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  1. gesperrt

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    AW: „rund-um-die-Uhr-Gesellschaft“ Ladenschluss

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Auch hier wieder: es geht ums Geld? Dann wenden wir uns doch mal den deutschen Spitzengehältern im Gastro- und anderen Gewerben zu.



    Weil die Mehrheit dann gern ihr Geld auszugeben gedenkt. So einfach ist das und das ist eine Frage, die der Markt regeln wird.

    Kauft keiner Abends spät, wird kein Laden geöffnet haben müssen und wollen.
    Du bist doch anscheinend so ein Fan von Konsequenz: Warum dann nicht auch 24h-Stunden-Service im Öffentlichen Dienst an 365 Tagen im Jahr? Mangelnde Konkurrenz ist jedenfalls keine stringente Argumentation.

  2. Inaktiver User

    AW: „rund-um-die-Uhr-Gesellschaft“ Ladenschluss

    Zitat Zitat von lordsofmidnight
    Du bist doch anscheinend so ein Fan von Konsequenz: Warum dann nicht auch 24h-Stunden-Service im Öffentlichen Dienst an 365 Tagen im Jahr? Mangelnde Konkurrenz ist jedenfalls keine stringente Argumentation.
    Nenn es wie Du willst, am Ende regelt es regelt der Markt, wenn man den Staat raus hält und einem Monopolisten fällt es leichter, die Kundschaft zu gängeln.

    Obwohl ich auch keinen Bauantrag in der Nacht abgeben wollte. Meinen Einkauf mache ich dagegen gerne zwischen acht und 11 Uhr abends, seit es geht.

  3. gesperrt

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    AW: „rund-um-die-Uhr-Gesellschaft“ Ladenschluss

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Nenn es wie Du willst, am Ende regelt es regelt der Markt, wenn man den Staat raus hält und einem Monopolisten fällt es leichter, die Kundschaft zu gängeln.

    Obwohl ich auch keinen Bauantrag in der Nacht abgeben wollte. Meinen Einkauf mache ich dagegen gerne zwischen acht und 11 Uhr abends, seit es geht.
    Dann sind wir wieder dort, wo wir schon mal waren:
    Der ÖD darf sich -mangels Konkurrenz- fein raushalten, während die Beschäftigten des Handels -wegen der Konkurrenz- länger arbeiten sollen, auch für die Beschäftigten des ÖD. Paßt nicht.

  4. Inaktiver User

    AW: „rund-um-die-Uhr-Gesellschaft“ Ladenschluss

    Beim ÖD besteht der öffentliche Bedarf nicht, beim Handel dagegen schon.

  5. Inaktiver User

    AW: „rund-um-die-Uhr-Gesellschaft“ Ladenschluss

    Ich bin bereit, aus einer verlängerten Ladenöffnungszeit resultierende Preiserhöhungen zu akzeptieren - meine Bequemlichkeit is es mir wert.

    Und offensichtlich denkt ja die überwiegende Mehrheit der Kunden genauso - einschließlich dejenigen Verkäufer, die auch mal außerhalb des Geschäfts, in dem sie tätig sind, einkaufen möchten.

    Ich bezweifle, ob es eine Mehrheit in der Bevölkerung dafür gibt, für verlängerte Öffnungszeiten im öffentlichen Dienst noch mehr Leute einzustellen, die wir mit unseren Steuern und Gebühren bezahlen müssen. Denn im Gegensatz zum Handel sehe ich bei den Behörden keinen Kostenausgleich durch erhöhte Umsätze und verbesserte Produktivität. Oder will LOM höhere Steuern bezahlen?

    Da es ja ganz offensichtlich nicht um irgendwelche moralischen Standards geht sondern ganz banal um die Bezahlung der Verkäufer: Natürlich muss der Einsatz zu ungünstigen Zeiten - wie es ja auch in allen anderen Bereichen geschieht - durch entsprechende tarifliche Zuschläge attraktiv gemacht werden. Aber das ist ganz einfach im Rahmen der Tarifautonomie zu regeln, und hat nichts damit zu tun, dass unsinnige Regulierungen abgeschafft werden sollte.

    Und nochmals: Nicht einmal Ver.Di würde öffentlich für eine Rückkehr zu den alten Öffnungszeiten eintreten - sie würde von allen Mitgliedern außerhalb des Einzelhandels (und sehr vielen in dieser Branche) in der Luft zerrissen!

    djgm

  6. Inaktiver User

    AW: „rund-um-die-Uhr-Gesellschaft“ Ladenschluss

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Beim ÖD besteht der öffentliche Bedarf nicht, beim Handel dagegen schon.
    Genau das ist der Punkt. Und für besondere Dienste gibt es dort auch Notbesetzungen bzw. beispielsweise in der Drogen- oder Jugendhilfe auch Nacht- und Wochenendschichten. Und selbst die vielen Kliniken, die zu Unis gehören und zum ÖD gehören, hören nicht Freitag Mittag auf zu arbeiten.

    Wo Bedarf besteht, muss selbst der ÖD mitziehen.

    Und wenn niemand einkaufen wollte, würde niemand öffnen.

  7. gesperrt

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    AW: „rund-um-die-Uhr-Gesellschaft“ Ladenschluss

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Beim ÖD besteht der öffentliche Bedarf nicht, beim Handel dagegen schon.
    Warum nicht? Wenn es notwendig sein sollte um 23 Uhr ein Paket Backpulver und 2 Socken zu kaufen, sollte es auch möglich sein einen Paß zu verlängern oder sein Auto anzumelden. Gerade bei der Kfz-Meldestelle wartet man immer mehrere Stunden. Die öffentlichen Dienstleistungen sind genauso vielfältig wie das Angebot im Handel.

  8. gesperrt

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    AW: „rund-um-die-Uhr-Gesellschaft“ Ladenschluss

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Ich bin bereit, aus einer verlängerten Ladenöffnungszeit resultierende Preiserhöhungen zu akzeptieren - meine Bequemlichkeit is es mir wert.

    Und offensichtlich denkt ja die überwiegende Mehrheit der Kunden genauso - einschließlich dejenigen Verkäufer, die auch mal außerhalb des Geschäfts, in dem sie tätig sind, einkaufen möchten.

    Ich bezweifle, ob es eine Mehrheit in der Bevölkerung dafür gibt, für verlängerte Öffnungszeiten im öffentlichen Dienst noch mehr Leute einzustellen, die wir mit unseren Steuern und Gebühren bezahlen müssen. Denn im Gegensatz zum Handel sehe ich bei den Behörden keinen Kostenausgleich durch erhöhte Umsätze und verbesserte Produktivität. Oder will LOM höhere Steuern bezahlen?

    djgm
    Wo ist der Unterschied für die Geldbörse, ob man nun im Laden mehr zahlt oder bei einer öffentlichen Dienstleistung?

  9. Inaktiver User

    AW: „rund-um-die-Uhr-Gesellschaft“ Ladenschluss

    Zitat Zitat von lordsofmidnight
    Warum nicht? Wenn es notwendig sein sollte um 23 Uhr ein Paket Backpulver und 2 Socken zu kaufen, sollte es auch möglich sein einen Paß zu verlängern oder sein Auto anzumelden. Gerade bei der Kfz-Meldestelle wartet man immer mehrere Stunden. Die öffentlichen Dienstleistungen sind genauso vielfältig wie das Angebot im Handel.
    Das kannst Du gegen eine erhöhte Gebühr auch tun. Jedenfalls bei Pässen ist mir das bekannt.

    Wie gesagt: wenn es eine Nachfrage gäbe, würde der nachgekommen. Das hat der ÖD in bürgernahen Dienstleistungen in den letzten Jahrzehnten bereits getan, da die Öffnungszeiten wesentlich arbeitnehmerfreunlich geworden sind.

  10. Inaktiver User

    AW: „rund-um-die-Uhr-Gesellschaft“ Ladenschluss

    Zitat Zitat von lordsofmidnight
    Wo ist der Unterschied für die Geldbörse, ob man nun im Laden mehr zahlt oder bei einer öffentlichen Dienstleistung?
    Wenn Du nachts in einen Laden gehst bzw. einen betrittst, der Spätservice anbietet, entscheidest Du damit, mehr zu zahlen. Andere Läden, die diesen Service nicht anbieten, verlangen dies nicht und somit zahlst Du weniger.

    Läuft es über Steuern, musst Du für die mitzahlen, die nachts einen Perso wollen.

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