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    AW: Bundestagswahl 2017 und Regierungsbildung

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Sie glaubt, ganz wie sie es im FDJ Studienjahr gelernt hat, an die führende Rolle der Partei und an eine „Volksfrontregierung“ mit den Blockparteien SPD, FDP, CSU und jetzt auch mitt den Grünen.
    Ihr Handeln in der Regierungsverantwortung ist eine Blaupause der politischen Taktik wie bei der SED unter Krenz.
    Phrasen dreschen, nichts bewirken und im Hintergrund anderen Großmächten dienen.
    Merkel muss weg, dann wird auch ein Christian Lindner Minister.
    Das ist natürlich eine wesentlich qualifiziertere Einschätzung der politischen Lage.
    Die Menschen stolpern nicht über Berge, sondern über Maulwurfshügel

  2. Inaktiver User

    AW: Bundestagswahl 2017 und Regierungsbildung

    .

  3. Inaktiver User

    AW: Bundestagswahl 2017 und Regierungsbildung

    Dies beschreibt die derzeitige Misere in Deutschland besonders treffend:

    Die repräsentative Demokratie ist in eine Krise geraten. Zwar gehen die meisten Bürger im Westen Europas immer noch zur Wahl, aber sie vertrauen nicht mehr darauf, dass Ab**stimmungen den Lauf des Lebens verändernZwar entscheiden Wahlen darüber, wer regieren darf und wer in die Opposition gehen muss. Auch können die Bürger Parteien das Vertrauen entziehen, so wie es bei den letzten Bundestagswahlen in Deutschland geschehen ist, und dennoch liegt es nicht in ihrer Hand, Machtverhältnisse zu beeinflussen. Man wählt, aber man macht die Erfahrung, dass sich an den Verhältnissen, die man mit seiner Wahl beeinflussen wollte, nichts verändert. Die eigentliche Macht liegt nicht in den Händen des Souveräns, sie liegt nicht einmal in den Händen der Volksvertreter. Sie gehört in Wahrheit einer Elite, die auf Wahlentscheidungen gar nicht angewiesen ist und sie zur Legitimation ihres Handelns auch nicht braucht: Staatsbeamte, Richter und Staatsanwälte, die vollziehen, was sie für angemessen halten, Lehrer und Universitätsangestellte, die darüber befin*den, mit welcher Gesinnung Schüler und Studenten ausgestattet werden müssen und die kommentierende Klasse in den Leitmedien, die sich eine Ent*schei*dungshoheit darüber anmasst, wie in der Öffen*t*lichkeit gesprochen und geschrieben werden darf.[.] Fehlt nur noch die Erwähnung der Vorstände in den AGs, die ebenfalls zu dieser abgehobenen Elite gehören.

    Politiker sind nur noch machtlose Erfüllungsgehilfen jener Tyrannei der veröffentlichten Meinung, die sich als der eigentlicher *Volkswille ausgibt. Und so schliesst sich der Kreis. Alle bestätigen einander, in der besten aller Welten zu leben. Niemand nimmt noch wahr, dass die Probleme der Eliten nicht die Probleme der Bürger sind.

    Mehr Demokratie wagen

  4. Inaktiver User

    AW: Bundestagswahl 2017 und Regierungsbildung

    sorry, aus einem mir unerklärlichen Grund dreifach erschienen

  5. Inaktiver User

    AW: Bundestagswahl 2017 und Regierungsbildung

    Zitat aus dem Artikel:

    Die Demokratie erschöpft sich nicht in Wahlen. Sie lebt von der Herausforderung, vom Streit und von der Eigenverantwortlichkeit der Bürger. Frei sein heisst auch, sagen zu dürfen, was man sagen will und mitteilen zu können, was man nicht will.

    Ist sicherlich alles richtig, aber einem jedem Menschen Recht getan, ist eine Kunst, die niemand kann.

    Demokratie bedeutet für mich jedenfalls nicht, dass unter "man kann alles sagen ....", auch menschenverachtende, rassistische, rechtsradikale Äußerungen gehören. Denn genau die untergraben die Demokratie. Und dann hatten wir alle mal ne tolle Idee und auch Visionen, verfallen aber dennoch wieder in die Schiene "der/die da oben werden's schon machen".
    Da schauderts mich nach dem Ruf des großen Führers .

    Eigenverantwortlichkeit haben doch viele schon regelrecht verlernt!

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    AW: Bundestagswahl 2017 und Regierungsbildung

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen

    [B]Die Demokratie erschöpft sich nicht in Wahlen. Sie lebt von der Herausforderung, vom Streit und von der Eigenverantwortlichkeit der Bürger.

    Eigenverantwortlichkeit haben doch viele schon regelrecht verlernt!
    Danke. Ich wollte so viel schreiben. Aber das ist in aller Kürze auf den Punkt gebracht.
    Wissen beginnt mit der Erkenntnis der Unzuverlässigkeit der Wahrnehmungen, mit der Zerstörung von Täuschungen, mit der "Ent-täuschung"

    Erich Fromm

  7. Inaktiver User

    AW: Bundestagswahl 2017 und Regierungsbildung

    Gleichfalls danke .

    Ich brauche nur in mein näheres/ferneres Umfeld schauen. Da gibt es einige, die nur rumnölen, aber nichts machen. Sie interessieren sich nicht für andere Länder/Menschen, sehen nur sich und ihre angeblich ja so prekäre Lage, haben aber beizeiten weder Weiterbildungs- noch sonstige Bildungsmaßnahmen (wie z.B. mal eine andere Sprache lernen) wahrgenommen, um ihren Horizont zu erweitern.

    War letzte Woche mit 3 weiteren Damen im Amsterdam, einer quirligen Stadt, die mir sehr gut gefallen hat. Zwei konnten keine Krume Englisch und waren auf uns 2 andere angewiesen. Auf den Anwurf meiner weiteren Mitstreiterin, dass man auch im fortgeschrittenen Alter noch Sprachen lernen kann, wurde nur geantwortet: "Nein, das tue ich mir nicht mehr an". Sie fanden es zwar toll, dass wir das konnten, aber für sich selbst stand es außer Frage, es wenigstens zu probieren.

    Und genau diese "Haltung" zieht sich durch alle Bereiche! Sie scheuen Mühen. Sie sind bequem geworden. Andere machen es ja schon.

    Oder auch meine eine Kollegin, die schon in vorauseilendem Gehorsam nicht mehr unseren Parkplatz benutzte, weil im Nebengebäude geplant war, Flüchtlinge aufzunehmen. Unser Parkplatz ist etwas spärlich beleuchtet, aber nun nicht so "abgelegen", dass man hinter einem Baum einen potentiellen Vergewaltiger wittern muss. Auch liegt er am Gebäude, so dass keine weite Wegstrecke zurückzulegen ist.

    Sie hat offen gesagt, dass sie befürchtet, "belästigt" zu werden.

    Ich habe sie nur gefragt, woher sie die Gewissheit nehme, dass das genau so eintrete. Sie wisse doch gar nicht, welche Menschen hier Zuflucht und Sicherheit finden und würde nicht einen einzigen Flüchtling kennen! Es kam nur Gestammel, was man denn alles so in den Zeitungen lese.

    Viele basteln sich ihre Welt, wie sie ihnen gefällt.

    Keinesfalls will ich damit evtl. Vorkommnisse herunterreden, aber meine grundsätzliche Haltung ist eine andere!

  8. Inaktiver User

    AW: Bundestagswahl 2017 und Regierungsbildung

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich brauche nur in mein näheres/ferneres Umfeld schauen. Da gibt es einige, die nur rumnölen, aber nichts machen. Sie interessieren sich nicht für andere Länder/Menschen, sehen nur sich und ihre angeblich ja so prekäre Lage, haben aber beizeiten weder Weiterbildungs- noch sonstige Bildungsmaßnahmen (wie z.B. mal eine andere Sprache lernen) wahrgenommen, um ihren Horizont zu erweitern.
    Und das soll jetzt Deine Erwiderung auf die Missstände sein, die Baberowski in seinem Artikel angeprangert hat? Falls ja, so denke ich, dass Du was in den total falschen Hals bekommen hast.

  9. Inaktiver User

    AW: Bundestagswahl 2017 und Regierungsbildung

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Und das soll jetzt Deine Erwiderung auf die Missstände sein, die Baberowski in seinem Artikel angeprangert hat?
    Ich kann hier nicht auf jede Einzelheit eingehen und ja, ich sehe sicherlich unsere Missstände im Lande, die dringendst Lösungen zugeführt werden müssen! Bleibt abzuwarten, welche PolitikerInnen den Schneid und den Mut haben, auch mal unpopuläre Entscheidungen zu treffen im dringend notwendigen Umverteilungskampf . Denn darum geht es im Kern.

    Aber ich sehe auch mein Umfeld und - wie alles - fängst im Kleinen an. Es wird ja immer die nebulöse Gefühlslage der Nation genannt und ich stelle mir eben auch die Frage: Wie gehen die Leute überhaupt durch's Leben? Und ja, ich stelle die steile These auf, dass vieles auch mit Bequemlichkeit und Neid auf andere zutun hat.

  10. Inaktiver User

    AW: Bundestagswahl 2017 und Regierungsbildung

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    I...Bleibt abzuwarten, welche PolitikerInnen den Schneid und den Mut haben, auch mal unpopuläre Entscheidungen zu treffen im dringend notwendigen Umverteilungskampf . Denn darum geht es im Kern.

    Aber ich sehe auch mein Umfeld und - wie alles - fängst im Kleinen an... Und ja, ich stelle die steile These auf, dass vieles auch mit Bequemlichkeit und Neid auf andere zutun hat.
    @amboise,

    schön auf den Punkt gebracht.

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