Die erste Meldung, die mir heute Morgen ins Auge fiel war diese:
„Glaubt irgendjemand ernsthaft, wir hätten wegen der Pflegepolitik verloren?“
CDU-Präsidiumsmitglied Jens Spahn macht die Flüchtlingspolitik für die Verluste der Union bei der Bundestagswahl verantwortlich. „Glaubt denn irgendjemand ernsthaft im Saal, wir hätten in Baden-Württemberg zwölf Prozent verloren wegen der Pflegepolitik an die AfD?“, sagte der Parlamentarische Staatssekretär im Finanzministerium auf dem Deutschlandtag der Jungen Union in Dresden. Die starken Verluste der Union seien auch nicht auf die Rentenpolitik zurückzuführen. Viel mehr gehe der Vertrauensverlust auf die Flüchtlingspolitik zurück.
Spahn kritisierte, dass dies aber in der CDU nicht offen angesprochen werde. „In den Sitzungen und Gremien, an denen ich teilgenommen habe“, wolle dies niemand mehr so richtig ansprechen. Nötig sei aber eine offene Auseinandersetzung mit den Ängsten der Menschen. Dies betreffe auch die Kriminalität und das Gefühl bei einigen Menschen, Flüchtlinge würden nach „vier Wochen im Land“ genauso viele staatliche Leistungen erhalten wie sie selbst.
Na endlich spricht es mal jemand in der CDU öffentlich aus. Geht doch. Mal sehen, ob damit etwas mal Bewegung in die CDU kommt.
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07.10.2017, 08:30Inaktiver User
AW: Bundestagswahl 2017 und Regierungsbildung
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07.10.2017, 08:35Inaktiver User
AW: Bundestagswahl 2017 und Regierungsbildung
Leider sind die Grünen nicht mehr grün. Richtig grün wäre: Überflüssige Mobilität streichen. Es gibt genug Untersuchungen darüber, dass Güter (und Menschen) wegen Centvorteilen durchs ganze Land gekarrt werden, weil die Kosten für Mobilität nicht in die Produkte und Dienstleistungen eingepreist werden.
Die Wohnkonzepte müssten geändert werden. Keine reinen Wohngebiete, wo sich nicht mal ein Bäcker niederlassen darf, sondern für jeden den täglichen Bedarf in fußläufiger Entfernung ansiedeln.
Die öffentliche Sicherheit muss erhöht werden, sodass auch verletzliche Leute sich auf die Straße trauen.
Stattdessen: Der gleiche Wahnsinn wie jetzt, nur eben elektrisch. Wahrlich sehr grün!
Doch, ich wünsche mir Grüne in der Regierung, jedoch nicht diese korrupte, durchgeknallte Partei mit dem grünen Mäntelchen.
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07.10.2017, 08:37Inaktiver User
AW: Bundestagswahl 2017 und Regierungsbildung
Darf Herr Spahn als Präsidiumsmitglied nicht sagen? Wieso spricht er es nicht an?
Er ist doch nicht auf den Mund gefallen.
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07.10.2017, 09:13Inaktiver User
AW: Bundestagswahl 2017 und Regierungsbildung
Er hat es doch angesprochen!
Oder meinst du früher? Da ging das nicht, weil er dann als ausländerfeindlicher Nazi diskreditiert worden wäre. Aber nachdem sich doch mehr Leute als gedacht getraut haben, eine Partei zu wählen, die die Missstände anspricht, müssen die anderen Parteien nachziehen, wenn sie nicht noch mehr Stimmen an die AfD verlieren wollen. Das Thema "Neuwahlen" kann ja noch nicht ganz abgehakt werden.
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07.10.2017, 09:23Inaktiver User
AW: Bundestagswahl 2017 und Regierungsbildung
Ein Präsidiumsmitglied, das sich nicht traut Themen anzusprechen? Das ist Kanzlerwahlverein.
Nein... es gab doch andere in der CDU, die das Thema ansprachen. Bosbach etc.
Spahn ist... für mich... feige. Jetzt, wo es seine Karriere eher beflügelt, jetzt sagt er das.
In Gremien kann man viel mehr sagen.
Sogar in der CDU.
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07.10.2017, 09:33Inaktiver User
AW: Bundestagswahl 2017 und Regierungsbildung
Du weißt, wie es allen ergangen ist, die Themen angesprochen haben, die der Kanzlerin nicht gepasst haben? Bosbach traut sich nur, weil er weiß, dass er ohnehin bald sterben wird.
Wer ist etc?
Kann man lange drüber streiten. Vielleicht wollte er einfach nur überleben, um seine Politik umsetzen zu können, wenn die Zeit gekommen ist?Spahn ist... für mich... feige.
Wenn das jetzt in der CDU niemand anspricht, gibt es bald noch mehr AfD. Willst du das?
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07.10.2017, 09:58
AW: Bundestagswahl 2017 und Regierungsbildung
Spahn wird nur dann etwas sagen, wenn es seiner eigenen Karriere dient. Ansonsten manipuliert und lügt er ohne Rücksicht auf Verluste, auch wenn es seine eigene Fraktion nahezu zerlegt. Das habe ich ziemlich gut miterleben können, als ich in dem Landkreis gearbeitet habe, in dem er meinte, mal so ein bißchen den Kreistag aufzumischen, weil ihn sein Bundestagsmandat wohl nicht auslastete. Ohne jede Rücksichtnahme oder Respekt. Unvergessen, als er mir bei einem offiziellen Termin gegenüber saß und seine Langeweile dadurch zum Ausdruck brachte, dass er in der Nase bohrte.
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07.10.2017, 11:57
AW: Bundestagswahl 2017 und Regierungsbildung
Ganze Kompanie rechts rum und weggetreten...
Mehr fällt mir beim besten Willen nicht ein dazu.
Ich frage mich ernsthaft, wie man meint, das Ganze würde nicht viel tiefer gehen.
Wieso fragt man nicht mal die, die in der Mitte stehen, was sie bewegt, sondern versucht reflexartig den rechten Rand abzufischen? Bis jetzt dachte ich doch tatsächlich, die Mitte wäre die Mehrheit.
Bei allem, was ich an der Asylpolitik zu kritisieren habe, würde ich meine Mitte zum Beispiel nicht verlassen, um rechts rum mit zu marschieren.Wissen beginnt mit der Erkenntnis der Unzuverlässigkeit der Wahrnehmungen, mit der Zerstörung von Täuschungen, mit der "Ent-täuschung"
Erich Fromm
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07.10.2017, 12:02
AW: Bundestagswahl 2017 und Regierungsbildung
Ich sehe Märchen in der Ausdrucksweise, wo Ausserirdische herhalten müssen, drängen sich mir Zweifel an der Stichhaltigkeit der Argumente auf.
Es ist leider so, dass es eine Abwendung von fossilen Brennstoffen ohne Windparks, Biogasanlagen etc. nicht gibt.
In der Sache sind wir gar nicht weit auseinander, es wäre wünschenswert, bald von beidem wegzukommen. Allerdings halte ich ein Ausstiegsszenarion wie es den Grünen vorschwebt für den falschesten aller Wege.
Mir ist auch kein Beispiel bekannt, wo staatliche Förderung und Verbote zu einem boomenden Wirtschaftszweig geführt hätten.
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07.10.2017, 12:37Inaktiver User
AW: Bundestagswahl 2017 und Regierungsbildung
Im Gegenteil, so ein ausserirdischer Blick sollte sich in den Köpfen der G20 mal festsetzen

Ich sortiere die Biogasanlagen eher als Grundlastträger (zusammen mit den AKWs) ein, bis es Besseres an Speichern gibt. Windkraft muß - unter diesen Voraussetzungen - bleiben, und die Geothermie könnte man im Norden doch wirklich ausbauen (Wärme).Es ist leider so, dass es eine Abwendung von fossilen Brennstoffen ohne Windparks, Biogasanlagen etc. nicht gibt.
Mittelfristig gräbt man so auch dem importierten Atomstrom das Wasser ab.
Es geht halt irgendwann schon um Marktanteile, wenn Tesla und die chinesischen e-Autos, sowie Toyota längst auf dem Markt sind.In der Sache sind wir gar nicht weit auseinander, es wäre wünschenswert, bald von beidem wegzukommen. Allerdings halte ich ein Ausstiegsszenarion wie es den Grünen vorschwebt für den falschesten aller Wege.
Die Autos sind ja da, von VW bis Mercedes, meist Hybride, aber auch andere. Die zielen halt eher auf Hochwertiges/preisiges.
Und mit den Dieseln läßt sich noch lange Geld verdienen.
Aus Umweltaspekten, also bzgl. Gasen, ist es bei uns noch lange nicht nötig (wenn man mit Beijing vergleicht
).
Kleine Startups bauen schon erschwingliche Autos (Sion) für ca. 20000€, die könnten jetzt schon interessant sein.
Es scheint wohl so zu sein, daß sich die Zulieferer nicht so schnell umstellen können, deren Produkte dann nicht mehr benötigt werden. Daran hängen dann wiederum Arbeitsplätze. Während heute noch Fachkräfte wie Zerspaner "händeringend" gesucht werden, fallen Plätze in der metallverarbeitenden Industrie dann schnell weg. Das trifft den Mittelstand, und im weiteren Verlauf auch (kleine) High-Tech-Firmen, die von der Vielfalt an Anbietern von Zerspanungsprodukten leben.
Es ist von daher ganz sinnvoll, wegen der Marktanteile der Großen mit dem Zaunpfahl zu winken, andrerseits aber auch die (verheerenden?) Auswirkungen bei den Kleinen im Auge zu behalten.
Vielleicht kommt man so auf einen grünen Zweig.


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