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04.02.2018, 17:59Inaktiver User
AW: Bundestagswahl 2017 und Regierungsbildung
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04.02.2018, 18:13Inaktiver User
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04.02.2018, 18:14
AW: Bundestagswahl 2017 und Regierungsbildung
Sie wird noch einmal nicht mehr antreten, das hat sie inzwischen gelernt. Sie muss nur einen Kronprinzen (-prinzessin) suchen. Und das wird nicht so ganz einfach, denn ihre härtesten Stuhlbeinsäger hat sie vor Jahren schon vertrieben. Ich nehme an, der nächste Kanzler ist wieder eine Frau.
Natürlich hat es die AfD nicht erfunden. Und wie Du richtig schreibst, Europa muss die Lösung finden, nationale Lösungen werden überall scheitern.
Lass Deine Spekulationen stecken. Ich gehöre nicht dazu.So die Hoffnung der Etablierten.............................Die Menschen stolpern nicht über Berge, sondern über Maulwurfshügel
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04.02.2018, 18:32Inaktiver User
AW: Bundestagswahl 2017 und Regierungsbildung
Aber für eines wird diese erneute GroKo doch gut sein.
Die AfD wird nächstes mal zweitstärkste Kraft .
Mal sehen, wie man dann noch an ihr vorbei regieren will.
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04.02.2018, 18:38
AW: Bundestagswahl 2017 und Regierungsbildung
Das stimmt nicht, wir vergessen die Opposition in D nur gerne weil sie in den letzten Jahren neben den GroKos kleingerieben wurde und nur eine eine Partei (die Linke) überhaupt nennenswerte Oppositionsarbeit geleistet hat. Sonst wäre es doch komplett egal ob die AfD in der Opposition sitzt wenn die da nichts bewirken können. Stattdessen gibt es doch seit September ein Geschrei als wäre der Leibhaftige über uns gekommen.
Gerade wenn die Union eine Minderheitsregierung bilden würde, wäre die Opposition sehr wichtig. Es stimmt einfach nicht, wenn immer so getan wird als würden SPD und FDP eine Regierungsbildung verhindern.
Die Union könnte sehr wohl regieren, nur eben nicht so, wie sie es am liebsten hätten. Warum werden die eigentlich nicht angekackt, das sie verdammt nochmal eine Regierung aufstellen sollen statt von anderen Parteien zu verlangen das sie den Steigbügelhalter für sie spielen?
Ich bin mir im Gegenteil sehr sicher, das Thema Migration wird in den nächsten 4 Jahren an Brisanz gewinnen und entgültig auch vollends beim gutsituierten Mittelstand ankommen. Und die SPD wird dafür bei den nächsten Wahlen sehr hart abgestraft werden, nicht die Union. Dann wars das mit der SPD.
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04.02.2018, 18:50Inaktiver User
AW: Bundestagswahl 2017 und Regierungsbildung
Eine Minderheitenregierung geht nur, wenn die jeweilige Partei das will. Und sie will das nicht.
Ich denke aber, dass es noch weitere wichtige Themen gibt. Azubilöhne, Mietpreisbindung.
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04.02.2018, 18:51Inaktiver User
AW: Bundestagswahl 2017 und Regierungsbildung
Merkel favorisiert angeblich AKK, weil die auf ihrer Linie ist. Aber gilt das auch für die Partei? Oder hätte die lieber Jens Spahn? Ich vermute letzteres, denn Spahn würde besser in die Riege "hoffnungsvolle junge Männer" passen (Macron, Kurz).
Die Lösungen werden aber nicht die sein, die man derzeit in D vertritt. Den Franzosen brennt der Hut, Macron vertritt eine ganz andere Linie als Merkel. Wenn man in deutschen Städten keine solchen Zustände möchte wie in den Banlieues von Paris (gar nicht zu reden von Calais), sollte man sich etwas einfallen lassen. Und ich bin sicher, auch in der Union wären viele für eine restriktivere Linie.
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04.02.2018, 18:58
AW: Bundestagswahl 2017 und Regierungsbildung
Und die FDP und SPD wollen nicht schon wieder von Merkel verheizt werden.
Auf die Befindlichkeit der Union, keine Minderheitsregierung zu wollen, wird medial sehr viel Rücksicht genommen. Auf die FDP und SPD wird eingedroschen, obwohl die von den Koalitionen jedes Mal sehr geschwächt wurden.
Die Union drückt sich, weil eine Minderheitsregierung einfach nicht so bequem ist. Für die anderen Parteien geht es aber langsam um die Existenz.
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04.02.2018, 19:00Inaktiver User
AW: Bundestagswahl 2017 und Regierungsbildung
Das frage ich mich auch. Warum lässt sich die SPD so instrumentalisieren? Sie wird teuer dafür bezahlen.
Könnte "Übernahme der Verantwortung" nicht auch heissen, dass die Union eine Minderheitsregierung wagt?
Spätestens dann, wenn im Zuge der Digitalisierung immer mehr Jobs von Software und KI ersetzt werden. Sicher, es werden neue entstehen, aber nicht für die selben Personen, für all die Sachbearbeiter, Buchhalter, Steuerberater etc. Bisher hat die Robotik viele Leute in der Produktion ersetzt, die nächsten, die es trifft, sind die klassischen Bürojobs.
Wie man in dieser Situation dafür plädieren kann, noch jede Menge neuer Transferempfänger ins Land zu holen, ist mir schleierhaft. Die Folge wird sein, dass entweder die Beiträge steigen oder die Leistungen zurück gefahren werden.
Irgendwann werden wir in Europa Zustände haben wie in den USA oder in Südamerika. Das, was Europa seit dem Zweiten Weltkrieg auszeichnete - eine geringe Kluft zwischen Arm und Reich - ist dann Geschichte. Mit allen sozialen und gesellschaftlichen Folgen.
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04.02.2018, 19:10
AW: Bundestagswahl 2017 und Regierungsbildung
Die Schere zwischen arm und sehr reich ist seit Jahrzehnten immer weiter auseinandergegangen. Nur noch familiengeführte Unternehmen erheben den Anspruch auch ihre wertvollste Ressource (ihre Mitarbeiter) zu pflegen.
Weitere Digitale Produktionserweiterungen ersetzen niemals die Intelligenz der Arbeiter.
Nicht der Zuzug von Hunderttausenden Flüchtlinge vergrößert die Schere, sondern der Glaube, dass nur Profit und immer weiter steigender Profit sinnvoll ist.
Nachtrag: es war nie einfacher Wohnungsbau zu finanzieren wie jetzt. Projekte können aber nicht durchgeführt werden, weil die Betriebe keine Arbeiter mehr finden. Aus der letzten großen Einwanderungswelle (die Russlanddeutschen) sind viele hervorragende Handwerker hervorgegangen, ohne die es schon vor 20 Jahren zu einem Stillstand gekommen wäre. Aber auch die werden inzwischen alt.
Für deutsche Schulabsolventen kommt es gar nicht in Frage, sich bei der Arbeit die Hände schmutzig zu machen. Computer bauen aber keine Wohnungen oder reparieren kaputte Wasserrohre.Geändert von Opelius (04.02.2018 um 19:27 Uhr)
Die Menschen stolpern nicht über Berge, sondern über Maulwurfshügel



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