Ganz sicher gab und gibt es sie im aktuellen Fall nicht, das war doch schon vorher abzusehen.
Es geht auch nicht um einfache Lösungen, sondern Lösungen im Sinne von Konsens, worauf man sich einigen kann, auch wenn man im Einzelfall eine andere Lösung präferiert hätte.
Vielleicht wäre der Beitrag des Herrn Lindner und der FDP nicht so glanzvoll geworden wie man sich das vorgestellt hatte?
Ja, das stimmt - das bedeutet Demokratie. Meinungspluralismus ist die Grundlage, aber nicht das Ergebnis - meine Meinung. Sonst kommt man doch nie ins Handeln?Wenn man einfach nicht zusammen kommen kann, dann lässt man es besser. Demokratie bedeutet auch Meinungspluralismus.
Oder reicht es schon, ein formschönes Rückgrat zu haben?
Hier geht es doch um die Zusammenarbeit der politischen Parteien die als Koalition denkbar waren und mit diesem Anfangsgedanken - zumindest einer gewissen Offenheit - sind hoffentlich alle in die Sondierungsgespräche eingestiegen.
Ich finde es ein Unding, sich dann nach 4 Wochen auf solche Positionen wie Meinungspluralismus zurückzuziehen.
Seltsamerweise sagen ja alle anderen Parteien, die an den Gesprächen beteiligt waren, man wäre schon sehr weit gekommen. Darum halte ich die Begründung von Herrn Lindner für vorgeschoben.
Ich halte auch Herrn Schulz nicht für viel besser, nur etwas ehrlicher oder bewusster über das, was er sich und der SPD zutraut (oder auch nicht).
Andererseits: er leitet seine Absage an eine weitere GroKo allein davon ab, wie sehr SPD und CDU verloren haben. Da sind immer noch genug Wähler übrig - was ist mit denen?
Ich wollte eigentlich auch keine neue GroKo aber eigentlich: man könnte ja auch antreten, um es mal besser zu machen.
Oder ist dieser Gedanke zu verwegen?
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Ergebnis 2.141 bis 2.150 von 5203
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21.11.2017, 15:15Inaktiver User
AW: Bundestagswahl 2017 und Regierungsbildung
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21.11.2017, 15:20Inaktiver User
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21.11.2017, 15:23Inaktiver User
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21.11.2017, 15:23
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21.11.2017, 15:32Inaktiver User
AW: Bundestagswahl 2017 und Regierungsbildung
Doch, die FDP will mit der CDU, und die mit ihr. Auch CDU'ler haben gestern gesagt, dass man sich mit der FDP insgesamt natürlich erheblich leichter hätte verständigen können.
Also, ich als diesmalige FDP-Wählerin habe mich in den Axx gebissen, als diese Sondierungen begannen, und begrüße, dass die FDP diese Farce nicht länger mit gemacht hat.
Ich könnte mir sogar vorstellen, dass es eine gelb-schwarze Minderheitsregierung gibt.
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21.11.2017, 15:43Inaktiver User
AW: Bundestagswahl 2017 und Regierungsbildung
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21.11.2017, 15:51Inaktiver User
AW: Bundestagswahl 2017 und Regierungsbildung
Naja, aber für schwarz-grün oder sonstwas wird es ja nicht reichen.
Und ich glaube eine Minderheitsregierung aus CDU und FDP würde von links und rechts torpediert.
Und hätte keine Chance eine stabile Politik zu machen.
Die AfD sagte ja was von 'wir würden CDU und FDP tolerieren wenn Merkel weg wäre', aber das wird nicht passieren. Soweit könnten die CDU und FDP gar nicht auf die AfD zugehen ohne als Hampelmann der AfD rüberzu kommen.
Und rotrotgrün in der Opposition - wieso sollten diese eine CDU-FDP-Regierung unterstützen, wenn es schon bei einer gemeinsamen Regierungsbildung nicht klappt?
Die würden sich doch darin überbieten die Regierung zu torpedieren, gerade auch die Grünen würden diese doch null unterstützen - und das obwohl es hier einige Vertreter gibt wie Özdemir, die selbst eher bürgerliche Politik machen.
Die SPD hat als wichtigstes Politikziel sich von Merkel abzugrenzen, die werden ganz sicher nicht auf einmal handzahm dastehen, die Linkspartei sowieso nicht.
Merkel wird ja als Übel für vieles gesehen, aber man darf nicht vergessen, sie kann nur so stark sein, weil die anderen so schwach sind.
Im Brennpunkt musste ich wieder über Martin Schulz schmunzeln, der nach Merkel redete, und als er von der Moderatorin unterbrochen wurde weil diese eine Frage nachschieben wollte, meinte er schmollend 'das geht ja wohl gar nicht, Frau Merkel (immer noch geschäftsführende BK) habe so und so lange reden dürfen und er dürfe nicht mal einen Satz zu Ende machen'....da dachte ich echt nur, so wird das nichts.
Und eine Mehrheit aus CDU und FDP ist auch nach einer Neuwahl völlig unrealistisch, woher sollten diese Stimmen kommen? Ich bin sicher, dass die wenigsten AfD-Waehler nun mit fliegenden Fahnen zur FDP überlaufen werden.
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21.11.2017, 15:52Inaktiver User
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21.11.2017, 15:54
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21.11.2017, 15:55



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