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  1. Inaktiver User

    AW: Bundestagswahl 2017 und Regierungsbildung

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Sach ich doch. Politisch gewollt. Warum auch immer.
    Vielleicht, weil sich die Politiker außerstande finden, unsere Herzen zu gewinnen und nur die Möglichkeit sehen, mit Angst zu regieren?).
    Oder weil sie - allen voran Merkel - noch immer verzweifelt und vergeblich versuchen, den Fehler von 2015 zu korrigieren, ohne zugeben zu müssen, dass sie in der Flüchtlingskrise historisch falsche Entscheidungen trafen.

    Allein das Thema Türkei ist zum Fremdschämen: Dieses devote Kriechen vor einem Despoten, der seinen Preis immer höher schraubte - für einen Deal, der nie funktionierte. Der Türkeideal setzte voraus, dass die Griechen die Flüchtlinge auf ihrem Terrain in die Türkei zurück schicken - das haben sie verweigert.

    Dafür schraubte Erdogan seinen Preis immer höher: Ein Türkeigipfel mit rotem Teppich, öffentliches Vorführen von Merkel in Ankara, die Geldforderungen wurden von 3 auf 6 Millionen erhöht, die Beitrittsgespräche sollten neu aufgenommen und die Visumspflicht für Türken in der EU abgeschafft werden.

    Das alles konnte nur verhindert werden, weil andere die Balkanroute schlossen und damit der Türkei die Trumpfkarte aus der Hand nahmen. Sie wurden dafür von D - dem größten Profiteur - beschimpft, weil Merkel zuvor behauptet hatte, man könne die Grenzen nicht schließen.

    Andere in der EU mussten verhindern, dass sich D völlig von der Türkei abhängig macht. Die versucht es jetzt mit blanker Erpressung. Deutsche Journalisten und Menschenrechtler werden entführt und die Türkei nennt offen ihren Preis: D soll türkische Offiziere, die Erdogan für den Putsch verantwortlich macht, im Gegenzug austauschen. Man mag sich gar nicht vorstellen, welche faulen Kompromisse da noch hinter den Kulissen laufen. Der große Einfluss des türkischen Geheimdienstes in D und Ö ist längst bekannt.

    Trump - und auch Merkel - sind die besten Beispiele dafür, warum sich die EU niemals in die "Vereinigten Staaten von Europa" verwandeln sollte. Beide zeigen, wie eine Person, die zu viel Macht hat, ihr Land ins Verderben führen kann.
    Europa demonstriert gerade, welche Vorteile es hat, wenn Vertreter anderer Nationalstaaten notfalls die Bremse ziehen können, wenn die Person an der Spitze nur noch ihr eigenes Süppchen kocht - ohne Rücksicht auf Verluste.

  2. 12.12.2017, 09:08

    Grund
    Persönliches, Abwertung und Bezug auf gelöschte Beiträge

  3. Inaktiver User

    AW: Bundestagswahl 2017 und Regierungsbildung

    Zitat Zitat von Kistenkumpel Beitrag anzeigen
    Wir haben aber keine vollfunktionierende Verwaltung, Polizei, Justiz etc. mehr und das auch nicht erst seit 2015.
    Das haben auch nicht "die Migranten" zu verantworten.
    Die haben es bloß unübersehbar deutlich gemacht, dass wir all das nicht mehr haben.
    Dachte ich zumindestens.

    Herrje, schreibe ich denn Chinesisch?
    Ich glaube schon, dass das verstanden wird - deine Sicht auf die Dinge wird eben nicht geteilt.
    wobei sich hier ja genau genommen gar keine Widersprüche ergeben, es geht mehr um die Bewertung von Ursache und Symptom.

    Für viele sind "die Flüchtlinge" eine Ursache für den nicht mehr funktionierenden Apparat, den du beschreibst.
    Für mich und andere ist es eher ein Symptom wie du es auch beschreibst.

    So wie beim Arzt: Hauptsache, der Schmerz (Symptom) geht gleich weg - die Ursache ist komplex und manchmal auch mit unangenehmen Wahrheiten verbunden.

    Ich kann verstehen, dass Menschen sich direkt bedroht fühlen und auch eine direkte Abhilfe wünschen und fordern. Das Vertrauen in eine Wiederherstellung durch politische Kräfte ist ziemlich im A***. Das wäre jetzt auch die erste Aufgabe, jedoch: die Parteien sind momentan alle sehr mit sich selbst beschäftigt, wie mir scheint.

  4. Inaktiver User

    AW: Bundestagswahl 2017 und Regierungsbildung

    Zitat Zitat von Kistenkumpel Beitrag anzeigen
    Wir haben aber keine vollfunktionierende Verwaltung, Polizei, Justiz etc. mehr und das auch nicht erst seit 2015.
    Das haben auch nicht "die Migranten" zu verantworten.
    Nein, natürlich nicht. Aber in so einer Situation macht es ein Land kaputt, wenn man die Grenzen aufreißt, "wir schaffen das" ruft und das Volk mit den Auswüchsen dieser Wanderbewegung völlig alleine lässt.
    Oder hat Frau Merkel sich schon je dazu geäußert, wie wir das schaffen sollen?

  5. Inaktiver User

    AW: Bundestagswahl 2017 und Regierungsbildung

    Die SPD ist mit sich beschäftigt, was von der Allgemeinheit auch immer wieder gefordert wwir. Irgendwie muss sie eines hinbekommen.

    Die CSU ist auch mit sich und den nächsten Landtagswahlen beschäftigt.

    Die CDU ist leider nur im Untergrund mit sich beschäftigt, was bedeutet, dass sie (oder wenigstens die Führung, also das Präsidium mind. 22 Pers., auch Spahn) einem Elfenbeinturm sind.

    Die FDP beschäftigt sich nur noch mit sich selbst. Man hört gar nichts mehr.

    Die Grünen sortieren sich auch neu... siehe Vorstandswahlen.

    Die AfD... keine Ahnung, was sie gerade tun.

    Für die letzten drei Parteien habe ich einigermaßen Verstandnis. Von der Union erwarte ich mehr.

  6. Inaktiver User

    AW: Bundestagswahl 2017 und Regierungsbildung

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Von der Union erwarte ich mehr.
    Das wird schon kommen. Ich vermute, dass in der Union intern mit Volldampf an der Absetzung Merkels gearbeitet wird.

    Kommt eine GroKo oder Koko zustande (was ich nicht glaube) wird die ebenso instabil sein wie eine Minderheitsregierung. Merkel ist früher oder später sowieso Geschichte, also warum nicht gleich. Ihr internationaler Nimbus ist dahin, sie ist kein Zugpferd mehr. Man hat im Ausland sehr wohl beobachtet, welche Schwierigkeiten sie hat, eine Regierung zusammen zu bekommen.

    Ohne Merkel kann die Unio eine ganz andere Art von Wahlkampf machen: Sie kann wie Kurz in Ö das Thema Migration (das bisher krampfhaft unter der Decke gehalten wird) als Hauptthema platzieren und löst damit nicht nur die bleierne Stimmung auf, sondern bekommt auch viele Stimmen dazu (unter anderem von Leuten, die aus Protest die AfD gewählt haben).

    Wollen wir wetten?

  7. Inaktiver User

    AW: Bundestagswahl 2017 und Regierungsbildung

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Oder hat Frau Merkel sich schon je dazu geäußert, wie wir das schaffen sollen?
    Da Merkel meines Erachtens noch nie eine Macherin war, verwundert mich das nicht.

    Der größte Teil der Bevölkerung und die Union fanden das auch gut. Ein Macher oder eine Macherin bedeutet unbequemes... auch für sich selbst.

    Nein... die Bevölkerung wollte, dass sich bloß nichts ändert.

    Verwundert bin ich immer wieder darüber, dass anscheinend viele dachten, dass Merkel und die Union etwas macht. Mit Union meine ich die Parteimitglieder, die ihr folgen und sie unterstützen und da sind doch sehr viele.

    Und es haben viele gemacht.. wirklich gemacht... viele im ÖD, viele Freiwillige. Die im ÖD haben mit unzureichendem Personal (Qualität und Quantität) echt geackert.

    Tja, Merkel hat gesagt: wir schaffen das... Nicht aber wir machen das.

    Ein großer Unterschied zu Schröder.

    Ist jetzt so gelaufen... jetzt muss man weiter gucken...

  8. Inaktiver User

    AW: Bundestagswahl 2017 und Regierungsbildung

    Ob die Union nach Merkel weiter nach rechts rutscht... das könnte durchaus sein. Da ist die Frage, wie stark die Unternehmer sind.
    Spahn ist für mich ein Opportunist. Er macht das, was seiner Karriere dient.
    Wen die CDU aus dem Ärmel zaubert... wird spannend.

    Ich denke Merkel hält noch zwei Jahre durch.

  9. Moderation

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    AW: Bundestagswahl 2017 und Regierungsbildung

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    Analuisa
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    ... und seit dem 16.11. unter demselben Nick bei Be Friends Online unterwegs

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    AW: Bundestagswahl 2017 und Regierungsbildung

    So, die SPD will jetzt eine "KoKo"
    Darüber nachgedacht, ist das vielleicht die beste Möglichkeit, die sich im Moment bietet.
    Mal schauen, was CDU/ CSU dazu zu sagen haben.
    Wissen beginnt mit der Erkenntnis der Unzuverlässigkeit der Wahrnehmungen, mit der Zerstörung von Täuschungen, mit der "Ent-täuschung"

    Erich Fromm

  11. Inaktiver User

    AW: Bundestagswahl 2017 und Regierungsbildung

    Zitat Zitat von Lilith10 Beitrag anzeigen
    So, die SPD will jetzt eine "KoKo"
    Darüber nachgedacht, ist das vielleicht die beste Möglichkeit, die sich im Moment bietet.
    Mal schauen, was CDU/ CSU dazu zu sagen haben.
    Sachsens CDU ist dagegen:Sachsen-CDU gegen "KoKo": Kretschmer nennt Schulz' Politik "gefahrlich" - n-tv.de

    Er sagt aber nicht warum....

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