. Was hältst du davon?

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