In der Gastronomie lässt sich nun mal nur etwas verkaufen, wenn die Mehrheit der AN frei hat bzw. in deren Mittagspause. Ich sehe für ein Restaurant wenig Überlebenschancen, wenn es um 16:00 Uhr schließen will. Allerdings beobachte ich auch in der Branche einen häufigen Personalwechsel (Unzufriedenheit?).
@vita Aolange die Arbeitszeiten frei eingeteilt werden können, mag da jeder für sich das Passende raussuchen. In den Supermärkten wird es dann aber nicht darum gehen, wann jemand arbeiten möchte sondern wann er gebraucht wird. Kann der AN das nicht organisieren, kann er halt gehen. Das ist in einem KH oder Pflegeheim ganz genauso, aber dort besteht die Notwendigkeit.
punkix
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13.04.2007, 11:09
AW: „rund-um-die-Uhr-Gesellschaft“ Ladenschluss
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13.04.2007, 11:17Inaktiver User
AW: „rund-um-die-Uhr-Gesellschaft“ Ladenschluss
Wie jetzt? Die Kellnerinnen, Eisverkäufer und Dönerbudenwerker dürfen weiter zu Deiner Meinung nach Unzeiten schuften und die Verkäuferinnen willst Du aussen vor lassen?
Zitat von Inaktiver User
Was ist das denn für eine Inkonsequenz?
Oh, das habe ich auch oft genug, wenn etwas wichtiges läuft, werde ich wie dieses Wochenende (trotz schönem Wetter und Gleitzeit) arbeiten dürfen bis nachts. Das bestimmt der Markt und das ist ein Teil meines Jobs, wenn es verlangt wird.Ist ja schön, Vi´ta, daß Ihr Eure Zeit so frei einteilen könnt.
So frei geht es aber im Einzelhandel nicht zu.
Da werden auch schon mal Arbeitszeiten gefordert wie zwei Stunden am Vormittag, zwei Stunden am Nachmittag und zwei Stunden am Abend.
Ach, nur dort? Das kenne ich von befreundeten Ärzten, Landwirten, Lehrern, Informatikern und noch einigen mehr.Da wird auch schon mal zwischendurch zu Hause angerufen und Freizeit kaputt gemacht.
Ich habe mir mein Studium in der Gastronomie verdient und kann nicht sagen, dass ich das eine oder andere je war. Ich hatte nur andere Zeiten, als so mancher, mein Geld zu verdienen. Für die Weltrevolution reicht das nicht.Es ist ein Unterschied, privilegiert oder geknechtet zu sein.
Wieso? Ich und viele andere arbeiten zu Zeiten, die Du den geknechteten dieser Welt zuschreibst. Das tut nicht weh und macht nichts kaputt. Es führt lediglich dazu, dass ich Geld verdienen kann.In allen Diskussionen über Öffnungszeiten und wie schön und problemlos dies in anderen Ländern funktioniert, kommt mir immer eines in den Sinn:
Alles haben wollen, was einem gefällt und in das eigene Portfolio passt.
Aber den Rest - nein Danke. Den lassen wir in diesen Ländern.
Ich sehe immer noch kein Problem und mir scheint, es gibt keins.
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13.04.2007, 11:21Inaktiver User
AW: „rund-um-die-Uhr-Gesellschaft“ Ladenschluss
Nein, Du siehst kein Problem. Du hast auch kein Problem.
Nicht mal das des überreichlichen Stundenlohnes im Einzelhandel.
Dort sind alle gerne bereit, für den fürstlichen Lohn, mit dem man ihre Tätigkeit honoriert, auf Abruf bereit zu stehen und immer dann zu erscheinen, wenn es beliebt.
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13.04.2007, 11:31
AW: „rund-um-die-Uhr-Gesellschaft“ Ladenschluss
Stimmt, denn im Industrie-Schichtdienst wird auch noch wesentlich mehr Geld gezahlt.
Zitat von Inaktiver User
Und erneute Frage: warum soll die Gastronomie und ähnliches Gewerbe (als Minderheit) als Modell für die Mehrheit taugen?
Zitat von Inaktiver User
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13.04.2007, 11:32Inaktiver User
AW: „rund-um-die-Uhr-Gesellschaft“ Ladenschluss
ach du meine güte, was werden denn hier wieder für extreme aufgzeigt.
es geht doch nciht darum den gesamten einzelhande 24 stunden zu öffnen. das will udn braucht kein mensch.
hier in hessen in einem EKZ wurde es so geregelt, dass MO, DIE, MI bis 20:00 offen ist, DO, FR; SA bis 22:00. das reicht doch aus und man kann sich darauf einstellen. ich habe meine einkäufe dann halt am DO erledigt nicht schon am MI. darauf kann ich mcih einstellen.
und wenn ein kiosk-besitzer nachts öffnen möchte. warum soll man ihm das denn verbieten? wenn es sich für ihn lohnt?
meine güte, armes deutschland, muss denn immer alles reguliert werden? wenn es sich herausstellt, dass es sich nur am SA lohnt bis 22:00 auf zu machen, dann reguliert sich das alles von selbst. kein kapitalistisches schwein läßt seine leute arbeiten ohne nachfrage.
und bis 22:00 arbeiten kann man nun wirklich nicht mit einem schichtbetrieb und nachtarbeit vergleichen.
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13.04.2007, 11:32Inaktiver User
AW: „rund-um-die-Uhr-Gesellschaft“ Ladenschluss
Zitat von punkix
Und weil man die einen Kunden lange zwingen konnte, zu anderen als den für sie angenehmen Zeiten einzukaufen, sollen diese das nun weiter machen, während man den anderen zugesteht, dass sie ihre Waren und Dienstleistungen dann abholen, wann es ihnen gefällt.
Seltsame Logik.
Du glaubst doch nicht ernsthaft, das ich dieses Wochenende bei dem Wetter freiwillig arbeite?@vita Aolange die Arbeitszeiten frei eingeteilt werden können, mag da jeder für sich das Passende raussuchen. In den Supermärkten wird es dann aber nicht darum gehen, wann jemand arbeiten möchte sondern wann er gebraucht wird. Kann der AN das nicht organisieren, kann er halt gehen. Das ist in einem KH oder Pflegeheim ganz genauso, aber dort besteht die Notwendigkeit.
punkix
Da sucht sich keiner was raus. Der Markt und die Kunden fordern etwas für ihr Geld und sie bekommen es. So einfach ist das.
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13.04.2007, 11:34Inaktiver User
AW: „rund-um-die-Uhr-Gesellschaft“ Ladenschluss
Kinder lernen Schritt für Schritt zu laufen.
Übersetzt in die Wirtschaft hiesse dies, zuerst die Diskussion über einen gestzlich festgeschriebenen Mindestlohn zu Ende bringen.
Aber nein, da will die Politik ja keine Vorschriften machen.
Warum eigentlich nur da nicht?
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13.04.2007, 11:34Inaktiver User
AW: „rund-um-die-Uhr-Gesellschaft“ Ladenschluss
Es geht also nicht um die Arbeitszeiten, sondern um die Bezahlung?
Zitat von Inaktiver User
Das sag mal den Arbeitnehmern im Pflege-, Reinigungs- und Gastrobereich, die werden Dir was über ihre fürstlichen Löhne vorschwärmen.
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13.04.2007, 11:36Inaktiver User
AW: „rund-um-die-Uhr-Gesellschaft“ Ladenschluss
Auch hier wieder: es geht ums Geld? Dann wenden wir uns doch mal den deutschen Spitzengehältern im Gastro- und anderen Gewerben zu.
Zitat von lordsofmidnight
Weil die Mehrheit dann gern ihr Geld auszugeben gedenkt. So einfach ist das und das ist eine Frage, die der Markt regeln wird.Und erneute Frage: warum soll die Gastronomie und ähnliches Gewerbe (als Minderheit) als Modell für die Mehrheit taugen?
Kauft keiner Abends spät, wird kein Laden geöffnet haben müssen und wollen.
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13.04.2007, 11:37Inaktiver User
AW: „rund-um-die-Uhr-Gesellschaft“ Ladenschluss
Sie macht auch keine Vorschriften mehr beim Ladenschluss.
Zitat von Inaktiver User


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